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Goetheanum

Ungewohntes, Unvorhersehbares und Bedrohliches verunsichern, führen zum Erleben von Angst und Ohnmacht. Rudolf Steiner setzt in seinen Mysteriendramen Situationen in Szene, in denen Angst und Bodenlosigkeit zum Verständnis der eigenen Beziehung zu den Mitmenschen und zur Umwelt führen.

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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

7. Himmelfahrtstagung zur Zukunft der anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft

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100-jährige Gedenktage

Zur Hundertjahrfeier der Gründung der Russischen Anthropsophischen Gesellschaft

Von: Olga Pronina

Fest vom 20. bis zum 22. September

Im April 2012 und im Juni 2013 fanden in Sankt-Petersburg zwei Tagungen statt, die gewidmet wurden der Hundertjahrfeier der Ansprachen Rudolf Steiners für die russischen Anthroposophen. Auf die Frage nach der Bildung in Russland einer Anthroposophischen Gesellschaft, antwortete Rudolf Steiner bestätigend. Schon im Mai 1913 wurde in Moskau die Russische Anthropsophische Gesellschaft gestiftet und registriert. Die festliche Eröffnung aber kam später. Am 20. September 1913 wurde in Dornach der Grundstein Goetheanums gelegt. Und es ist bemerkenswert, dass an demselben Tag  in Moskau der Festakt der Eröffnung der Russischen Anthropsophischen Gesellschaft stattfand. Heute finden wir auch schriftliche Bestätigungen dieses Ereignisses. Assja Turgenieff schrieb in ihrer Erinnerungen an Rudolf Steiner: "Am gleichen Abend fand, nach Anordnung von Dr. Steiner, die Gründung des Moskauer Zweiges der Anthroposophischen Gesellschaft statt". Margarita Woloschina beschreibt das im autobiografisches Buch "Die grüne Schlange" so: "Ich kam nach Moskau zur Einweihung der russischen Anthroposophischen Gesellschaft. Als ich an dem kalten Septemberabend durch die vom Monde hell beleuchteten Sträßchen zwischen Pretschistenka und Arbat fuhr, brannten in allen Kirchen und Kirchlein die Wachskerzen zu feierlichen Gottesdienst; es war am Vorabend der Geburt der Jungfrau Maria. Ich freue mich, dass die Einweihung gerade an jenem Abend stattfand und dass ganz Russland mit uns feierte. Wir gedachten an diesem Abend Solowjews, der nach Dante als erster die Begegnung mit dem Wesen der Jungfrau Sophia erlebt hatte". Diese Anordnung Rudolf Steiners für die Russische Anthropsophische Gesellschaft erwies sich als prophetisch. "Als dann der Bau dem Feuer zum Opfer fiel, wurde wiederum zur gleichen Zeit, vom Jahre 1922 und 1923, die russische Anthroposophische Gesellschaft von der bolschewistischen Regierung verboten", so Margarita Woloschina. Mehrere russische Anthroposophen wurden von dem sowjetischen Regime streng verfolgt, waren in Gefängnissen, KZs und Verbannungen. Sie konnten sich nur im Untergrund treffen. Jahresfeste feierten sie im schmalen Kreis von zuverlässigen Menschen. Vortragszyklen von Rudolf Steiner wurden von ihnen heimlich abgetippt, oder sie schrieben diese Schriften ab in ihre Hefte und versteckten sie von fremden Augen. Nach dem Fall des sowjetischen Regimes in Russland wurde es möglich offen zu der anthroposophischen Arbeit zu stehen; und im Dezember 1990 wurde die "Anthroposophische Gesellschaft in Russland" staatlich registriert. Ihr Hauptquartier liegt heute in Moskau in denselben Gassen nicht weit von Pretschistinka- und Arbat-Strasse, in der Nähe vom Haus Andrey Belyis, wo jetzt sein Museum ist und wo junger Student Boris Bugaew (Andrej Belyj) im Mai 1900 hörte, wie Philosoph Wladimir Solowiow seine "Kurze Erzählung vom Antichrist" vorliest - ein Werk, der er soeben vollendete. Dieses erste und letzte private Treffen von ihnen war wie ein Zeichen: im Juli 1900 starb Wladimir Solowiow, und in Russland begann die Blütezeit der Kultur des "Silbernen Zeitalters" und der Dichter Andrej Belyj war im Kreis von Symbolisten, die in ihren Werken das Thema der Schönen Dame entwickelten. Im Rudolf Steiner Archiv in Dornach gibt es grafische Zeichen von Andrej Belyj, die er Rudolf Steiner zeigte. Unter ihnen – ein beeindruckendes Bild der in Golf glänzenden Sophia. Im Herbst 2013 finden in Moskau Treffen zur Hundertjahrfeier der Gründung der Russischen Anthroposophischen Gesellschaft statt. Im Laufe von 3 Tagen vom 20. bis zum 22. September rühren Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft in Russland und Freunde der anthroposophischen Bewegung die Vergangenheit der Gesellschaft an und richten ihre Blicke in die Zukunft. Sie kommen zusammen, um wesentliche Fragen des Gegenwart zu besprechen.  Im Rahmen dieser Tagung werden auch Führungen zu Gedenkstätten Moskaus, die verbunden sind mit der Geschichte der Russischen Anthroposophischen Gesellschaft stattfinden sowie Besuche des Andrej-Belyj-Museums in der Arbat-Straße, Kunst- und Fotoausstellungen, Bücherpräsentationen, Konzerte und Rundtische. Alle Russlands Freunde in der Welt werden herzlich dazu eingeladen. Olga Pronina, Moskauer Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft in Russland, Vorstandsmitglied _______________________________

Kontakt:     

Anthroposophische Gesellschaft in Russland
Nastschokinskij Pereulok 6,
kw.3RU-119019 Moskau
Tel. +7 495 695 09 64
Fax +7 495 695 09 64
landesvertreter@gmail.com Landesvertreter: Alexey Zhukov Olga Pronina,
E-mail: olga_pronina@mail.ru

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