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Goetheanum

Ungewohntes, Unvorhersehbares und Bedrohliches verunsichern, führen zum Erleben von Angst und Ohnmacht. Rudolf Steiner setzt in seinen Mysteriendramen Situationen in Szene, in denen Angst und Bodenlosigkeit zum Verständnis der eigenen Beziehung zu den Mitmenschen und zur Umwelt führen.

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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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‹Das Goetheanum› zum Wirken des janusköpfigen Reformators

Martin Luthers Ruf nach Selbstbestimmung und Glaubensfreiheit.

Von: Zeitschrift ‹Das Goetheanum›
Vor 500 Jahren schrieb Martin Luther mit seinen 95 Thesen Geschichte. Mit seiner Luther-Ausgabe macht die Zeitschrift ‹Das Goetheanum› auf reformatorische Werte wie Selbstbestimmung, Bewusstsein und Freiheit aufmerksam und benennt die Janusköpfigkeit eines der prominentesten Vertreters der Reformation. «Es ist nicht leicht, diesen Mann nun 500 Jahre nach seinem öffentlichen Auftreten zu würdigen», schreibt Pädagogikdozent Marcus Schneider über den Mystiker, Prediger und Sprachschöpfer Martin Luther. Dessen Mut und Konsequenz faszinieren, er hat die deutsche Sprache nachhaltig geprägt («Hier stehe ich und kann nicht anders! Gott helfe mir, Amen!»). Gleichzeitig irritiert seine Haltung gegenüber Menschengruppen wie Juden, Türken und Bauern; sein Wirken polarisierte. Mit Entschiedenheit setzte Martin Luther auf die individuelle Beziehung des einzelnen Menschen zu Gott und bekannte sich zum Sakramentalen des Abendmahls, in dem der Christus im Stofflichen gegenwärtig sei. Diese spirituelle Anbindung macht Luther für Dorothee Jacobi, Priesterin der Christengemeinschaft, noch heute interessant: «Es ist außerordentlich kostbar, dass er im Abendmahl eine Stelle für die Verbindung von irdischer und geistiger Welt freigehalten hat.» Ansonsten trat das Kultisch-Rituelle in der Reformation stark zurück – einer der Anlässe für die Gründung der Christengemeinschaft 1922. Auf die Frage, inwieweit die Wandlung nachweisbar sei, weist Dorothee Jacobi darauf hin, dass sie nachvollziehbar sei, wenn man an ihr teilnimmt und mit Bewusstsein erfüllt: «Was ist denn das Brot? Es enthält Weizenkleber. Aber nicht nur! Im Brot steckt Sonnenkraft, steckt Erdensubstanz, steckt Menschenarbeit, heute auch Maschinenarbeit. Solche Fragen lassen sich auch für den Wein stellen. Vorbereitet werden Brot und Wein (Traubensaft) von den Ministranten; sie tun dies im Bewusstsein, die Gemeinde zu vertreten. Diese nimmt dann mit den Seelenkräften jedes Einzelnen im Vollzug an der Handlung teil.» Martin Luther bleibt einer derjenigen, die die Frage zum Verhältnis des Göttlichen zum Irdischen und zum Menschen offen halten.

Thema ‹Martin Luther›: ‹Das Goetheanum› Nr. 13/2017 vom 24. März 2017 Ihr Ansprechpartner: Sebastian Jüngel, kommunikation@goetheanum.ch ***
Das Goetheanum ist Zentrum eines weltweit tätigen Netzwerks spirituell engagierter Menschen. Als Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft dient es dem Austausch über spirituelle Fragen und der Fortbildung auf künstlerischem und wissenschaftlichem Feld.

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