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Goetheanum

Die menschheitliche Ausrichtung und Aufgabenstellung der Anthroposophischen Gesellschaft bei gleichzeitiger Anerkennung und Hochschätzung der individuellen Verschiedenartigkeit hat der Vorstand am Goetheanum in einer Stellungnahme betont. Sie beruht auf dem zuletzt nur mittels Videokonferenzen möglichen Austausch zwischen den Vertreter der 35 Landesgesellschaften von Australien bis Südamerika und Island bis Südafrika und den in einzelnen Ländern aktuellen Diskussionen zur bewußten oder sozial gewohnheitsmäßigen Diskriminierung von Menschengruppen.

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Goetheanum

Drei neue Mitglieder sollen ab Herbst den Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland ergänzen. Christina Rüter ist eines von ihnen. Ich habe ihr vorab drei Fragen gestellt

 

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Goetheanum

Das Studienangebot am Goetheanum greift die aktuellen Lebensbedingungen auf. Im ersten Trimester des Studienjahres 2020/21 ‹Metamorphosis› geht es darum, einen aktiven Umgang mit unsicheren Situationen zu finden – durch ‹Selbstverwandlung›, basierend auf Beziehungsaufbau und Bezug zur Wirklichkeit.

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Im Mittelpunkt stand die Beschreibung einer Umstülpung: nicht mehr im Zentrum geschieht Leitung, sondern überall da, wo initiative Menschen sind, also im Umkreis. Es geht darum, die Initiativräume aufzumachen und die Menschen zu fördern, die tätig werden wollen.

 

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Goetheanum

Das junge Forschungsteam der Jugendsektion am Goetheanum setzt seine Jugendstudie ‹(Re)Search› fort. Es lädt junge Menschen dazu ein, ihr Erleben in dieser Zeit und ihre Bilder von der Gestaltung des Lebens darzustellen.

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Goetheanum

Das Benefizkonzert am 28. Juni ist eine musikalische Feier zur Öffnung des Goetheanum nach der vom Schweizer Bundesrat verfügten Schließung der Kulturbetriebe im März – und der Auftakt für den Kultursommer am Goetheanum.

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Goetheanum

Die coronabedingten Einschränkungen von Lernsituationen machen darauf aufmerksam, welche Grundvoraussetzungen für den Fähigkeitenerwerb gelten. Das Goetheanum Adult Education Program vernetzt Erwachsenenbildner/innen, um Erfahrungen im Bereich der Vermittlung von Anthroposophie auszutauschen.

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Anthroposophie-Wahrnehmung

Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft trifft das Kolloquium zur Übersinnlichen Wahrnehmung

Zum zweiten Mal fand am 13. Dezember 2018 eine Begegnung zwischen dem deutschen Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft und dem Kolloquium „Übersinnliche Wahrnehmung“ statt. Das Treffen in Bochum war geprägt von einer besonderen klaren Ruhe und Harmonie in der sehr kollegialen Arbeit und dem intimen und intensivem Austausch vorher, in den Pausen und nachher.

Anwesend waren vom deutschen Landesvorstand Michael Schmock, Alexander Thiersch, Angelika Sandtmann, Julian Schily und Martin Schlüter. Vom Kolloqium Übersinnliche Wahrnehmung Gunhild von Kries (die neue Koordinatorin des Kolloqiums), Dirk Kruse, Manfred Schleyer, Astrid Engelbrecht, Martin Hollerbach, Wolfgang Schneider, Dieter Schmautz, Wolfgang Körner, Gregor Arzt, Karsten Massai, Per Dahlström. Als Gast waren dabei Joan Sleigh, Alexander Schaumann und Marian Stackler

Michael Schmock begrüsste und führte ein mit einem kurzen Überblick über die achtjährige Geschichte des Kolloqiums zur Übersinnlichen Wahrnehmung, initiert durch Jasmin Mertens, und einem ebenfalls kurzen Rücklblick auf das letzte Zusammentreffen im Dezember 2017 in Stuttgart.

Die todkranke Jasmin Mertens grüßte Alle durch Gunhild von Kries, die sie am Tag zuvor besucht und gesprochen hatte, vom Hospiz Havelhöhe aus, von Herzen!

Wir begannen dann mit einer gemeinsamen Wahrnehmungsübung zur Annäherung an das Wesen der Anthroposophie und der Anthroposophia, die Dirk Kruse in Vorabsprache mit Michael Schmock, Manfred Schleyer, Astrid Engelbrecht und Frank Burdich anleitete.

Reflektion, Gespräch und Zukunftsaussichten

Nach dem Kundgeben der Erlebnisse und einer kleinen Pause wurde noch einmal auf das Übungserleben reflektiert. Die Übereinstimmung, der Reichtum des Wahrgenommenen, die erlebbare klare Gruppengeistigkeit wurden gewürdigt und ein Mitnehmen und Weiterentwickeln der Wesensbegegnung vorgeschlagen.

Dazu wurde die Frage besprochen mit welchem Fingerspitzengefühl man sich mit solchem Erleben und dieser Arbeitsrichtung allgemein den vermeintlichen Außenwelten gegenüber verhalten könnte. Brückenbildungen, u. a. auch zu der Szene der vielen hellsichtigkeitserfahrenen jungen Menschen heute, wurden thematisiert.

Das Zustandekommen solch harmonischer Begegnung, wie bei den beiden Treffen des Kolloquiums mit dem Vorstand bisher, wurde hervorgehoben. Lange Zeit hatte oftmals in offiziellen anthroposophischen Gremien eine auffällige, und als unangemessen erlebte Distanzierungen und Ausgrenzungen derer vorgeherrscht, die sich eigenständig auf den anthroposophischen Weg zu übersinnlichen Erfahrungen gemacht hatten und darüber sprachen, oder/und damit in verschiedene Fachgebieten tätig wurden bzw. sich dann der Vermittlung von Meditation und Wahrnehmungs-Schulung widmeten.

Abschließend wurde ein erweitertes Kolloquium zur übersinnlichen Wahrnehmung mit vielleicht 60 – 80 Menschen im Dezember 2019 angedacht.

 

(Textausschnitt aus einem Bericht von Dirk Kruse, veröffentlicht auf der Seite der Anthrop. Gesellschaft)


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