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Um ein Unternehmen zu leiten, braucht es über die betrieblichen Belange hinaus zunehmend die Fähigkeit, auf Krisen von außen vielschichtig zu reagieren. Der Goetheanum Leadership Course bietet Anregungen für Selbstführung und Aufbau eines Netzwerks mit kollegialer Expertise.

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Was lernen wir aus der Corona-Krise? Michael Schmock von der Anthroposophischen Gesellschaft gibt in seinem Interview vom 21. April 2020 Perspektiven auf Fragestellungen, die sich im Anschluss an die Krise ergeben werden.

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Marcus Schneider widmet sich an der diesjährigen Tagung dem Thema «Von der Sehnsucht die Welt zu verstehen und den Menschen zu erkennen», wobei natürlich auch Bezug zur aktuellen Situation genommen wird.

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Im Rechenschaftsbericht 2019/20 beschreiben die Mitglieder des Vorstands und der Sek­tionsleitungen neue Arbeitsformen, ihre Tätigkeiten und ihre Vorhaben für die nächste Zeit. Neben dem Verfügbarmachen anthroposophischer Grundlagen geht es Vorstand und Sektionen darum, für die Zeit angemessen tätig zu sein.

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anthroposphie.ch

Viel wird gegenwärtig gesprochen von Schutz und Hygiene. Dass diese nicht nur äußere Maßnahmen betreffen, ist jedem spirituell denkenden Menschen klar. Eine meditative Praxis bietet immer auch Schutz vor destruktiven Einflüssen, und ein hygienischer Umgang mit den Seelen- und Denkkräften ist Voraussetzung für die innere Arbeit.

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Ätherbildung – der Mensch als Gestalter

Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

>> Programm mit Anmeldetalon als PDF

Der ganze Kosmos ist im Menschenwesen lebendig vorhanden, ohne dass der Mensch im gewöhnlichen Alltagsleben davon ein Wissen hat. Das Leben und das Wesenhafte der Erde, der Planeten und der Fixsterne sind im Menschen wirksam und keimhaft präsent – und der Mensch ist sich dessen zunächst nicht bewusst. In Bezug auf das Denken haben wir die Tendenz, den Kosmos, insofern er lebendig und wesenhaft ist, zu verneinen. Im Fühlen liegt die Tendenz vor, sich in das subjektive Eigenwesen abzuschliessen, und das Wollen hat die Neigung, den Kosmos zu verschlafen, keine Initiative zu entwickeln, in welcher Kosmisches aufgehen kann.

Wir leben in der Gegenwart im Michael-Zeitalter, einer Zeit, wo sich die Grenzen zwischen Tag und Nacht, zwischen Leben und Tod, zwischen sinnlicher und übersinnlicher Wahrnehmung und zwischen Mensch und Kosmos ineinanderzuschieben und zu verschränken beginnen. Wo früher der Tod eintrat, da geht das Leben oftmals weiter. Mit der Konsequenz, dass der Erdenmensch mit seinen Wahrnehmungen und Begriffen dem ewigen Leben und den übersinnlichen Wesen der nachtodlichen Wirklichkeit begegnet. Die Menschen beginnen so für den Kosmos aufzuwachen.

In einer ersten Schicht heisst dies, sich im Ätherischen des Kosmos als denkender, fühlender und wollender Erdenmensch orientieren zu lernen: Das Denken betrachtet nicht bloss, sondern lebt selbst als Kraft in kosmischen Gesetzmässigkeiten. Das Fühlen kann in Bezug auf sein Eigenwesen sich zur Ruhe bringen, einschlafen und als Wahrnehmungsorgan das Leben des Kosmos tragen. Das Wollen wird zum Gestalter des Ätherischen, lässt den Kosmos im Menschenwesen aufkeimen.

Viele Menschen der Gegenwart kümmern sich um das Leben des Kosmos. Nicht wenige haben Übungen und Methoden entwickelt, um dieses Leben zu pflegen und zu entwickeln. Ein wichtiges Anliegen des Kolloquiums ist die multiperspektivische Zugangsweise, welche das Ziel, dass der lebendige Kosmos im selbstbewussten Erdenmenschen aufwachen kann, nicht aus den Augen verliert.

Das Kolloquium «Ätherbildung – der Mensch als Gestalter» wird von der Sektion für Landwirtschaft, der Sektion für Redende und Musizierende Künste sowie der Mathematisch-Astronomischen Sektion in gemeinsamer Verantwortung veranstaltet. Beitragende sind die beteiligten Sektionsleiter sowie Menschen aus den Sektionsfeldern.

Jedes Kolloquium verfolgt einen bestimmten Gesichtspunkt, um die Arbeitsweise präziser auszurichten. Im ersten Kolloquium wurde mit dem Gesichtspunkt «Rhythmus», im zweiten mit dem Gesichtspunkt «Substanzen» und im dritten Kolloquium wird nun mit dem Gesichtspunkt «Bewegung» gearbeitet.

Eine herzliche Einladung zu diesem dritten intersektionalen Kolloquium!

Für die Goetheanum-Leitung
Oliver Conradt, Jean-Michel Florin, Stefan Hasler, Ueli Hurter

Programm mit Anmeldetalon als PDF

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