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Sterben.ch

Was ist uns wichtig am Ende des Lebens? Worauf hoffen wir? Was fürchten wir? Über solche und andere Fragen denken Teil
nehmerinnen und Teilnehmer des «Gesprächs Cafés» im Klus Park nach.

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Andreas Neider

Gegenwärtig herrscht weltweit eine Art Goldgräber-Stimmung. Eine neue Ära, das sogenannte 5G- (fünfte Generation) Internet soll einen technologischen Wandel, eine „Disruption“ gegenüber dem bisherigen Stand der Digitalisierung bringen.

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Goetheanum

Kulturtagung zu Christian Morgenstern mit Präsentation des letzten Bandes der Stuttgarter Ausgabe

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Labhart

Bilder einer Reise durch den kapitalistischen Dschungel aller fünf Kontinente öffnen den Blick auf Klimaerwärmung, Krieg, Konsum, Flucht und Ungleichheit.

 

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Goetheanum

Dem Ungeheuerlichen Ausdruck verleihen
Gedenkkonzert zum Reaktorunglück Fukushima

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Eliant

Für Ronja Eis (21) und Till Höffner (20) braucht es gerade im Jugendalter Mut: Mut, zu sich selbst zu stehen, aber auch Mut, einem anderen zu begegnen. Sie laden Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 19 Jahren ein, sich mutig in der globalisierten Welt einzubringen.

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Dekha Ibrahim Abdi (Kenya)

Am 14. Juli starb Dekha Ibrahim Abdi, kenianische Trägerin des „Alternativen Nobelpreises“ an den Folgen eines schweren Autounfalls in einem Krankenhaus in Nairobi. Sie hinterlässt vier Kinder.

Von: Right Livelihood Award Stiftung

* 1964 in Wajir
† 14. Juli 2011 in Nairobi

"... for showing in diverse ethnic and cultural situations how religious and other differences can be reconciled, even after violent conflict, and knitted together through a cooperative process that leads to peace and development". Foto: Wolfgang Schmidt Die schwedische Botschaft und COPA (Coalition for Peace in Africa) berichteten der Right Livelihood Award Stiftung, dass Dekha Ibrahim Abdi und ihr Ehemann letzte Woche auf dem Weg zu einem Workshop waren, als ihr Auto frontal in einen Lastwagen prallte. Dekhas Ehemann und der Fahrer starben noch an der Unfallstelle, Dekha wurde ins Aga Khan Krankenhaus in Nairobi gebracht, wo sie  heute um 11.45 Uhr ihren Verletzungen erlag. Sie wurde noch am selben Tag beigesetzt.

Die Right Livelihood Award Stiftung and ihre Preisträger sind schockiert angesichts des schrecklichen Unfalls. Ole von Uexküll, Geschäftsführer der Stiftung, sagte: "Dekha verkörperte alle Werte des Right Livelihood Awards, des „Alternativen Nobelpreises“. Sie arbeitete global für Frieden und lehrte Konfliktlösung. Ihr tiefes Verständnis für die Dynamik von Konflikten rührte nicht aus akademischer Betrachtung, sondern aus ihren Erfahrungen aus ihrer Zeit als junge Grassroot-Aktivistin in Nord-Kenia, die einfach nicht die Gewalt zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen akzeptieren wollte. Später nutzte sie ihre Kenntnisse, um anderen zu helfen und sie auszubilden. Ihr unermüdlicher Einsatz für ihre Sache und ihre Fähigkeit, andere Menschen inspirieren zu können, machten sie zu einem globalen Vorbild. Sie wird schrecklich vermisst werden von allen, die nach Frieden streben.“

Dekha Ibrahim Abdi erhielt den Right Livelihood Award („Alternativer Nobelpreis“) in 2007 " ... weil sie in unterschiedlichen ethnischen und kulturellen Situationen gezeigt hat, wie religiöse und andere Differenzen sogar nach gewalttätigen Konflikten versöhnt werden können und wie in einem kooperativen Prozess Frieden und Entwicklung erreicht werden kann”.

Dekha Ibrahim Abdi war aktiv in den Friedensprozess in Folge der Gewaltwelle nach den Wahlen in Kenia 2008 involviert. Sie hat außerdem mit Organisationen, mit Experten für Frieden und Konfliktlösung und Institutionen auf der ganzen Welt zusammengearbeitet – in Großbritannien, aber auch bei UNDESA (United Nations Department for Economic and Social Affairs). In Deutschland war sie regelmäßig zu Gast, besonders auch auf Kirchentagen, und zuletzt unter anderem in Bonn im September 2010 anlässlich des 30. Jubiläums des „Alternativen Nobelpreises.“

Für eine englischsprachige Biographie folgen Sie bitte folgendem Link:
http://www.rightlivelihood.org/abdi.html

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'Teilnahme an einem Friedensprozess dreht sich nicht um die Mathematik von Zahlen und Prozentsätzen in Beziehung auf wer die Mehrheit hat oder in der Minderheit ist. Es geht um Pluralität, Diversität, Teilnahme und das Zu-Eigen- Machen des Prozesses durch all jene, die von dem Konflikt betroffen sind.'
Dekha Ibrahim Abdi
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Kontakt:

Right Livelihood Award Stiftung: Birgit Jaeckel, Communications consultant press@rightlivelihood.org   0170 2449348

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