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Goetheanum

Ungewohntes, Unvorhersehbares und Bedrohliches verunsichern, führen zum Erleben von Angst und Ohnmacht. Rudolf Steiner setzt in seinen Mysteriendramen Situationen in Szene, in denen Angst und Bodenlosigkeit zum Verständnis der eigenen Beziehung zu den Mitmenschen und zur Umwelt führen.

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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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Architekten und Fachleute diskutieren Gestalt des zweiten Goetheanums

Goetheanum-Leitung lud zum Kolloquium am 21./22. September.

Von: Goetheanum
Welche Wandlung hat Rudolf Steiner vom Ersten zum Zweiten Goetheanum vollzogen? Welche Gestalt hat das zweite Goetheanum gewonnen, was "sagen" diese Formen, und welche Innengestaltung folgt daraus? Diese Fragen beantworteten Architekten und Fachleute bei einem Kolloquium am 21./22. September, zu dem Christiane Haid und Paul Mackay als Sprecher der Goetheanum-Leitung eingeladen hatten. Georg Häussler, Bildhauer, zeigte, wie Rudolf Steiners stilistische Handschrift im Ersten und Zweiten Goetheanum zu finden ist, wo sich im Verschiedenen die Kontinuität zeigt. Martin Zweifel, Leiter der Bauadministration, beschrieb, dass das Erste Goetheanum leichter eine geistige Heimat biete. Es sei "gebaute Anthroposophie", sei ein Weisheitsbau. Mit dem Brand seien diese erhabenen Formen von Tonne und Kuppel ins Ewige gegangen. Demgegenüber sei das Zweite Goetheanum schweigsam. Schaue man genauer, entdecke man sein Gespräch mit der Umgebung. Weil es für die Arbeit von Bühne und Hochschule da sei, sei es ein Willensbau. Dem Geschlossenen, in sich Vollkommenen des ersten Baus stehe der zweite als offenes Bauwerk, als Bauwerk des Sohn-Prinzips, gegenüber, ein Bau, dem sich jede Generatio mit ihrer Handschrift eingeschrieben habe, es sei ein Bau, der weiter wachse.   Als das Gespräch den letzten Saalausbau erreichte, betonte Christian Hitsch, dass sich auch damals die Gestalt aus der menschlichen Konstellation bildete, ihren Möglichkeiten und Grenzen. Er führte aus, dass dieses Prinzip für das Erste Goetheanum noch viel mehr gelte. Wenn man Nebenbauten anschaue, wenn man das Rednerpult im Ersten Goetheanum nehme, so erkenne man die eigentliche Formensprache von Rudolf Steiner. Die konnte er im Ersten Goetheanum nicht im Ganzen verwirklichen. Er war noch nicht in vollem Umfang dessen stilbildender Architekt. Genauer: Während man im Ersten Goetheanum vor allem in der Innenarchitektur Rudolf Steiner finde, sei es im Zweiten Goetheanum umgekehrt; hier zeichnet Rudolf Steiner für das Äußere verantwortlich. Marc Desaules, Generalsekretär der Schweizer Landesgesellschaft, betonte, dass das Schicksal des Goetheanum und der Anthroposophischen Gesellschaft zwei Seiten einer Medaille seien. In der Gegenwart anzukommen bedeute auch, sich mit dem Zweiten Goetheanum zu identifizieren. Christian Hitsch führte weiter und fragte, inwieweit ein solches Kolloquium im Ersten Goetheanum vorstelllbar sei.  Man müsse das Zweite Goetheanum lieben lernen – dieses Motiv kam mehrmals im Kolloquium zur Sprache. Dazu, so Espen Tharaldsen und Peter van der Ree von der beratenden Baugruppe, sollte vor allem im Erdgeschoss die Architektur mit den Lichthöfen so geöffnet werden, dass ein Strömen der Besucher durch den Bau möglich werde. Es war weniger Kritik, sondern vielmehr ernste Bitte an die Vorstandsmitglieder im Kreis, Beratungsgespräche nicht erst dann zu führen, wenn Entscheidungen bereits getroffen wurden oder kurz bevorstehen. Das bezog sich beispielsweise auf das Vorhaben, über der Südseitenbühne Arbeitsräume für die Hochschule einzurichten. Die Entscheidung hierzu müsse vor Jahresende fallen.  Das Kolloquium war ein Schritt, die Entwicklungsfragen des Bauwerks Goetheanum auf eine kollegiale Basis zu stellen. Es wird vermutlich von allen Anwesenden gleichermaßen abhängen, ob es gelingt, einen menschlich wie fachlich breiten Boden für die architektonische Zukunft des Goetheanum zu bilden. _________________________

Kontakt:

Wolfgang Held
Kommunikation und Öffentlichkeit
Goetheanum
Postfach
CH-4143 Dornach 1
Tel. +41 (0)61 706 42 61
Fax +41 (0)61 706 44 65
wolfgang.held(AT)goetheanum.ch

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