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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Die Christengemeinschaft

Die Christengemeinschaft | Januar 2019

Ich und die Widerständigkeit der Welt - Die Menschen, die heute geboren werden, erleben die Widerständigkeiten, die aus der Bewusstseinsseelenkultur für uns alle spürbar sind, in der radikalen Individualisierung und der damit einhergehenden Antisozialität und Egoität des Einzelnen3 und seiner Vereinsamung. 

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Beziehungstiefe mit dem Engel

Mit diesem tiefsinnigen Bericht wünscht das NNA-Team ein frohes Weihnachten und ein gutes neues Jahr, mit herzlichem Dank für das Interesse an NNA.

Von: NNA-Korrespondentin Edith Willer-Kurtz

Die Sehnsucht des Engels nach Begegnung

Wolf-Ullrich Klünker sprach bei der Anthroposophischen Gesellschaft Trier TRIER (NNA). Wo das höhere Ich anzutreffen ist, findet die Begegnung mit dem Engel statt. Diese Einsicht vermittelte Wolf-Ullrich Klünker seinen Zuhörern bei einem Vortrag im Nikolaus von Kues Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft in Trier. Der Engel sei auch angewiesen auf den Menschen, erwarte von ihm, eine Beziehungstiefe aufzubauen, nachdem sich beide, Mensch und Engel von einander distanziert hätten. Letzteres sei aber auch eine Voraussetzung dafür, sich neu aufeinander einlassen zu können. Erst dadurch, dass der Mensch frei geworden sei, ergebe sich die Möglichkeit dieser vertieften Beziehung, betonte Klüncker. Diese Gedanken von Rudolf Steiner wurden dann verständlicher gemacht mit einem Hinweis auf die Zeit, in der Steiner diese Gedanken entwickelt habe. Er habe vom Beginn des letzten Jahrhunderts prognostizierend auf das Jahrhundert geschaut, während der heutige Mensch aus dem Erlebten auf das letzte Jahrhundert zurückblicken und es analysieren könne. Als Notwendigkeit des Zukünftigen erläuterte Klünker das eigene Handeln. Ermutigend für die Zuhörer legte Klünker den Weg dahin dar: „Haben wir uns verdeutlicht, welche Bedeutung kleine Schritte haben können in der Wirkung, und dass es die kleine Dinge sind, die eine große Wirkung hervorrufen können, so ist das eine anfängliche Einstellung.“ Weiter gehöre es dazu zu klären, welche Beziehungen unter mir, auf gleicher Ebene und über mir seien. Klärend wirke nicht die Deutung, sondern die Möglichkeit der Beziehungsentwicklung hin zu noch mehr Vertiefung. Das Erkenntniskriterium sei dabei weniger eine emotionale als vielmehr eine zukunftsfähige Beziehung mit der Öffnung zur geistigen Welt. Wie könne eine solche segensreiche Entwicklung eingeleitet werden? Nachdem man sich vom Alten distanziert habe, manchmal auch nach der Feststellung, dass etwas nicht mehr akzeptabel sei, bleibe oft das Thema als solches wichtig, neu gesehen kann es oft zu einer Beziehungsvertiefung führen. Dazu komme es, wenn das Leben solange hinterfragt werde in seiner Sinnwertigkeit, bis es im besten Fall gelänge sich von manchem Sachzwang zu lösen oder auch von sinnlosen Beziehungen und so die Voraussetzungen für eine Vertiefung der Beziehung zum eigenen Engel zu schaffen. Im Denken müsse man sich daran gewöhnen, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht linear zu sehen seien. Von der Gegenwart aus einen freien Schritt in die Zukunft gemacht, lässt im Bogen die Vergangenheit in der Zukunft mit einfließen. Als Beispiel dazu nannte Klünker den freien geistigen Schritt Rudolf Steiners, der dennoch in der Zukunft Beziehungszusammenhänge aufzeige, oder die sich in der Zukunft aus der Vergangenheit ergeben hatten, z. Bsp. die Beziehung zu Goethes Schaffen oder Werk. Als eine weitere Voraussetzung zitiert Klünker die Bibel „Werdet wie die Kinder“, und beschreibt so die Beziehungsbereitschaft. Der Engel sei dann da, wenn der Mensch in die Region seines Geist-Selbst eingestiegen sei. Das höhere Ich sei in der dritten Hierarchie angesiedelt es „urstände“ im Leben hinter den Gedanken. Also stelle sich die entscheidende Frage für das Individuum: „Wie kann mein Leben so geistig werden, dass es jenseits der Schwelle Bedeutung bekommt.“ Die Anwesenheit des höheren Ich bei Entscheidungen sei eine Voraussetzung in der gegenseitigen Beziehung zwischen Mensch und Engel, denn der Engel könne dann schon herausziehen, was für ihn wichtig sei. Der Engel habe dann auch eine Chance, durch den Menschen zu wirken, betonte Klünker. Durch geistige Selbstaktivierung könne der Mensch das scheinbar Individuelle in der Gefühlslage und Empfindungslage überprüfen, und sehen, was wirklich notwendig sei auf dem Gebiet „hinter dem Denken“. So könne er es herausfinden im Leben und im Geistiges - wobei die Unterscheidung in uns selbst stattfinden müsse. Betrachte man in unserem Leben, was übrig bleibe, wenn es durch die Existenzschwelle gehe, lasse es uns erahnen, was der Engel wahrnehme. Alte geistige Fülle, so Klünker, sei für den Engel nicht wichtig. Engel hegten die Sehnsucht, dass die Menschen da hinzuschauen lernten um zu sehen, was übrigbleibe von dem irdischen Dasein. So könne sich Mensch und Engel begegnen. In dieser Begegnung entstünde auch das Geschwisterliche, wie es Klünker nennt, in dieser Beziehungstiefe. Den Vortrag schloss Klünker mit der Empfehlung einer Haltung, sich geschwisterlich einzulassen in eine Beziehungstiefe zu und mit dem Engel. Erwarte der Mensch ein Wirken des Engels, könne er erleben, dass der Engel das Gewünschte bringe, verbreitet Klünker Hoffnungen und Aussichten. End/nna/wil/jh Literaturhinweis: Wolf Ullrich Klünker, Die Erwartung der Engel. Der Mensch als neue Hierarchie. 2.Auflage, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart Links: www.turmalin-stiftung.de Bericht-Nr.: 101224-01DE Datum: 24. Dezember 2010 © 2010 News Network Anthroposophy Limited (NNA).

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