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Sterben.ch

Was ist uns wichtig am Ende des Lebens? Worauf hoffen wir? Was fürchten wir? Über solche und andere Fragen denken Teil
nehmerinnen und Teilnehmer des «Gesprächs Cafés» im Klus Park nach.

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Andreas Neider

Gegenwärtig herrscht weltweit eine Art Goldgräber-Stimmung. Eine neue Ära, das sogenannte 5G- (fünfte Generation) Internet soll einen technologischen Wandel, eine „Disruption“ gegenüber dem bisherigen Stand der Digitalisierung bringen.

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Goetheanum

Kulturtagung zu Christian Morgenstern mit Präsentation des letzten Bandes der Stuttgarter Ausgabe

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Labhart

Bilder einer Reise durch den kapitalistischen Dschungel aller fünf Kontinente öffnen den Blick auf Klimaerwärmung, Krieg, Konsum, Flucht und Ungleichheit.

 

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Goetheanum

Dem Ungeheuerlichen Ausdruck verleihen
Gedenkkonzert zum Reaktorunglück Fukushima

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Eliant

Für Ronja Eis (21) und Till Höffner (20) braucht es gerade im Jugendalter Mut: Mut, zu sich selbst zu stehen, aber auch Mut, einem anderen zu begegnen. Sie laden Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 19 Jahren ein, sich mutig in der globalisierten Welt einzubringen.

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Das Ende von Emerson College

Weltweit anerkannte Studienstätte in Südengland steht vor dem endgültigen 'Aus'

Von: Michael Mentzel - Themen der Zeit

College muss schliessen

mm/tdz. 17.02.2010 Das Emerson College, eine anthroposophische Studienstätte im südenglischen Forest Row, schließt seine Pforten. Die finanzielle Lage war in den letzten Jahren immer schlechter geworden und am 12. Februar teilte Marc ter Kuile, der Vorsitzende der "Board of Trustees of Emerson College" seinen Mitgliedern den Beschluss des Vorstandes mit, das College endgültig zu schließen. Der "Board of Trustees of Emerson College" ist eine unabhängige Vermögensverwaltung. In seiner Mitteilung schreibt Marc ter Kuile unter anderem, dass sich in den letzten Jahren immer weniger Studenten um einen Studienplatz beworben hätten und das dadurch die notwendige Finanzierung nicht mehr aufrecht zu erhalten gewesen wäre. Die frühere, solide finanzielle Basis sei nicht länger gewährleistet gewesen und so hätten die Gesellschafter beschlossen, ihre gesetzliche Verantwortung gegenüber den aktiven und den ehemaligen Mitarbeitern sowie den Kreditgebern und anderen Anleihgebern wahrzunehmen. Um die Kredite zurückzahlen zu können, sollen noch mehr Vermögenswerte als bisher, unter anderem Gebäude, veräußert werden. Der Vorstand sieht keine Möglichkeit, die Studentenzahlen kurzfristig zu erhöhen, man hofft aber, den Betrieb bis zum Ende des Studienjahres im Juni 2010 aufrecht erhalten zu können, wenn es gelingt die Liquidität kurzfristig zu erhöhen. Es komme darauf an, jetzt schnell Immobilien zu verkaufen. Zurzeit kämpft das Institut mit monatlichen Verlusten von 80.000 enlischen Pfund, das entspricht ca. 92.000 Euro. Dies sei den Kapitalgebern nicht länger zuzumuten; bei dem derzeitigen Liquiditätsstand könnte der Betrieb allerdings nur noch zwei Wochen aufrecht erhalten werden. Ein Kauf der Liegenschaften und eine Beteiligung der Anthroposophischen Gesellschaft in England komme aus den unterschiedlichsten Gründen, die auch mit der Bilanzierung zu tun haben, nicht in Betracht. Auch sei man nicht sicher, ob das Institut in der Lage sei, auf lange Sicht wieder kostendeckend arbeiten zu können. Eine ehemalige Studentin sagte gegenüber unserer Redaktion, sie hoffe sehr, dass durch diese Entscheidung jetzt einige Dinge in Bewegung kommen und neue Impulse entstehen können. Es sei vielleicht auch die Zeit, darüber nachzudenken, wie sich die Anthroposophie zukünftig in die Welt stellen könne. Wobei es wichtig sei, darauf zu achten "was die Welt wolle, nicht was wir wollen". Das Emerson College wurde 1962 von Francis Edmunds gegründet und ist eine weltweit anerkannte Studienstätte für Menschen jeden Alters, die hier in seminaristischen Kursen ihre persönlichen Lebensperspektiven in künstlerischer Weise erweitern wollen. ***** Quelle: Michael Mentzel und http://antroposofieindepers.blogspot.com/2010/02/gesloten.html _______________________________

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