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Wir üben UnsICHerheit

Junge Menschen laden von 28. Dezember bis 1. Januar dazu ein, am Goetheanum einen Raum zum Fragen, zum Üben und zum Staunen freizuhalten. Silvestertagung der Assoziative DREI zu EINS.

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Rudolf Steiner Verlag

Verantwortung

Weil Ich und Welt Pole eines Ganzen sind, ist innere Entwicklung eine Quelle der Weltentwicklung. Sie beginnt in jedem von uns und je aufs Neue als ein inneres Geburtsgeschehen.

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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Die Arbeitsgemeinschaft Sterbekultur wird 7 Jahre alt

Die Bildung einer spirituell orientierten Sterbekultur entspricht einem wachsenden Bedürfnis.

Von: Franz Ackermann

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Einen sozialen Organismus kann man auf die Gesetzmässigkeit seiner Entwicklungsrhythmen hin betrachten. Finden wir in ihm etwas wie Schritte von der frühen Kindheit in die Schulreife, ins Lernalter, wo der Umkreis des sozialen Erlebens grösser wird? Tatsächlich ist das Leben des im Mai 2007 gegründeten Fachzweiges der Anthroposophischen Gesellschaft vielfältiger geworden. Was den Gründern als Vision vorschwebte, nimmt nun mehr und mehr Gestalt an. An vielen Orten bilden sich Gruppen in verschiedener Art, wo Menschen sich in das Leben in Verbindung mit dem Sterben vertiefen, wo sie sich selber befähigen auf dem eigenen Weg an die Schwelle und anderen Menschen hilfreich beistehen. Die Beteiligten schaffen an einer Kultur, bei welcher Lebende und Verstorbene sich begegnen können, wo das Zusammenwirken beider deutlich wird. Es ist gelungen, Laien und Fachleute anzusprechen, Kurse und Arbeitstreffen zu veranstalten. Die Bildung einer spirituell orientierten Sterbekultur entspricht einem wachsenden Bedürfnis. Geschätzt wird, dass zahlreiche Veranstaltungen in Verbindung mit Priesterinnen und Priestern der Christengemeinschaft stattfinden. Entwicklungsperspektiven und Schritte nach aussen und innen: An der Schwelle zum 2. Jahrsiebt stellen sich Fragen für die weiteren Perspektiven: wird die Zusammenarbeit mit Ärzten und weiteren Fachleuten künftig noch besser gelingen? Können noch vermehrt thematische Hilfsmittel als konzentrierte Infoblätter erarbeitet werden? Wird der Dialog mit der spirituell geprägten Palliativmedizin noch vertieft? Wann ist es soweit, dass jemand finanziell wenigstens teilzeitlich  getragen werden kann, der/die sich voll diesen vielfältigsten Aufgaben widmet? Sterbekultur möchte vielfältig Leben in unsere Zivilisation tragen, denn das gesunde Zusammenwirken Verstorbener und Lebender kann heilsame Impulse und Früchte bringen. Zweigintern wurde kürzlich beschlossen, den Mitgliedern auf Anfrage einen bescheidenen Zustupf an Kursbesuche im Zusammenhang mit der Sterbekultur zur Verfügung zu stellen. Die Zweigdokumente wurden aktualisiert. Der verantwortliche Initiativkreis konnte mit zwei neuen Mitgliedern ergänzt werden. Allgemein wird der Trend sinkender Mitgliederzahlen beklagt. Nicht so in der Arbeitsgemeinschaft. Innert 7 Jahren ist sie auf heute insgesamt 85 Mitglieder angewachsen. Wie lange wird es dauern, bis das 100. begrüsst werden kann? ARBEITSGEMEINSCHAFT STERBEKULTUR
Franz Ackermann  fachzweig@sterbekultur.ch Zürichbergstrasse 27, 8032 Zürich, 044 825 26 92 *** ----------------------------------------------------------------------------------------------------- KURZINFORMATIONEN Die Arbeitsgemeinschaft Sterbekultur
ist als Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft eine Gruppe auf sachlichem Feld. Ihr angeschlossen sind zahlreiche Untergruppen und Einzelpersonen in der ganzen Schweiz und darüber hinaus. Sterbekultur umfasst das Leben ab der Geburt und hat einen Schwerpunkt im Umkreis des Endes des irdischen Daseins. Sterbebegleitung und Totenwache sind stetige Aufgaben. Die Hinwendung zur Welt der Verstorbenen und ihres Daseins bis zur neuen Geburt erweitern und bereichern das Tätigkeitsfeld und können als Zusammenarbeit von Lebenden und Verstorbenen bezeichnet werden  Arbeitsweise:
  • Regionaltreffen jährlich stattfindend, werden vorwiegend von Menschen aus der näheren Umgebung besucht. Gäste sind stets willkommen.
  • Lokale Gruppen: Zweigmitglieder treffen sich kontinuierlich örtlich zur fachlichen Schulung und zum Erfahrungsaustausch.
  • Veranstaltungen: Tagungen und Kurse, Weiterbildungen für Fachpersonen und Laien
  • Beratung nach Bedarf
  • Nachrichten. Sie erscheinen 2-mal jährlich
  • Die Website  www.sterben.ch, www.mourir.ch bilden eine Untergruppe des Fachzweigs
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Kontakt:

Adresse der Geschäftsstelle
Forum für Sterbekultur
Postfach 330
CH-4007 Basel
E-Mail: info@sterben.ch

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