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Anthroposophie-Wahrnehmung

Zum zweiten Mal fand eine Begegnung zwischen dem deutschen Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft und dem Kolloquium „Übersinnliche Wahrnehmung“ statt.

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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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„Ursprüngliche Anthroposophie“ in Berlin

Mehr als drei Generationen von ihrer zeitlichen Gründung entfernt hat die Anthroposophie heute allen Grund, sich neu auf ihre Ursprünge zu beziehen. ...

Von: Jens Heisterkamp



Fünf Autoren aus dem Umfeld der Zeitschrift info3 waren auf Initiative von Mitarbeitern der Werkgemeinschaft Berlin-Brandenburg der Einladung gefolgt, zusammen mit den Teilnehmern über eineinhalb Tage einen Dialog über „Ursprüngliche Anthroposophie“ zu führen.
Berlin bildet dabei einen äußerst passenden Schauplatz, denn genau hier vollzog Rudolf Steiner an der Wende zum 20. Jahrhundert den folgeschweren Anschluss seines Wirkens an die Theosophie. Wäre aber eine Anthroposophie auch ohne theosophische Terminologie, ohne Bilder höherer Welten, Engel und Elementarwesen möglich gewesen – und wäre sie heute möglich?
Diese Fragestellung entwickelte Jens Heisterkamp einleitend aus einem Hinweis in Rudolf Steiners Autobiographie „Mein Lebensgang“. Der Philosoph und Autor Christian Grauer entführte anschließend die Anwesenden in die dünne Höhenluft einer Phänomenologie des Bewusstseins, in der auch Steiners ursprüngliche Anthroposophie wurzelt, indem sie zu einer Umkehr der Blickrichtung führt: nicht das Ich spiegelt im Bewusstsein die Welt, sondern das Bewusstsein als ursprüngliche Größe trägt gleichermaßen Subjekt und Objekt. Von einem ganz ähnlichen Erwachen für das Eine Bewusstsein sprach am Abend info3-Redakteur und Buchautor Sebastian Gronbach. In frappierender Offenheit erzählte er von einem spirituellen Durchbruchserlebnis, das er im Anschluss an eine Meditation von Ken Wilber erfahren hat und das ihm nach eigenen Worten die ganze Anthroposophie neu erschlossen hat. Mit einer Würdigung der Anthroposophie aus dem Blickwinkel der Bewusstseinsforschung Ken Wilbers rundete schließlich der Wilber-Kenner Michael Habecker die Veranstaltung ab und skizzierte insbesondere das Vier-Quadranten-Modell Wilbers als Basis einer fruchtbaren Verbindung von Spiritualität und Wissenschaft – ein Grundmotiv, das damals auch Steiner schon verfolgte. Durch die gesamte Veranstaltung hindurch gab Anna-Katharina Dehmelt aus Nordrhein-Westfalen Übungsanleitungen für imaginative und Annäherungen an das Motiv des Ursprungs.
Für die einen war es beeindruckend zu sehen, wie fünf so unterschiedliche Menschen mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten sich durchgehend in einem gemeinsamen Feld wussten. So sprachen einige Teilnehmer von unglaublichen Inhalten, die wieder Sinn und Orientierung in ihr anthroposophischen Streben gebracht hätten. Für andere blieb es unklar, ob es sich überhaupt um wirklich „anthroposophische“ Beiträge gehandelt habe. Aber selbst im Nicht-Verstehen kam noch eines zum Ausdruck: Ursprüngliche Anthroposophie ist keine zeitlich erste, keine werkgeschichtlich festzumachende, aus der sich dann Späteres ableitet; Ursprünglichkeit im Sinne eines anfanglosen Anfangs, den jeder in sich selbst aufsuchen muss, einer Einheitserfahrung von Ich und Welt, ist vielmehr selbst die Quelle aller Spiritualität, auch der Spiritualität Rudolf Steiners. Wahre Anthroposophie ist immer am Anfang.



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