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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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'Die Drei' im Juni mit dem Schwerpunkt: »Fürchte dich nicht!« Leben mit dem Fremden

Zeitschrift für Anthroposophie in Wissenschaft, Kunst und sozialem Leben

Von: Die Drei
»Wer nie nach sich gesucht hat, wie will er sich je finden? Er wird sich selbst fremd bleiben und alles Fremde wird ihn aufs Äußerste ängstigen. Die Furcht vor der Begegnung mit dem Fremden, die Berührungsängste mit anderen Kulturen und anderen unvertrauten Menschen ist immer die Angst vor dem Unverstandenen und Fremden in uns selbst. Wie aber werden wir vertraut mit uns selbst? Dies ist die zentrale Frage, denn nur wer sich selbst vertraut, dem trauen auch die anderen.«
- Renate Hölzer-Hasselberg -

Heft 6, 2014

Thema: »Fürchte dich nicht!« Leben mit dem Fremden

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Inhalt

Editorial:

Wenn Mauern zu Membranen werden

  • Angelika Sandtmann
Seite: 1

Ich im Dunkel der Welt

Eine Lichtsuche

Früher dachten wir: Hier stehe ich und um mich dreht sich alle Welt. Ich schaue von meinem konzentrierten Standpunkt aus, und dort draußen sind die andern. Von meinem eigenen Innesein her verorte ich die Umgebung. Dies ist nicht länger als Voraussetzung gegeben. Die Konzentration auf sich selbst ist keine natürliche Lage mehr, sondern geradezu ein Kunststück geworden. Heute fällt der Blick auf die Welt von außen, aus dem Umkreis.
  • Ute Hallaschka
Seite: 7

Leibbildung zwischen Verinnerlichung und Soziabilität

Zur Krise der Immunsysteme

Unsere leiblichen Kontaktflächen zur Welt sind aus verschieden differenzierten, sensiblen Grenzmembranen gestaltet, über die wir einerseits die Welt in vertrauter Weise berühren und spüren, andererseits aber auch von der Welt in immer wieder neuer schmerzhafter Art überfremdet und verletzt werden. In der Überwindung des Fremden entwickeln sich in uns immer wieder neue Organe der Wahrnehmung – im steten Rhythmus von Schmerz und Reifung. Am Beispiel der modernen Krankheiten wie den Allergien, Asthma, Neurodermitis, aber auch der Karzinombildung soll gezeigt werden, dass die sensiblen Grenzmembranen des heutigen Menschen immer mehr »wund« werden und auf ihre Heilung durch eine neue Aufmerksamkeit, eine höhere Sinnlichkeit warten. Auf der leiblichen Ebene geht es um die Metamorphose vom Immun- zum Nervensystem, die es zu verstehen gilt.

  • Thomas Hardtmuth
Seite: 13

Schicksal als Begegnung

Während frühere Generationen ihrem Schicksal kaum ausweichen konnten und ihr Spielraum oft nur darin bestand, das Bes­te aus dem ihnen Widerfahrenden zu machen, besteht in der Gegenwart die große Herausforderung, mich in den vielen Möglichkeiten der Lebensentwürfe  nicht zu verlieren. Wie kann ich überhaupt wahrnehmen, ob ich mit einer Situation, einer Menschengemeinschaft, einem Ort, einer Aufgabe etc. zu tun habe?
  • Angelika Sandtmann
Seite: 27

Fremde Nähe, vertraute Ferne

Wären wir anders in der Welt zugegen, wenn wir uns aktiv der faktischen Fremdheit aussetzen würden, statt sie bloß zu erleiden, wenn nicht gar zu verdrängen oder zu bekämpfen? Mir kommt der Satz: Wir müssen uns seelisch fremd werden, um uns geistig näher zu kommen.
  • Rudy Vandercruysse
Seite: 37

Thema: Kunst

Der Himmel ist eine Ruine

Bilder und Texte

  • Johannes Nilo
Seite: 42

Zwischen Bitternis und »Süßigkeit der Seele und des Leibes«

oder: Das Haus der Seele im Wandel der Zeiten

Wir sind heute längst dabei, das Haus der Seele wieder zu verlassen und die ganze Welt zu unserem Haus zu machen – auch wenn wir mit den Entwicklungen nicht immer ganz mitkommen und sie uns zu überrollen drohen.8 Noch nie hat es vergleichbare Möglichkeiten gegeben, Fremdes kennenzulernen oder so umfänglich zu kommunizieren wie heute. Wir erfahren nahezu in Echtzeit von den Katastrophen und Kriegen auch in den entferntesten Ländern und können die Erde in ihrer Verletzbarkeit und mit ihren Verletzungen jederzeit via Internet aus dem Weltraum betrachten. Nicht nur Tsunamis, sondern auch Wellen der Anteilnahme gehen um die Erde, z.B. wenn ein Mensch wie Nelson Mandela stirbt. Und noch nie gab es einen so intensiven und befruchtenden Austausch zwischen den Religionen der Welt und vernetzen sich immer mehr meditierende Menschen aus allen Kontinenten im Dienste eines gemeinsamen Bewusstseins für Erde und Mensch.

  • Stephan Stockmar
Seite: 57

Kunst:

Drei Bilder

Der Auftrag / Aufbruch / Das Mondhaus

  • Michael Eumann
Seite: 73

Begegnung in China – wie sich die Seele orientiert

Aus Mitteleuropa ins Reich der Mitte

… Über die Auseinandersetzung mit unseren eigenen Bedingtheiten hinaus sind wir veranlagt, den Rufen für die Entwicklung des Ich als geistigem Führer Raum zu geben. Mit dem Wissen um unsere Welt, mit den Kenntnissen, dem globalisierenden Vorstellen wachsen Haltepunkte für die Person. Sie muss darauf achten, mit dem Potenzial ihres seelischen Gefüges zu einer Verbindung und menschlichen Erweiterung mit der Welt zu kommen. Die Gefahr, engstirnig und kleingeistig bei sich und begrenzten Gruppeninteressen zu verharren, sich in Ressentiments abzugrenzen, verzerrt die Ansätze eines Weltbewusstseins. Egoismen und faschistische Strukturen mit totalitärem, diktatorischem Charakter teilen ein in Eigenes und Fremdes und polarisieren zur Bestätigung einer vermeintlichen Stärke.

  • Gudrun Kindermann
Seite: 76

Begegnungen mit China

Aus Mitteleuropa ins Reich der Mitte

Der erste und auf Dauer auch bleibende Eindruck von China besteht in den Menschen. Unversehens findet man sich inmitten von für europäische Verhältnisse kaum vorstellbaren Menschenströmen, die bei manchen Besuchern alle möglichen Schreckvisionen aktivieren, für andere dagegen ein geradezu festliches, wenn auch unverstandenes Erleben bedeuten. Man betritt eine Welt, die »anders« ist, und man begreift: Alle gängigen Vorstellungen von China sind zu knapp, zu einfach, wenn nicht gar irreführend – vergiss, was du über China gehört hast und versuche selbst zu verstehen.

  • Alexander Schaumann
Seite: 83

Kunst:

This Time / Leaving

Zwei Gedichte

  • Dawn Nilo
Seite: 94

Interview:

Spirituelle Identität zwischen Abgrenzung und Offenheit

Die Redaktion im Gespräch mit Johannes Kiersch und Günter Röschert

»... Es könnte aber nun sein, dass es dialektische Verhältnisse gibt, wo die Synthese nicht möglich ist oder wo ein Verzicht auf die Synthese stattfinden muss so, dass die beiden Aussagen, die einander gegenüberstehen, in dem Spannungsverhältnis stehen bleiben und dass in dem Spannungsverhältnis das eigentlich Wesentliche zu finden ist, ohne dass man eine Synthese konstruiert.« (Günter Röschert)
  • Lydia Fechner,
  • Johannes Kiersch und
  • Günter Röschert
Seite: 103

Einander fremd – und doch vertraut

Von der Schwierigkeit, in Beziehungen zu leben

... Genau diese Beharrungstendenz, nichts Neues zu wagen, entfremdet uns von uns selbst – warum? Wenn wir ohne Risiko und Experiment nur unsere Automatismen und Gewohnheiten bedienen, erringen wir nie neue Sichtweisen, Erfahrungen und Handlungsoptionen. Sind wir dagegen mutig, so werden wir hoch belohnt mit mehr Selbstvertrauen, Selbsterkenntnis und Freiheit. So schaffen wir in uns selbst die Voraussetzungen, auch Unbekanntes in anderen Menschen und anderen Kulturen zu verstehen, zu achten, zu schätzen und diese nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung zu erfahren.

  • Renate Hölzer-Hasselberg
Seite: 117

Das Inklusive in der Pädagogik

Den Anderen als Anderen wahrnehmen

Inklusion ist insofern ein völlig neuer Gedanke, als er nicht die Steigerungsform von Integration ist. Wir müssen uns frei machen von Konzepten und uns dem unkategorialen Miteinander nähern. Dies braucht Offenheit für Gestaltung. Ich bin der absoluten Überzeugung, dass insbesondere die Waldorfschulen wegen ihrer menschenwürdigen Grundlagen und ihrer künstlerischen Blickrichtung ein großes Potenzial besitzen, das individuelle Ich in seiner Entfaltung zu begleiten und dem Anderssein zu begegnen.
  • Ulrike Barth
Seite: 123

Feuilleton:

Sieben Milliarden andere

  • Lydia Fechner
Seite: 131

Feuilleton: Kunst

»Es geht um die Erfahrung schierer Präsenz …«

Intimität in Zeiten medialer Öffentlichkeit

  • Stephan Stockmar
Seite: 135

Serie: Kunst

Die ordnenden Kräfte des Tierkreises III – Zwillinge

  • Angela Vogt-Burgdorfer
Seite: 139

Serie:

Fundstück VI: Rudolf Steiners Fremdsein in der Schweiz

  • Alexander Lüscher
Seite: 140

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