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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Begründerin von Schlössli Ins verstorben

Sie kämpfte für Kleinbauern, versteckte Flüchtlinge und gründete 1953 das heute weit herum bekannte Schulheim Schlössli im Berner Seeland

Von: NNA Berichterstattung
„Der Tod ist kein Ende, sondern ein Übergang“. Das versicherte die überzeugte Anthroposophin Müeti Ruth Seiler Schwab einer Fernsehjournalistin, die 2008 einen Dokumentarfilm über sie gedreht hat.  Jetzt ist die Begründerin der Heimschule Schlössli Ins im Alter von 97 Jahren verstorben. Das Leben der Anthroposophin mit dem ungewöhnlichen Lebenslauf wurde auch in mehreren Schweizer Zeitungen gewürdigt. Als Tochter eines Bauern wurde die „Müeti“, wie sie in der Schweiz genannt wurde, im Seenland zwischen dem Bieler-, dem Neuenburger- und dem Murtensee geboren. Sie engagierte sich schon als Schülerin bei den antikapitalistisch gesinnten Jungbauern, später in der sozialistischen Jugendbewegung. Im Zweiten Weltkrieg gründete sie eine Kinderbetreuung für die bäuerlichen Mütter und setzte sich gegen das Verbot der Kommunistischen Partei in der Schweiz ein. Wegen der Teilnahme an einem Treffen der Partei wurde sie zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Heimschule In den 40er Jahren heiratete sie den ebenfalls politisch links stehenden Lehrer Robert Seiler. Nach dem Krieg wandten sich beide von der sozialistischen Weltanschauung ab, weil sie das Gedankengut der Anthroposophie von Rudolf Steiner für sich entdeckt hatten. 1953 eröffnete das Paar im idyllisch gelegenen Schlössli Ins in der Nähe von Bern eine Heimschule für Kinder, die nicht bei ihren Eltern leben konnten. Sie arbeitete auf der Grundlage der Waldorfpädagogik und bot noch 2008 über 200 Kindern und Jugendlichen ein Zuhause. 1972 übergaben Ruth und Robert Seiler die Heimschule an ihre Söhne und zogen sich nach Südfrankreich zurück. 2001 starb Robert Seiler dann in Ins. Das Paar hatte fünf eigene Kinder, auf der Todesanzeige stehen 14 EnkelInnen und 19 UrenkelInnen. Die traditionsreiche Heimschule „Schlössli Ins“ musste 2014 ihre Pforten schließen aufgrund von internen Konflikten (NNA berichtete, siehe unten). Die Stiftung sucht neue Nutzer für die Liegenschaft. END/nna/vog Bericht-Nr.: 150716-02DE Datum: 16. Juli 2015 © 2015 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten.

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