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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Beziehungstiefe mit dem Engel

Mit diesem tiefsinnigen Bericht wünscht das NNA-Team ein frohes Weihnachten und ein gutes neues Jahr, mit herzlichem Dank für das Interesse an NNA.

Von: NNA-Korrespondentin Edith Willer-Kurtz

Die Sehnsucht des Engels nach Begegnung

Wolf-Ullrich Klünker sprach bei der Anthroposophischen Gesellschaft Trier TRIER (NNA). Wo das höhere Ich anzutreffen ist, findet die Begegnung mit dem Engel statt. Diese Einsicht vermittelte Wolf-Ullrich Klünker seinen Zuhörern bei einem Vortrag im Nikolaus von Kues Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft in Trier. Der Engel sei auch angewiesen auf den Menschen, erwarte von ihm, eine Beziehungstiefe aufzubauen, nachdem sich beide, Mensch und Engel von einander distanziert hätten. Letzteres sei aber auch eine Voraussetzung dafür, sich neu aufeinander einlassen zu können. Erst dadurch, dass der Mensch frei geworden sei, ergebe sich die Möglichkeit dieser vertieften Beziehung, betonte Klüncker. Diese Gedanken von Rudolf Steiner wurden dann verständlicher gemacht mit einem Hinweis auf die Zeit, in der Steiner diese Gedanken entwickelt habe. Er habe vom Beginn des letzten Jahrhunderts prognostizierend auf das Jahrhundert geschaut, während der heutige Mensch aus dem Erlebten auf das letzte Jahrhundert zurückblicken und es analysieren könne. Als Notwendigkeit des Zukünftigen erläuterte Klünker das eigene Handeln. Ermutigend für die Zuhörer legte Klünker den Weg dahin dar: „Haben wir uns verdeutlicht, welche Bedeutung kleine Schritte haben können in der Wirkung, und dass es die kleine Dinge sind, die eine große Wirkung hervorrufen können, so ist das eine anfängliche Einstellung.“ Weiter gehöre es dazu zu klären, welche Beziehungen unter mir, auf gleicher Ebene und über mir seien. Klärend wirke nicht die Deutung, sondern die Möglichkeit der Beziehungsentwicklung hin zu noch mehr Vertiefung. Das Erkenntniskriterium sei dabei weniger eine emotionale als vielmehr eine zukunftsfähige Beziehung mit der Öffnung zur geistigen Welt. Wie könne eine solche segensreiche Entwicklung eingeleitet werden? Nachdem man sich vom Alten distanziert habe, manchmal auch nach der Feststellung, dass etwas nicht mehr akzeptabel sei, bleibe oft das Thema als solches wichtig, neu gesehen kann es oft zu einer Beziehungsvertiefung führen. Dazu komme es, wenn das Leben solange hinterfragt werde in seiner Sinnwertigkeit, bis es im besten Fall gelänge sich von manchem Sachzwang zu lösen oder auch von sinnlosen Beziehungen und so die Voraussetzungen für eine Vertiefung der Beziehung zum eigenen Engel zu schaffen. Im Denken müsse man sich daran gewöhnen, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht linear zu sehen seien. Von der Gegenwart aus einen freien Schritt in die Zukunft gemacht, lässt im Bogen die Vergangenheit in der Zukunft mit einfließen. Als Beispiel dazu nannte Klünker den freien geistigen Schritt Rudolf Steiners, der dennoch in der Zukunft Beziehungszusammenhänge aufzeige, oder die sich in der Zukunft aus der Vergangenheit ergeben hatten, z. Bsp. die Beziehung zu Goethes Schaffen oder Werk. Als eine weitere Voraussetzung zitiert Klünker die Bibel „Werdet wie die Kinder“, und beschreibt so die Beziehungsbereitschaft. Der Engel sei dann da, wenn der Mensch in die Region seines Geist-Selbst eingestiegen sei. Das höhere Ich sei in der dritten Hierarchie angesiedelt es „urstände“ im Leben hinter den Gedanken. Also stelle sich die entscheidende Frage für das Individuum: „Wie kann mein Leben so geistig werden, dass es jenseits der Schwelle Bedeutung bekommt.“ Die Anwesenheit des höheren Ich bei Entscheidungen sei eine Voraussetzung in der gegenseitigen Beziehung zwischen Mensch und Engel, denn der Engel könne dann schon herausziehen, was für ihn wichtig sei. Der Engel habe dann auch eine Chance, durch den Menschen zu wirken, betonte Klünker. Durch geistige Selbstaktivierung könne der Mensch das scheinbar Individuelle in der Gefühlslage und Empfindungslage überprüfen, und sehen, was wirklich notwendig sei auf dem Gebiet „hinter dem Denken“. So könne er es herausfinden im Leben und im Geistiges - wobei die Unterscheidung in uns selbst stattfinden müsse. Betrachte man in unserem Leben, was übrig bleibe, wenn es durch die Existenzschwelle gehe, lasse es uns erahnen, was der Engel wahrnehme. Alte geistige Fülle, so Klünker, sei für den Engel nicht wichtig. Engel hegten die Sehnsucht, dass die Menschen da hinzuschauen lernten um zu sehen, was übrigbleibe von dem irdischen Dasein. So könne sich Mensch und Engel begegnen. In dieser Begegnung entstünde auch das Geschwisterliche, wie es Klünker nennt, in dieser Beziehungstiefe. Den Vortrag schloss Klünker mit der Empfehlung einer Haltung, sich geschwisterlich einzulassen in eine Beziehungstiefe zu und mit dem Engel. Erwarte der Mensch ein Wirken des Engels, könne er erleben, dass der Engel das Gewünschte bringe, verbreitet Klünker Hoffnungen und Aussichten. End/nna/wil/jh Literaturhinweis: Wolf Ullrich Klünker, Die Erwartung der Engel. Der Mensch als neue Hierarchie. 2.Auflage, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart Links: www.turmalin-stiftung.de Bericht-Nr.: 101224-01DE Datum: 24. Dezember 2010 © 2010 News Network Anthroposophy Limited (NNA).

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