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AGiD

Drei Fragen an die ehemalige Generalsekretärin der AGiD

Im Juni 2019 endet die Amtszeit als Generalsekretärin der AG in Deutschland. Sie möchte aufgrund ihres neuen Arbeitsschwerpunktes an der Bühne in Dornach ihre Amtszeit nicht verlängern. Für Lydia Roknic Anlass genug, um ihr ein paar Fragen zu stellen.

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Die Christengemeinschaft

Die Christengemeinschaft | Februar 2019

Auch wenn unsere Welt bis ins Kleinste erforscht ist, wird das Geheimnis in ihr nicht schwinden. Noch geheimnisvoller ist der Mensch und ist Gott selbst. Das aber dürfen wir positiv verstehen und brauchen nicht enttäuscht sein über den deus absconditus, den verborgenen Gott, der auch als prinzipiell unerkennbar verstanden wurde. Im Geheimnis nämlich liegt ein Reichtum, dem wir uns immer neu zuwenden können.

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Rudolf Steiner Verlag

Neues Archivmagazin

Die renommierte Berliner Konzertagentur Wolff & Sachs organi­sierte 1922 zwei Vortragstourneen mit Rudolf Steiner. In Sälen wie der Berliner Philharmonie und angekündigt neben Dirigen­ten wie Bruno Walter oder Wilhelm Furtwängler sprach Rudolf Steiner vor Tausenden von Zuhörern.

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Anthroposophie-Wahrnehmung

Zum zweiten Mal fand eine Begegnung zwischen dem deutschen Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft und dem Kolloquium „Übersinnliche Wahrnehmung“ statt.

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Buddhismus im Westen: „Die Praxis der Leere“

In ihrem neuen Buch im Rahmen eines DFG-Forschungsprojekts suchen Prof. Dr. Werner Vogd und Dr. Jonathan Harth Phänomene des westlichen Buddhismus

Von: Witten Uni Herdecke
Viele Menschen entdecken die Lehre des Buddhismus für sich und fühlen sich von buddhistischen Wertvorstellungen angezogen. Vor circa 100 Jahren begann die westliche Welt damit, Texte in westeuropäische Sprachen zu übersetzen. In ihrem neuen Buch untersuchen Prof. Dr. Werner Vogd und Dr. Jonathan Harth von der Universität Witten/Herdecke (UW/H) Phänomene des westlichen Buddhismus. Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage: „Was tun Buddhisten eigentlich, wenn sie sich dem Dharma (der Lehre Buddhas) verpflichten?“ In einer ersten großen Publikation des DFG-Forschungsprojekts „Buddhismus im Westen“ widmen sich die beiden Autoren insbesondere der buddhistischen Praxis und legen ein besonderes Augenmerk darauf, dass der Buddhismus ein soteriologisches System darstellt. Der griechische Begriff Soteria bedeutet Rettung, Erlösung und Heil. Worin aber besteht dieses Heil und in welcher Beziehung steht es zu einer religiösen und spirituellen Praxis, die beansprucht, alle sinnlichen Phänomene als wesensmäßig leer zu betrachten? „Mit unserer Studie konnten wir für den deutschsprachigen Raum zum ersten Mal nachzeichnen, welche Entwicklungsschritte Praktizierende aus den unterschiedlichen buddhistischen Schulungswegen durchmachen und welche konkreten Auswirkungen die buddhistischen Lehren auf ihr Leben haben“, erläutert Projektleiter Werner Vogd. Die beiden Autoren haben für ihre Studie sechs im deutschsprachigen Raum vertretene buddhistische Schulungswege und die damit einhergehenden spezifischen Formen ihrer Praxis auf Basis einer rekonstruktiven Studie mit mehr als 120 Interviews untersucht. Das Buch „Die Praxis der Leere“ stellt nun einige prominente Ergebnisse der Studie vor und fokussiert vor allem auf die spezifischen Dynamiken von Erleben und Reflexion, wie sie in der buddhistischen Praxis aufscheinen. Dabei wird deutlich, dass insbesondere die Lehrer-Schüler-Beziehungen eine große Stütze auf dem individuellen Erkenntnispfad sein können.

Werner Vogd und Jonathan Harth (2015): Die Praxis der Leere. Zur Verkörperung buddhistischer Lehren in Erleben, Reflexion und Lehrer-Schüler-Beziehung. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft, 472 Seiten, ISBN 978-3-95832-079-6, 49,90 €.

Weitere Informationen: www.velbrueck-wissenschaft.de/catalog/product_info.php?cPath=26&products_id=352
Kontakt: Dr. Jonathan Harth, 02302 / 926-827 oder jonathan.harth@uni-wh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.100 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung. Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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