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Wir üben UnsICHerheit

Junge Menschen laden von 28. Dezember bis 1. Januar dazu ein, am Goetheanum einen Raum zum Fragen, zum Üben und zum Staunen freizuhalten. Silvestertagung der Assoziative DREI zu EINS.

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Rudolf Steiner Verlag

Verantwortung

Weil Ich und Welt Pole eines Ganzen sind, ist innere Entwicklung eine Quelle der Weltentwicklung. Sie beginnt in jedem von uns und je aufs Neue als ein inneres Geburtsgeschehen.

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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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10 Jahre Arbeitsgemeinschaft Sterbekultur

Zur Geschichte und Aktualität des Anthroposophischen Zweiges

Von: Franz Ackermann und Monika Pfenninger

Entstehungsgeschichte

Die Arbeitsgemeinschaft für Sterbekultur ist aus einem Vorläufer herausgewachsen. Dies kam so:
Im Sommer 1986 initiierte Silvia Lippuner einen Arbeitszusammenhang von Freunden aus verschiedenen Zweigen der Anthroposophischen Gesellschaft. Mit diesen wollte sie Fragen zur freien Gestaltung von Totenfeiern bedenken, losgelöst vom Kultus der Christengemeinschaft. Bis gegen dreissig Menschen aus verschiedenen Regionen der Schweiz trafen sich darauf regelmässig zum Gespräch. Seit August 1992, nach dem Tode von Silvia Lippuner, traf sich die Arbeitsgruppe - nun
unter Leitung von Otfried Doerfler - in Pfungen bei Marianne und Ernst Voegtlin, die als wunderbare Gastgeber die Arbeit mitgetragen und ermöglicht haben. Von da an standen Fragen zur Bestattungsfeier, dem Ritual der Christengemeinschaft, im Vordergrund. Priester wurden hinzu gebeten. Walther Giezendanner, Eva-Maria Frevert, später auch Rolf Herzog, nahmen teil. Stets wurde auch an Vorträgen Rudolf Steiners zum Thema des Sterbens und des Lebens im Nachtodlichen gearbeitet. m zweiten Teil wandte man sich praktischen aktuellen Themen zu. Da standen die Erfahrungen der Teilnehmenden zu Fragen der Sterbebegleitung, des Lebens mit Verstorbenen und erneut der Bestattung im Vordergrund. Im März 2007 kamen dieseZusammenkünfte zu einem Abschluss. Die Verwandlung der Arbeitsgruppe wurde möglich. Die Gründung eines Fachzweiges
Die neue Initiative einer kräftigen Gruppe um FranzAckermann hatte sich schon während zweier Jahre vorbereitet. Am 19. Mai 2007 wurde zur Gründung eines Zweiges der Anthroposophischen Gesellschaft als Fachzweig ins Haus Martin, Dornach, eingeladen. Rund sechzig Menschen begleiteten diesen festlichen Moment. Virginia Sease vom Vorstand am Goetheanum hielt die Festansprache. Walther Giezendanner und Rolf Herzog, zweiPriester der Christengemeinschaft, überbrachten freundschaftliche Grüsse. Etwa die Hälfte des bisherigen Arbeitszusammenhangs schloss sich an, darunter Annelies Heinzelmann, Päivi Lappalainen, Marianne Vögtlin. Dem ersten Initiativkreis gehörten an: Franz Ackermann, Therese Beeri, Felicia Birkenmaier, Annette Hug-Risel, Hanspeter Hurt, Päivi Lappalainen, Ruth Mayer-Dietler, Brigitte Menzel, Suzanne Respond. Erika
Grasdorf stiess bald dazu. Ein neu belebtes Zweigmodell
Rudolf Steiner hatte an der Weihnachtstagung 1923 anlässlich der Gründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft von zwei Gattungen von Zweigen gesprochen, nämlich Gruppen auf örtlichem und Gruppen auf sachlichem Feld. Nur die ersteren sind zu vielfältigem Leben erwacht. Franz Ackermann vertrat seit längerem das Anliegen, Fachgruppen innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft zu begründen, die wie einWillenselement die Gesellschaft durchpulsen könnten. Aus solchen, so schien ihm, könnte dasdarbende Zweigleben neue Impulse erhalten. Jährliches Wachstum
Seit der Gründung ist ein vielfältiges Zweigleben entstanden, das jedes Jahr „neue Blätter trieb“. Über 100 Menschen, hauptsächlich aus der Schweiz, aber auch aus anderen Ländern bis hin nach Chile, haben sich dem Zweig als Mitglieder angeschlossen. Stets waren etwa 2/3 der Mitglieder zugleich Mitglieder in einem örtlichen Zweig. Sie sind sogenannte Zweitmitglieder mit einem Jahresbeitrag an den Fachzweig von Fr. 40.-. Weitere rund 600 Interessentinnen und Interessenten
bilden einen mittragenden Umkreis. Unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft ist heute ein reiches, vielgestaltiges Leben für eine aus der Anthroposophie impulsierte Sterbekultur möglich. Initiativen einzelner werden durch den Initiativkreis gefördert und mitgetragen. Dieser setzt sich gegenwärtig wie folgt zusammen: Franz Ackermann, Erika Grasdorf, Monika Pfenninger, Urs Burri. Arbeitsschwerpunkte
Durch den Zweig sollen die umfassenden Anregungen Rudolf Steiners für das Leben im Umkreis des Todes erschlossen, gepflegt und zugänglich gemacht werden, sowohl für Menschen, die mit Anthroposophie schon vertraut sind, als auch für andere, die eine spirituelle Vertiefung suchen.
Dazu dienen die öffentliche Webseite www.sterben.ch / www.mourir.ch und die zweigspezifische Webseite mit allen Zweigprogrammen und Angeboten: www.sterbekultur.ch
Die Zweigarbeit wird durch verschiedenartige örtliche, regionale oder thematische Arbeitszusammenhänge und Angebote für Gespräch, Aus- und Weiterbildung, Tagungen, Kurse belebt. Korrespondenzen und Einzelgespräche nach Anfragen gehören zu den regelmässigen Aufgaben. Die halbjährlich erscheinenden Nachrichtendienen als verbindendes und informierendes Organ. Zusätzlich werden geeignete Publikationen erarbeitet. Ein besonderes Anliegen ist dem Zweig der
Umgang mit dem Element des Künstlerischen, das in der Sterbekultur sehr hilfreich ist.
Die fruchtbare Zusammenarbeit mit Priestern der Christengemeinschaft wird an manchen Orten weiter gepflegt. Selbständige Gruppen dürfen sich unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft getragen fühlen, wenn sie im Menschenbild Rudolf Steiners wurzeln.
Verbindung zum öffentlichen Leben
Manche Mitglieder des Zweiges stehen in regelmässigem Dialog mit anderen Partnern der Öffentlichkeit. Die gegenseitige Wahrnehmung trägt Früchte. Auf Förderer angewiesen
Das vielseitige Leben des Zweiges ist nur dank regelmässiger erheblicher Spendenbeiträge möglich. Neben zahlreicher Einzelspenden durfte sich die Arbeitsgemeinschaft, wie auch der mit ihr eng verbundene Trägerverein Forum für Sterbekultur, welcher die Webseite www.sterben.ch  betreibt, durch den FondsGoetheanum und durch die Patientenorganisation anthrosana tatkräftig
gefördert und getragen wissen. Aktuelles
Programmhinweise, Dokumente, Einladungen und weitere Informationen über die Tätigkeiten der Arbeitsgemeinschaft Sterbekultur sind auf der Zweigwebsite www.sterbekultur.ch zu finden.
Und ausserdem: Unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Sterbekultur ist
die Website zum Thema  Fragen und Antworten zum Thema Sterben aus
anthroposophischer Sicht angesiedelt. Sie wird vom Trägerverein Forum für
Sterbekultur autonom verwaltet und bietet Informatives und Aktuelles zu
vielen Fragen rund um das Sterben: www.sterben.ch  www.mourir.ch _____________________________________________ Kontakt:
sekretariat@sterbekultur.ch  info@sterben.ch   Tel. 044 252 18 07 ____________________________________________

Arbeitsgemeinschaft Sterbekultur

Fachzweig der Anthroposophischen Gesellschaft
Hinweise: Vortrag von Prof. Andreas Kruse, Heidelberg:
 «Das Leben in Grenzen: Zur Bedeutung von Widerstandsfähigkeit für die Verarbeitung, Bewältigung, Reifung»
am Donnerstag, 9. Februar 2017 Universität Zürich um 18:30 Uhr im Raum KO2-F-180
öffentlich und kostenlos zugänglich
Für diese eine Veranstaltung ist auch keine Anmeldung erforderlich.
www.zfg.uzh.ch/ethiktagung-2017

Kurs
Rhythmische Einreibungen nach Wegman/Hauschka
in der Sterbebegleitung (siehe Anhang)
Mit Birgit Schopper, Zürich
Jeweils Mittwoch      18.30 – 20.30
15. Februar 2017, 15. März  2017, 03. Mai 2017 ***

Einladung Gesprächs Café, Klus Park, Zürich.
Je 2. Mittwoch Nachmittag des Monats.   

Mit herzlichen Grüssen und guten Wünschen zum neuen Jahr            
Franz Ackermann und Monika Pfenninger

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