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Junge Menschen laden von 28. Dezember bis 1. Januar dazu ein, am Goetheanum einen Raum zum Fragen, zum Üben und zum Staunen freizuhalten. Silvestertagung der Assoziative DREI zu EINS.

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Verantwortung

Weil Ich und Welt Pole eines Ganzen sind, ist innere Entwicklung eine Quelle der Weltentwicklung. Sie beginnt in jedem von uns und je aufs Neue als ein inneres Geburtsgeschehen.

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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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CSR-Engagement: Spitzennoten für anthroposophisch inspirierte Handelsunternehmen

Die ersten drei Plätze des Rankings belegen die anthroposophisch inspirierten Unternehmen Alnatura, Tegut und dm.

Von: Medienstelle Anthroposophie der Info3

Ganzheitliches Wirtschaften

Frankfurt am Main -- Eine neue Studie des Instituts für Handelsforschung in Köln (IFH) untersucht erstmals systematisch die Glaubwürdigkeit der CSR-Aktivitäten von 46 Handelsunternehmen aus Konsumentensicht (CSR: Corporate Social Responsibility). Die ersten drei Plätze des Rankings belegen die anthroposophisch inspirierten Unternehmen Alnatura, Tegut und dm.

Die Marktforscher vermuten, dass Alnatura und Tegut von positiven Ausstrahlungseffekten ihres größtenteils zertifizierten Sortimentes profitieren. Darüber hinaus scheint aber auch die generell auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmenspolitik bei den Verbrauchern gut anzukommen, wie etwa am Beispiel von dm deutlich wird. Alle drei Unternehmen setzen in ihrer Kommunikation offenbar glaubwürdig auf ganzheitliches Wirtschaften. „Sinnvolles für Mensch und Erde“ (Alnatura), „Mit guten Lebensmitteln verantwortungsvoll handeln“ (Tegut) oder „Unternehmen sind für die Menschen da und nicht anders herum“ (dm) – viele Kunden sind überzeugt, dass solche Aussagen nicht nur Lippenbekenntnisse sind.

Kenner der nachhaltigen Wirtschaftsszene wird das Ergebnis nicht überraschen. „Viele anthroposophisch geprägte Unternehmen setzen schon seit ihrer Gründung und aus Überzeugung auf nachhaltige Unternehmenswerte“, berichtet Dr. Jens Heisterkamp, Herausgeber des Buches Kapital = Geist, in dem zwölf anthroposophische „Pioniere der Nachhaltigkeit“ vorgestellt werden. „In der derzeitigen Diskussion über ein ‚anderes Wirtschaften‘ können sie wertvolle Anregungen geben, die weit über ein bisschen Umweltbewusstsein und gelegentliche Sponsoringaktivitäten hinaus gehen“.

Engagement für den Erhalt der Umwelt alleine ist nicht genug“, betonen auch die Marktforscher des IFH. „Vielmehr gilt es ebenfalls, Aspekte wie Aufrichtigkeit der öffentlichen Information, Fairness im Wettbewerb oder eine soziale und faire Behandlung der Mitarbeiter zu berücksichtigen.“ Interessant ist, welche Bereiche von den Befragten als besonders relevant eingestuft wurden: Am wichtigsten fanden sie den fairen Umgang mit Mitarbeitern und Aufrichtigkeit in der öffentlichen Information. Ebenfalls bemerkenswert: Frauen liegt das Thema Nachhaltigkeit signifikant mehr am Herzen als Männern.

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Weitere Informationen zum CSR-Tracker: www.ifhkoeln.de
Buchtipp zum Thema:
Jens Heisterkamp (Hg.): Kapital = Geist. Pioniere der Nachhaltigkeit. Info3-Verlag 2010, € 24.00

© Medienstelle Anthroposophie im Info3-Verlag 2011

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Pressekontakt:

Medienstelle Anthroposophie
Laura Krautkrämer
Tel. +49 (0)6171 923-390
medienstelle@info3.de


Über die Medienstelle Anthroposophie
Die Medienstelle Anthroposophie ist ein unabhängiges Portal zu den auf Rudolf Steiner zurückgehenden kulturellen und sozialen Impulsen. Sie informiert über relevante Vorgänge der anthroposophischen Bewegung und bezieht Stellung, wenn Anthroposophie im gesell­schaftlichen Kontext gefragt ist oder auch selbst in der Kritik steht.

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