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Anthroposophie - ein Erkenntnisweg

Anthroposophie geht von der Erkenntnis und der Erfahrung aus, dass es ausser der Sinneswelt noch eine andere, mit den äusseren Sinneswerkzeugen nicht erfassbare, übersinnliche Welt gibt. Diese ist mit geisteswissenschaftlichen Methoden erforschbar. Jeder Mensch kann sich in diese Methoden einarbeiten, wenn er will. Anthroposophie stellt diese Methoden zur Verfügung und schildert Einsichten, die man auf diesem Weg gewinnen kann. Sie zeigt, dass der Geist die Grundlage aller sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen ist. Sie ist ein Erkenntnisweg.

 

Anthroposophie kann Wesentliches über unser äusseres Leben aussagen. Sie ergänzt die Erkenntnisse der akademischen Natur- und Geisteswissenschaften auf eine dem heutigen Bewusstsein entsprechende Art. Demzufolge wird das gängige materialistische Welt- und Menschenbild erweitert um eine geistige Dimension.

 

Die Quelle der Anthroposophie ist die exakte übersinnliche Forschung. Dazu Rudolf Steiner: «Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte. Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf. Sie muss ihre Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse Befriedigung gewähren kann.» (Anthroposophische Leitsätze, Rudolf Steiner Gesamtausgabe Nr. 26)

 

Anthroposophie erweitert das Verständnis von der Evolution. Sie zeigt die stete Entwicklung und Verwandlung kosmischer und irdischer Wesen. Der Mensch und die Naturreiche sind ein Teil davon. Der ewige Menschengeist entwickelt sich durch wiederholte Erdenleben und folgt dabei bestimmten Schicksalsgesetzen.

Zum Evolutionsverständnis gehört, dass das Christusgeschehen zur Zeitenwende als Mittelpunktsereignis der Welt- und Menschheitsgeschichte zu sehen ist. Anthroposophie kann das Christentum aus spiritueller Sicht beleuchten und verständlich machen. Der Mensch entwickelt sich, verbunden mit der Entwicklung der göttlich-geistigen Welt und den Hierarchien. Sein Schicksal ist – jenseits von Konfession und Glaube – verknüpft mit seinem Verhältnis zum Wesen des Christus, unabhängig davon, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht.

 

Anthroposophie kann den Menschen zu wahrer Selbsterkenntnis führen. Diese erweist sich als Tor zur Erkenntnis der Weltzusammenhänge. Der Erkenntnisweg wirkt so stärkend und kräftigend auf den strebenden Menschen. Dies ermöglicht ihm, sich aus Freiheit freudig und liebevoll seinen Mitmenschen zuzuwenden, mit ihnen zusammen praktische Lebensaufgaben verständnisvoll und tüchtig zu ergreifen.



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Unter dem Titel Goetheanum Meditation finden an verschiedenen Orten Kurse und Wochenendveranstaltungen zum anthroposophischen Schulungsweg statt.


Nachfolgend kann das Programm 2008 bis Frühjahr 2009 heruntergeladen werden.

  • Wege zu einer inneren Kultur
  • Grundelemente eines meditativen Lebens
  • Meditative Vertiefung


Goetheanum Meditation

goeMediHeft.pdf

Goetheanum  Meditation  Initiative

Auf der ganzen Welt gibt es Menschen, die den meditativen Weg der Anthroposophie gehen und auch lehren. „Goetheanum Meditation Initiative“ versucht diese Arbeit sichtbarer zu machen, sie zu stärken und zu verbinden, so dass der entscheidende Kern des Beitrages von Anthroposophie zu Frage der Meditation und inneren Kultur in der ganzen Welt und in den verschiedenen Berufsbereichen vergegenwärtigt und bekräftigt werden kann.

Das Projekt „Goetheanum Meditation Initiative“ begann im Frühjahr 2008 und wird schrittweise in den nächsten Jahren entwickelt.

Den Kern des Projekts machen aus:

- Kollegialität, Verbindung und Sichtbarkeit: Identifizieren und Verbinden von vorhandenen Menschen und Kursaktivitäten auf dem Gebiet der anthroposophisch orientierten Meditation.
- Weiterentwicklung und Vertiefung: Weiterentwicklung, Erforschung und Vertiefung der Meditationspraxis, entsprechender Fähigkeiten zur Leitung von Kursen und Erforschung und von neuen Anwendungen meditativer Praxis.

Die „Forschungsstelle Kulturimpuls“ beherbergt für die erste Phase des Projekts Organisation und Koordination (siehe „Kontakt“).

www.meditation.goetheanum.org

 


Bericht von Heinz Zimmermann über die Initiative Goetheanum-Meditation


Goetheanum_Meditation.pdf