News

News

Schweizer Mitteilungen

Mit seinem Beitrag „Vom grossen Vertrauen in den Geist“ eröffnet Peter Selg das Oktober-Heft von „Anthroposophie – Schweizer Mitteilungen“ michaelisch: Er schaut auf die Art und Weise, wie die Lehrer mit ihren Schülern und deren Eltern 1938 die erste Waldorfschule feierlich schlossen, nachdem sie vom NS-Regime dazu gezwungen wurden.  Die letzte Veranstaltung wurde so zu einer Feier für die Zukunft.

 … 

info3

In Zeiten von alternativen Fakten und virtueller Realität macht sich eine starke Sehnsucht nach Integrität, Echtheit und Authentizität bemerkbar. Doch was ist eigentlich echt? Wir suchen nach wahrhaftigen Begegnungen, Erlebnissen oder Lebensmitteln und wissen dabei manchmal nicht, was eigentlich wirklich ist. In dieser Ausgabe finden Sie tiefgehende und inspirierende Gedanken dazu – echt.

 … 

Goetheanum

Viele Unternehmen und Institutionen wenden sich von pyramidal-hierarchischen Organisationsstrukturen ab. Beim World Goetheanum Forum 2019 werden Praxiserfahrungen mit neuen Formen der Zusammenarbeit ausgetauscht und diskutiert. Unter den Beitragenden: die CoOpera Sammelstiftung PUK, Schweiz.

 … 

AGiD

Ein Ausstellungskonzept der besonderen Art, das sich mit der großen Frage „Wie wirkt Anthroposophie?“ beschäftigt hat. Vom 23. Juni bis 8. August 2019 präsentierte sich das vielfältige Konzept im Zentrum der Hauptstadt und füllte den Berliner Sommer mit anthroposophischen Impulsen.

 … 

AGiD

Inzwischen sind ca. 45 Organisationen und Verbände an dem Kongress-Festival „Soziale Zukunft 2020“ beteiligt. Ca. 15 davon sind anthroposophische Verbände. Die anderen kommen aus der Zivilgesellschaft und unterstützen das Motiv, zu einem gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit, Menschlichkeit und ethische Ökonomie beizutragen. Es wächst immer weiter.

 … 

Goetheanum

Gesunden und Erkranken hängen mit der Seele des Menschen zusammen. Seelische Belastungen, Stress, Depressionen und Angstzustände bewirken nachweislich gesundheitliche Schäden. Andererseits ist die heilende Wirksamkeit der Seele bekannt.

 … 

Schweizer Mitteilungen

Das wachsende Demeter-Angebot bei Coop und Migros weckte in mir Fragen, was dies für die Landwirte bedeutet, was für den
biodynamischen Anbau und auch was für Demeter als Qualitätslabel. Um mehr über die Rückwirkung dieser Zusammenarbeit von
Demeter und den Grossverteilern zu erfahren, nahm ich mit der Demeter-Geschäftsstelle in Liestal Kontakt auf, wo ich mit Aline
Haldemann das nachfolgende Gespräch führte. Es zeigte sich ziemlich schnell, dass der Schweizerische Demeter-Verband Ziele
anvisiert, die die ganze Gesellschaft betreffen.

 … 

Ätherbildung – der Mensch als Gestalter

Landwirtschaftliche Sektion am Goetheanum

>> Programm mit Anmeldetalon als PDF

Der ganze Kosmos ist im Menschenwesen lebendig vorhanden, ohne dass der Mensch im gewöhnlichen Alltagsleben davon ein Wissen hat. Das Leben und das Wesenhafte der Erde, der Planeten und der Fixsterne sind im Menschen wirksam und keimhaft präsent – und der Mensch ist sich dessen zunächst nicht bewusst. In Bezug auf das Denken haben wir die Tendenz, den Kosmos, insofern er lebendig und wesenhaft ist, zu verneinen. Im Fühlen liegt die Tendenz vor, sich in das subjektive Eigenwesen abzuschliessen, und das Wollen hat die Neigung, den Kosmos zu verschlafen, keine Initiative zu entwickeln, in welcher Kosmisches aufgehen kann.

Wir leben in der Gegenwart im Michael-Zeitalter, einer Zeit, wo sich die Grenzen zwischen Tag und Nacht, zwischen Leben und Tod, zwischen sinnlicher und übersinnlicher Wahrnehmung und zwischen Mensch und Kosmos ineinanderzuschieben und zu verschränken beginnen. Wo früher der Tod eintrat, da geht das Leben oftmals weiter. Mit der Konsequenz, dass der Erdenmensch mit seinen Wahrnehmungen und Begriffen dem ewigen Leben und den übersinnlichen Wesen der nachtodlichen Wirklichkeit begegnet. Die Menschen beginnen so für den Kosmos aufzuwachen.

In einer ersten Schicht heisst dies, sich im Ätherischen des Kosmos als denkender, fühlender und wollender Erdenmensch orientieren zu lernen: Das Denken betrachtet nicht bloss, sondern lebt selbst als Kraft in kosmischen Gesetzmässigkeiten. Das Fühlen kann in Bezug auf sein Eigenwesen sich zur Ruhe bringen, einschlafen und als Wahrnehmungsorgan das Leben des Kosmos tragen. Das Wollen wird zum Gestalter des Ätherischen, lässt den Kosmos im Menschenwesen aufkeimen.

Viele Menschen der Gegenwart kümmern sich um das Leben des Kosmos. Nicht wenige haben Übungen und Methoden entwickelt, um dieses Leben zu pflegen und zu entwickeln. Ein wichtiges Anliegen des Kolloquiums ist die multiperspektivische Zugangsweise, welche das Ziel, dass der lebendige Kosmos im selbstbewussten Erdenmenschen aufwachen kann, nicht aus den Augen verliert.

Das Kolloquium «Ätherbildung – der Mensch als Gestalter» wird von der Sektion für Landwirtschaft, der Sektion für Redende und Musizierende Künste sowie der Mathematisch-Astronomischen Sektion in gemeinsamer Verantwortung veranstaltet. Beitragende sind die beteiligten Sektionsleiter sowie Menschen aus den Sektionsfeldern.

Jedes Kolloquium verfolgt einen bestimmten Gesichtspunkt, um die Arbeitsweise präziser auszurichten. Im ersten Kolloquium wurde mit dem Gesichtspunkt «Rhythmus», im zweiten mit dem Gesichtspunkt «Substanzen» und im dritten Kolloquium wird nun mit dem Gesichtspunkt «Bewegung» gearbeitet.

Eine herzliche Einladung zu diesem dritten intersektionalen Kolloquium!

Für die Goetheanum-Leitung
Oliver Conradt, Jean-Michel Florin, Stefan Hasler, Ueli Hurter

Programm mit Anmeldetalon als PDF

Zurück