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Wir üben UnsICHerheit

Junge Menschen laden von 28. Dezember bis 1. Januar dazu ein, am Goetheanum einen Raum zum Fragen, zum Üben und zum Staunen freizuhalten. Silvestertagung der Assoziative DREI zu EINS.

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Rudolf Steiner Verlag

Verantwortung

Weil Ich und Welt Pole eines Ganzen sind, ist innere Entwicklung eine Quelle der Weltentwicklung. Sie beginnt in jedem von uns und je aufs Neue als ein inneres Geburtsgeschehen.

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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Aktuelles von NNA - Berichterstattung

Projekt Stuttgart21 - Kunsttherapie bei Burnout - Musikfestival Rüttihubeliade - Zeitschrift Lazarus21

Von: NNA - Berichterstattung

Ein gutes Beispiel für verantwortungslosen Umgang mit Staatsfinanzen

Kampagne zur Volksabstimmung am 27.11. in vollem Gang – Gegner weisen höhere Leistungsfähigkeit des bestehenden Bahnhofs nach  STUTTGART (NNA). Das umstrittene Großprojekt Stuttgart 21 ist ein symptomatisches Beispiel für den verantwortungslosen Umgang mit Steuergeldern und würde bei seiner Realisierung die unheilvolle Tradition der ständig steigenden Staatsverschuldung fortsetzen. Diese These vertrat der ehemalige Bahnmanager Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack auf einer Veranstaltung im Stuttgarter Forum 3 zum Thema „Verschuldung der öffentlichen Haushalte“. In der ersten Volksabstimmung in Baden-Württemberg sind die Bürger des Landes am 27. November aufgerufen, über einen Ausstieg aus dem umstrittenen Bahnprojekt zu entscheiden. 33 Prozent aller Wahlberechtigten müssen zustimmen, damit die Landesregierung die Verträge über das Projekt aufkündigen kann.  Bodack machte vor allem die Geltungssucht der Politiker dafür verantwortlich, dass die öffentlichen Haushalte sich seit den siebziger Jahren stetig weiter verschulden. Im laufenden Jahr hätten Bund, Länder und Kommunen so rund 62 Milliarden Euro an Zinsen zu zahlen, die vor allem Fonds und damit den Wohlhabenden im Land zugute kämen. Solle Deutschland schuldenfrei werden, müssten 175 Jahre lang monatlich eine Milliarde Euro Tilgung geleistet werden, betonte Bodack. Für die ständig steigenden Staatsausgaben trügen aber auch die Bürger eine Mitschuld, die mit einer Haltung des Immer-Mehr ein Zuviel an Egoität auslebten.  Bodack verglich die herrschende Haltung gegenüber den Staatsfinanzen mit einer Suchterkrankung, bei der die Wahrnehmung verweigert, Bewusstsein und Erkenntnis reduziert und die Handlungsfähigkeit gelähmt werde. So werde die Individualität, das gesamte Selbst in diesen Kreislauf hineingezogen. Verlierer sei am Ende die „Soziabilität“, der Gemeinsinn. Bodack verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Theorie der Sozialen Dreigliederung von Rudolf Steiner. Durch die Reduzierung des Gemeinsinns falle die Gesellschaft aus der Dreigliederungsbalance heraus, Verschuldung und Zerstörung des Gemeinwesens seien die Folge. Stuttgart21 werde von vielen Bürgern in diesem Zusammenhang gesehen und daher abgelehnt.  Trotzdem werde das Projekt Stuttgart 21 immer weiterverfolgt, obwohl es unabsehbare Folgekosten für die öffentlichen Haushalte mit sich bringe und sein Nutzen nicht belegt sei. Bis jetzt habe noch jedes Großprojekt der Deutschen Bahn den Kostenrahmen erheblich überschritten. Bodack verwies auf den Berliner Hauptbahnhof mit einer Kostensteigerung von 150 und den Leipziger Citytunnel mit einem Plus von 70 Prozent gegenüber den ursprünglich geplanten Baukosten.  In der Kampagne für die Volksabstimmung argumentieren die Stuttgart-21-Gegner auch vor allem mit den von der Bahn zu niedrig angegebenen Projektkosten. Mit einer ersten „Kostenlüge“ sei die Zustimmung des Stuttgarter Gemeinderat und des Landtags „erschwindelt“ worden, denen die wahren Kosten verheimlicht worden seien. Ein Gutachten dazu sei von der früheren Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) nicht veröffentlicht worden. Die „zweite Kostenlüge“ betreffe den Kostenrahmen, der 4,5 Milliarden Euro nicht überschreiten solle, wobei schon jetzt von 6 Milliarden auszugehen sei. Mit der dritten „Kostenlüge“ hinsichtlich der Ausstiegskosten versuche die Bahn jetzt die Volksabstimmung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.  Nach einem Gutachten, das die Stuttgart21-Gegner von Ingenieur22 – Für den Kopfbahnhof haben erstellen lassen, belaufen sich die Ausstiegskosten im ungünstigsten Fall auf auf 300 Millionen Euro. Bahn-Chef Grube hatte die Ausstiegskosten mit 1,5 Milliarden Euro beziffert. „Die hohen Beträge, die Bahnchef Grube und andere für den Ausstieg nennen, sind nicht seriös“, betonte dazu Hans Heydemann von den Ingenieuren22. Die Rückabwicklung des Gleisgeländekaufs samt aufgelaufener Zinsen sowie die Planungskosten für die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm würden zu Ausstiegskosten aus dem Tiefbahnhof umdeklariert. So werde versucht, die Menschen vor der Volksabstimmung hinters Licht zu führen.  Die Ingenieure22 haben in Zusammenarbeit mit den unabhängigen Verkehrsexperten Vieregg und Rössler außerdem erstmals ein gerichtsfestes Gutachten zur Leistungsfähigkeit des bestehenden Stuttgarter Bahnhofs erstellt. Das Gutachten wurde mit Spenden von Stuttgarter Bürgern finanziert und kommt zu dem Ergebnis, dass der bestehende Kopfbahnhof leistungsfähiger ist als Stuttgart 21. „Das Ergebnis zeigt die klare Überlegenheit des Kopfbahnhofs“. Für Stuttgart 21 konnten im Stresstest nur 49 Züge in der Spitzenstunde nachgewiesen werden – trotz häufiger Doppelbelegung der Gleise. Der Kopfbahnhof könne heute schon 56 Züge in der Stunde leisten, d.h. sieben Züge mehr ohne Doppelbelegung. Die Bahn habe eine Verdoppelung der Leistung des Bahnhofs durch Stuttgart21 versprochen, mit dem Stresstest sollte wenigstens ein Plus von 30 Prozent nachgewiesen werden. Weder die Bahn noch das zuständige Ministerium hätten geklärt, was der gegenwärtige Bahnhof leisten könne.  „Weit über vier Milliarden Euro für einen Bahnhof, der schlechter ist, als der, den wir schon haben. Wir sagen Ja zum Ausstieg aus Stuttgart 21“ heißt es in der Presseerklärung der Ingenieure22 für den Kopfbahnhof. Auch das Argument, der neue Bahnhof bringe schnellere Zugverbindung, sehen die Stuttgart21-Gegner inzwischen widerlegt. Auch das von Ex-Ministerin Gönner nicht veröffentlichte Gutachten zeige, dass eine Modernisierung des Kopfbahnhofs hinsichtlich der Verkürzung der Reisezeit mehr bringe als der Tiefbahnhof.  Nach Auffassung der Fraktionsgemeinschaft der Linken und von SÖS (Stuttgart Ökologisch Sozial) im Stuttgarter Gemeinderat wird bei der Volksabstimmung am 27.November über mehr entschieden als nur über den Tiefbahnhof. Es gehe prinzipiell darum, ob die Bürger bei Großprojekten auch in Zukunft gefragt würden. Zur Untermauerung dieser Forderung sei eine möglichst hohe Beteiligung notwendig. Außerdem seien die Bürger auch aufgerufen, darüber zu entscheiden, ob Baden-Württemberg ein Verkehrssystem habe, das den Bedürfnissen der Menschen entspreche und an umweltgerechter Mobilität ausgerichtet ist. Mit einer Realisierung von Stuttgart21, die Milliarden Euro binde, werde der Kurs der Bahn fortgesetzt, der zu Streckenstilllegungen im ganzen Land und zur Verrottung zahlreicher Bahnhöfe geführt habe, betont der Vorsitzende der Fraktionsgemeinschaft und Sprecher von SÖS, Hannes Rockenbauch. Stuttgart21 sei ein Rückschritt für die Umwelt und den Eisenbahnverkehr in Baden-Württemberg. Die Landesregierung habe das Recht, aus den mit falschen Zahlen erwirkten Verträgen auszusteigen.  End/nna/ung Links:
  •  www.kopfbahnhof-21.de,
  • www.ingenieure22.de/index.php?option=com_content&view=category&id=35&Itemid=58 
  • www.s-oe-s.de
Bericht-Nr.: 111102-01DE Datum: 2. November 2011 © 2011 News Network Anthroposophy Limited (NNA). ____________________________________

Mit künstlerischem Gestalten gegen die Erschöpfung

Projekt der Alanus-Hochschule dokumentiert Wirksamkeit der Kunsttherapie bei Burnout – Projektvorstellung als Beitrag zur Woche der seelischen Gesundheit Von NNA-Korrespondentin Edith Willer-Kurtz ALFTER (NNA). Kunsttherapie ist Therapie mit künstlerischen Mitteln. Sie geht dabei mit Farben, mit Formen und unterschiedlichsten künstlerischen Techniken und Materialien um. So könne der kranke Mensch im künstlerisch-therapeutischen seine Lebensrealität, seine Erfahrungen und Beziehungen durch bildnerische Gestaltung in einen ästhetischen Kontext übersetzen, heißt es in einer Darstellung der Alanus-Hochschule. Die Kunsttherapeuten begleiten einfühlsam diese Gestaltungsprozesse und helfen, die für den Patienten angemessenen Formen und Ausdrucksmöglichkeiten zu finden.  Wie mit Mitteln der Kunsttherapie auch Burnout-Betroffenen geholfen werden kann, demonstrierte eine Projektvorstellung der Hochschule aus Anlass des Internationalen Tages der seelischen Gesundheit im Oktober. „SelbstART- Kunstprojekte zur seelischen Gesundheit von Burnout-Betroffenen“ war der Titel des Projekts, das die Kunst- und Wirtschaftspädagogin Renate Oepen, Master-Studentin des Fachbereichs Künstlerische Therapie im Sinn von Prävention und Gesundheitsförderung erarbeitet hatte und vorstellte.  Oepen verwies auf die gesellschaftliche Relevanz von Burnout: 9 Millionen Betroffene leiden an diesem Erschöpfungssyndrom und die Fehlzeiten am Arbeitsplatz seien innerhalb von fünf Jahren um das Neunfache gestiegen. Probleme bei der Lebensbewältigung, geringe Stresstoleranz, emotionale Erschöpfung, Depersonalisation bzw. Zynismus und eine verminderte Leistungsfähigkeit zeigten sich als wichtige Burnout-Anzeichen. Hinzu kommen psychosomatische Begleiterscheinungen von langfristigem Stressempfinden. 51% aller Burnout Betroffenen hätten zusätzlich eine Depression, zitierte Oepen wissenschaftliche Erhebungen. Dennoch gäbe es keine einheitlichen Definitionen zu Burnout als eigenständigem Krankheitszustand. Was kann man tun im Erschöpfungszustand? Als Kurzentspannung könne man tief durchatmen, sich recken und strecken oder die Wahrnehmung von negativen hin zu positiven Sichtweisen orientieren, riet Oepen. Dadurch sei eine spontane Erleichterung möglich. Langfristigere Entspannung könnten Lesen oder ein gutes Essen mit Genuss fördern. Zufriedenheitserlebnissen oder Hobbys nachgehen, künstlerisches Gestalten wurden außerdem empfohlen, private und berufliche Kontakte zu intensivieren könne Integration und Akzeptanz fördern. Perfektionismus und überzogene Idealvorstellungen sollten reduziert werden.  Die Frage dabei sei immer: „Was hält mich gesund und was tut mir gut?“ Gesundheit sei der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, wurde von der WHO von 1948 definiert und zitiert, und beinhalte nicht nur das Freisein von Krankheit. Die Wohlbefindungsforschung in der USA zeige, dass Wohlbefinden bedeutet: Keine körperliche Schmerzen zu haben, positive Antworten auf die Fragen finde ich mein Leben sinnvoll, bin ich glücklich, habe ich eine gute Stimmung, fühle ich mich akzeptiert und geborgen, führte Oepen aus. Weiter gab sie einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der Erweiterung der Perspektiven durch künstlerisches Handeln. Im kreativen Gestalten gebe es kein „richtig“ noch „falsch“, so dass dieses bewertungsfreie Schaffen bei Burnout-Betroffenen zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen könne. Zum Projekt „SelbstART“ waren sieben Frauen, die sich aus einer Selbsterfahrungsgruppe kannten, einen Tag lang zur Kunsttherapie in die Alanus Hochschule gekommen. Flüssige Farben, Kreidestifte, Stifte verschiedenster Art, Graphitstifte und auch Ton waren im Einsatz. Wichtig war Oepen die Tagesstrukturierung, aber auch Abwechslung, mal alleine, mal mit den anderen, mal zu zweit tätig zu sein. Bei den Übungen brauche man kein künstlerisches Talent, keine Vorkenntnisse seien erforderlich, „niemand musste etwas müssen“. Ein Gegenstand von etwa 20 dargebotenen Stücken sollte ausgewählt werden, der den Teilnehmer besonders ansprach und zu einem ersten Bildmalen anregte, nur als Gefühl und nicht, um einen Gegenstand zu malen. In einer späteren Übung sollte die soziale Kompetenz gestützt werden beim erstellen eines Gruppenmandala. Auf einem 50x70cm Blatt Papier wurde zu viert gemalt ohne miteinander zu sprechen. Da gab es für jeden eine Ecke für sich und ein vorgegebenes Oval für gemeinsames Tun. Von der positiven Erfahrung und dem Lachen wurde berichtet während des Praktizierens. Der Abschnitt „Fluss der Wunder“ führte zu den positiven Vorstellungen und es entwickelten sich nachhaltige Wünsche. An einen vorgezeichneten Wunsch-Baum durften die Teilnehmerinnen je zwei Wünsche auf Papier-Baumblättern anbringen: „Jeden Tag mit mehr Farbe gestalten, also jeden Tag etwas Positives mit in den Tag hineinbringen“, war die Wunsch-Aussage einer Teilnehmerin, die zu Anfang das Zustandsbild „eingesperrt mit schwarzen Balken“ gemalt hatte.  Dieser Projekttag war ein Beispiel dafür, die Zeit so zu verbringen, dass „sie einem gut tut“, dazu kam eine erweiterte Wahrnehmung durch Freude am Gestalten. Als Auswirkungen notierte Oepen nach standardisierter Befragung: Die Beschwerden hatten sich fast zu 1/3 reduziert, zum Beispiel das Schweregefühl und die Mattigkeit seien vermindert worden. Durch das wertfreie Handeln sei die negative Stimmung fast um die Hälfte reduziert worden. Das Ergebnis zeige: Kreatives Gestalten könne eine Verbesserung der Symptome des Burnout bewirken, die Teilnehmer entwickelten mehr Wohlempfinden. Eine Besonderheit der Kunsttherapie sei es, dass durch die Gestaltung etwas hergestellt werde, das bleibe. Im Unterscheid zu einem Gespräch wirke es auch später als Erinnerung.  Der Fachbereich künstlerische Therapie habe weitere Projekte geplant, denn dieser Projekttag sei nur ein Ausschnitt von vielen Methoden, betonte Oepen. Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft bietet den Studiengang Kunsttherapie an, wobei der Abschluss Master of Arts erreicht werden kann. Das Studium beinhaltet als umfassende Qualifikation neben der Basis für die Entwickelung therapeutischer Kernkompetenzen auch medizinische Inhalte, psychologisches und psychotherapeutisches Wissen, heißt es in einem Flyer der Hochschule zum Masterstudiengang.  In diesem Zusammenhang kann auch auf die 14. Internationalen Arbeitstage für Anthroposophische Kunsttherapie hingewiesen werden, die von 5.-8. Januar 2012 als Tagung der Medizinischen Sektion am Goetheanum in Dornach stattfinden.  END/nna/wil Links: www.alanus.edu, www.goetheanum.org  Bericht-Nr.: 111031-01DE Datum: 31. Oktober 2011   © 2011 News Network Anthroposophy Limited (NNA).  ______________________________

Musikfestival Rüttihubeliade in der Schweiz immer beliebter

WALKRIGEN (NNA). Ein Musikfestival in der besinnlichen und für viele doch auch hektischen Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist etwas Besonderes. Einen solchen Leckerbissen bieten der Leiter Kultur im Kulturzentrum Rüttihubelbad, Bart van Doorn, und der bekannte Violonist Karel Boeschoten mit der „Rüttihubeliade“ auch in diesem Jahr an.  Das Festival findet zum 9. Mal statt und zieht immer mehr interessierte Menschen an – sowohl auf Zuhörer als auch auf Interpretenseite. Künstler von internationalem Rang sowie vielversprechende jüngere Interpreten schätzen die Beteiligung an der Rüttihubeliade, die in einem eher intimeren Rahmen stattfindet und Möglichkeiten des direkten Kontakts zum Publikum bietet.  Jedes Konzert steht unter einem Thema. Eine Einführung sowie Kommentare sind eingebaut in das Konzert und geben zusätzliche Informationen über die Werke. In neun Konzerten sind Werke aus verschiedenen Epochen und von mehreren Komponisten zu hören. Zu Weihnachten werden z.B. Liebeslieder von R. Schumann und J. Brahms dargeboten, interpretiert von Sängern des Opernhauses Zürich. Auf dem Programm in Walkringen stehen außerdem Sonaten für Flöte, Klavier und Sopran von Francis Poulenc mit der bekannten Sopranistin Ursula Füri-Bernhard, Musik aus Russland und Böhmen sowie ein Konzert mit sechs Celli unter der Leitung von Thomas Demenga. Als Familienkonzert gibt es den Karneval der „Kuscheltiere“ (u.a. Camille Saint-Saens), gespielt von einem Quintett und erzählt von der vom Radio her bekannten Erzählerin Jolanda Stein, außerdem eine kind- und erwachsenengerechte Interpretation des Horns, einem magischen Instrument. Gespielt wird von vier Hornisten auf verschiedenen Hörnern, aber auch auf hornähnlichen Geräten wie Gartenschlauch, Giesskanne und Teekanne. Auch der Humor kommt also nicht zu kurz beim Festival. Nach Auskunft der Veranstalter sind die Preise der Rüttihubeliade dank der wohlwollenden Mitarbeit der Interpreten moderater als bei anderen Festivals. Die Rückfahrt nach dem Konzert von Walkringen zum Bahnhof Worb wird nach den Konzerten vom Kulturzentrum Rüttihubelbad gratis durchgeführt.  Außer zu den musikalischen Darbietungen lädt das Kulturzentrum auch ein zu einem Besuch im Sensorium oder zum Essen im biologischen Restaurant. Die schöne Umgebung des Emmentals bietet außerdem viele Möglichkeiten für ländliche Spaziergänge, so dass für viele Schweizer ein Rüttihubelbadtag schon zum festen Programm zwischen den Jahren gehört.  END/nna/zbi Link: www.ruettihubelbad.ch/de/kultur/ruettihubeliade/ Bericht-Nr.: 111031-02DE Datum: 31. Oktober 2011   © 2011 News Network Anthroposophy Limited (NNA).  ________________________________

Zeitschrift Lazarus21 wird eingestellt

SCHWENTINENTAL (NNA). Die Zeitschrift Lazarus21 soll zum Ende des Jahres eingestellt werden. Laut einer Mitteilung der Herausgeberin und Redakteurin Monika Neve wird jegliche geschäftliche Tätigkeit in diesem Zusammenhang nach 29 Jahren beendet.  „Von 2012 an werden vorliegende und neue Beiträge nicht mehr in kommerziellem Zusammenhang veröffentlicht, sondern unter der Nachfolgewebsite der Zeitschrift Lazarus“, erklärte Frau Neve. Die Website werde dann aber privat und nicht mehr auf irgendeiner geschäftlichen Basis beruhend betrieben.  Die Vierteljahreszeitschrift erschien Weihnachten 1982 zum ersten Mal unter der Redaktion von Boris Arnfeld (Pseudonym), Detlev-Oluf Böhm, Heinz Buddemeier, Anton Kimpfler und Monika Neve. Seit 1985 war Monika Neve als alleinige Redakteurin verblieben.  Die Herausgeberin und Redakteurin der Vierteljahreschrift begründete den Entschluss die Zeitschrift einzustellen sowohl mit finanziellen Gründen als auch einer inneren Neuorientierung und Schwerpunktverlagerung ihrer Tätigkeit: „Um irgendwie finanziell mit dem Verlag über die Runden zu kommen, müsste ich mich viel mehr einschlägig einsetzen – so wie in früheren Jahren,“ was in Anbetracht der neuen Lage jedoch „nicht mehr mein Ziel sein kann“. END/nna/cva Bericht-Nr.: 111102-02DE Datum: 2. November 2011 © 2011 News Network Anthroposophy Limited (NNA).

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