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Demeter.de

Demeter fordert: enkelfähige Landwirtschaft jetzt!

Die EU muss umsteuern: Die 114 Euro, die jeder EU-Bürger für die Landwirtschaft pro Jahr bezahlt, müssen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft eingesetzt werden. Zum Wohle von Mensch und Tier sollten Betriebe nicht mehr Tiere halten, als sie selbst ernähren können.

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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Die Christengemeinschaft

Die Christengemeinschaft | Januar 2019

Ich und die Widerständigkeit der Welt - Die Menschen, die heute geboren werden, erleben die Widerständigkeiten, die aus der Bewusstseinsseelenkultur für uns alle spürbar sind, in der radikalen Individualisierung und der damit einhergehenden Antisozialität und Egoität des Einzelnen3 und seiner Vereinsamung. 

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Aus dem Leben am Goetheanum

Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz: Jahrestagung

Von: Sebastian Jüngel

"Der Sehnsuchtsschrei nach dem Geist"

Foto: Cover des Tagungsflyers

Von 15. bis 17. Februar trafen sich zur Jahrestagung im Goetheanum die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz und Gäste aus dem In- und Ausland. Thema war "Die Grundsteinlegung des ersten Goetheanum und der Kampf um den Menschen".

Auf der Jahrestagung "Der Sehnsuchtsschrei nach dem Geist" sprachen Peter Selg, Johannes Greiner, Christian Hitsch und Marc Desaules. Peter Selg stellte die Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft in einen kosmisch-historischen Zusammenhang: Die Grundsteinlegung der Anthroposophischen Gesellschaft und des Goetheanum am 20. September 2013 vollzog sich als ein kosmisch-irdischer Akt in einer auch heute weiterhin dramatischen Weltenlage, in der offen ist, ob die Evolution weitergehen könne oder nicht. Das Tagungsmotto wurde damals von Rudolf Steiner in seiner Grundsteinansprache mehrfach angesprochen. Johannes Greiner befasste sich mit der Herausforderung Ahrimans, gerade im Zusammenhang mit der den Alltag prägenden Medienwelt. Christian Hitsch stellte mit einem Blick auf die im Großen Saal des Goetheanum realisierten Formen (woran er als Gestalter des Saales planerischen und praktischen Anteil hat) den Goetheanum-Bau in den Gesamtzusammenhang der Kräfte der Weltevolution. Und Marc Desaules erläuterte den Grundstein vom Ersten Goetheanum und der Theosophischen Gesellschaft. Dabei brachte er den Pyrit, der der physischen Gestalt des Grundsteins die Form lieh, in die unmittelbare sinnliche Anschauung. Außerdem sprach Desaules über die Mission der Rosenkreuzer ab 1250, die Mikro- und Makrokosmos miteinander in Beziehung setzten und damit an den beinahe gänzlich erloschenen Mysterienstrom der Vergangenheit wieder anknüpften. Sie wirkten jahrhundertelang noch im Verborgenen. In den umgehend veröffentlichten Vorträgen 1910 in Kopenhagen "Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit" sprach Rudolf Steiner von der dramatischen Weltlage und den Anforderungen für Gegenwart und Zukunft. Rudolf Steiners Mysteriendramen, in München zwischen 1910 und 1913 uraufgeführt, bringen dieses irdisch-kosmische Weltgeschehen künstlerisch-szenisch auf die Bühne. Der Dornacher Bau schließlich sollte die Dramen als ihr Herzstück beherbergen und den rosenkreuzerisch-anthroposophischen Schulungsweg, sichtbar durch die Protagonisten in ihrer schwierigen karmischen Verknüpftheit, in die volle Öffentlichkeit stellen als ein Mysterien-Tempel der Gegenwart. In die Tagung integriert waren die Delegiertenversammlung und die Mitgliederversammlung. Bei der Delegiertenversammlung stand die Entscheidung an, die Gründung des Fonds Kulturerbe Rudolf Steiner zu unterstützen. Dies geschah einstimmig. Zur Delegiertenversammlung und Jahrestagung trugen nicht zuletzt junge Musiker bei. Eine Schülerin sang sechs von einem Schüler der Rudolf-Steiner-Schule Birseck vertonten Sprüche des "Anthroposophischen Seelenkalenders", und zwei junge Musiker ließen Robert Schumanns "Phantasiestücke" für Klarinette und Piano erklingen. Neben den Konzerten und der Gestaltung der Schreinerei als einem der Tagungsorte in Blau und Rot und mit den Büsten der Ur-Vorstände gab es eine weitere künstlerische Darstellungsform: die Eurythmieaufführungen vom Eurythmeum CH und der Goetheanum-Eurythmie-Bühne mit dem Programm "Und der Bau wird Mensch". Hier "erscheinen" die Worte zu den Glasfenstern des Goetheanum in Wort, Farben und Musik, sodass das, was im Saal lebt und webt, lebendig wird. Abschließend zeigte die Goetheanum-Eurythmie-Bühne den Grundsteinspruch in Eurythmie. In vier Führungen konnten die Teilnehmenden zentrale Orte des Goethenaum mit substanziellen Erläuterungen erleben. Unter anderem das Hochatelier, wo die neun Meter hohe Plastik des Menschheitsrepräsentanten entstand, sowie das Atelier Rudolf Steiners, wo zahlreiche wichtigste Begegnungen mit Rudolf Steiner stattfanden, wo er lebte und arbeitete, seine letzte Lebenszeit verbrachte und starb. Durch die Konzerte und Aufführungen wurde deutlich: Die Anthroposophie wird erst durch die Künste ein Ganzes. (Zusammengestellt nach Berichten von Clara Steinemann und Franz Ackermann.) ____________________________

Kontakt

Wolfgang Held
Kommunikation und Öffentlichkeit Goetheanum
Postfach
CH-4143 Dornach 1
Tel. +41 (0)61 706 42 61
Fax +41 (0)61 706 44 65
wolfgang.held(AT)goetheanum.ch

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