News

News

Sterben.ch

Was ist uns wichtig am Ende des Lebens? Worauf hoffen wir? Was fürchten wir? Über solche und andere Fragen denken Teil
nehmerinnen und Teilnehmer des «Gesprächs Cafés» im Klus Park nach.

 … 

Andreas Neider

Gegenwärtig herrscht weltweit eine Art Goldgräber-Stimmung. Eine neue Ära, das sogenannte 5G- (fünfte Generation) Internet soll einen technologischen Wandel, eine „Disruption“ gegenüber dem bisherigen Stand der Digitalisierung bringen.

 … 

Goetheanum

Kulturtagung zu Christian Morgenstern mit Präsentation des letzten Bandes der Stuttgarter Ausgabe

 … 

Labhart

Bilder einer Reise durch den kapitalistischen Dschungel aller fünf Kontinente öffnen den Blick auf Klimaerwärmung, Krieg, Konsum, Flucht und Ungleichheit.

 

 … 

Goetheanum

Dem Ungeheuerlichen Ausdruck verleihen
Gedenkkonzert zum Reaktorunglück Fukushima

 … 

Eliant

Für Ronja Eis (21) und Till Höffner (20) braucht es gerade im Jugendalter Mut: Mut, zu sich selbst zu stehen, aber auch Mut, einem anderen zu begegnen. Sie laden Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 19 Jahren ein, sich mutig in der globalisierten Welt einzubringen.

 … 

Begründerin von Schlössli Ins verstorben

Sie kämpfte für Kleinbauern, versteckte Flüchtlinge und gründete 1953 das heute weit herum bekannte Schulheim Schlössli im Berner Seeland

Von: NNA Berichterstattung
„Der Tod ist kein Ende, sondern ein Übergang“. Das versicherte die überzeugte Anthroposophin Müeti Ruth Seiler Schwab einer Fernsehjournalistin, die 2008 einen Dokumentarfilm über sie gedreht hat.  Jetzt ist die Begründerin der Heimschule Schlössli Ins im Alter von 97 Jahren verstorben. Das Leben der Anthroposophin mit dem ungewöhnlichen Lebenslauf wurde auch in mehreren Schweizer Zeitungen gewürdigt. Als Tochter eines Bauern wurde die „Müeti“, wie sie in der Schweiz genannt wurde, im Seenland zwischen dem Bieler-, dem Neuenburger- und dem Murtensee geboren. Sie engagierte sich schon als Schülerin bei den antikapitalistisch gesinnten Jungbauern, später in der sozialistischen Jugendbewegung. Im Zweiten Weltkrieg gründete sie eine Kinderbetreuung für die bäuerlichen Mütter und setzte sich gegen das Verbot der Kommunistischen Partei in der Schweiz ein. Wegen der Teilnahme an einem Treffen der Partei wurde sie zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Heimschule In den 40er Jahren heiratete sie den ebenfalls politisch links stehenden Lehrer Robert Seiler. Nach dem Krieg wandten sich beide von der sozialistischen Weltanschauung ab, weil sie das Gedankengut der Anthroposophie von Rudolf Steiner für sich entdeckt hatten. 1953 eröffnete das Paar im idyllisch gelegenen Schlössli Ins in der Nähe von Bern eine Heimschule für Kinder, die nicht bei ihren Eltern leben konnten. Sie arbeitete auf der Grundlage der Waldorfpädagogik und bot noch 2008 über 200 Kindern und Jugendlichen ein Zuhause. 1972 übergaben Ruth und Robert Seiler die Heimschule an ihre Söhne und zogen sich nach Südfrankreich zurück. 2001 starb Robert Seiler dann in Ins. Das Paar hatte fünf eigene Kinder, auf der Todesanzeige stehen 14 EnkelInnen und 19 UrenkelInnen. Die traditionsreiche Heimschule „Schlössli Ins“ musste 2014 ihre Pforten schließen aufgrund von internen Konflikten (NNA berichtete, siehe unten). Die Stiftung sucht neue Nutzer für die Liegenschaft. END/nna/vog Bericht-Nr.: 150716-02DE Datum: 16. Juli 2015 © 2015 News Network Anthroposophy Limited (NNA). Alle Rechte vorbehalten.

Zurück