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Wir üben UnsICHerheit

Junge Menschen laden von 28. Dezember bis 1. Januar dazu ein, am Goetheanum einen Raum zum Fragen, zum Üben und zum Staunen freizuhalten. Silvestertagung der Assoziative DREI zu EINS.

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Rudolf Steiner Verlag

Verantwortung

Weil Ich und Welt Pole eines Ganzen sind, ist innere Entwicklung eine Quelle der Weltentwicklung. Sie beginnt in jedem von uns und je aufs Neue als ein inneres Geburtsgeschehen.

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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Die Vereinfachte Ausgangsschrift war eine Katastrophe

Wer nicht schreibt, bleibt dumm ...

erziehungskunst.de

Wie aus dem Titel unschwer zu erkennen ist, handelt es sich bei diesem Buch um ein nachdrückliches Plädoyer für den Erhalt der Schreibschrift. Die Autorin ist eine engagierte Gesamtschullehrerin, die über eintausend Schriftproben von Fünft- und Sechstklässlern gesammelt und ausgewertet hat. Ihr Fazit ist niederschmetternd: Jeder sechste Schüler hat keine brauchbare Handschrift zur Verfügung.

Die Ursachen? Anhand detaillierter Analysen der Schriftproben weist die Autorin nach, dass vor allem die Vereinfachte Ausgangsschrift (VA), die seit 1973 vorliegt und an zahlreichen Schulen gelehrt wird, fast unweigerlich zu Krakelschriften führt. Die Hauptprobleme bei dieser Schrift entstehen, wie die Autorin Buchstabe für Buchstabe nachweist, aus den unstimmigen Verbindungen zwischen den Buchstaben. Als »Lösung« dieses Problems wurde in mehreren Bundesländern den Grundschulen freigestellt, die Schreibschrift ganz abzuschaffen. Vorreiter war 2011 Hamburg. Stattdessen sollte den Schülern die sogenannte »Grundschrift« beigebracht werden – eine Druckschrift, aus der sich die Schüler selber eine Schreibschrift basteln sollen.

Die Autorin zeigt, dass die Schüler und die Lehrer bei Verwendung dieser Schrift, was die Entwicklung einer gut geformten und gut lesbaren Handschrift betrifft, vom Regen in die Traufe kommen. In dem Buch finden sich auch Übungen zur Verbesserung von Krakelschriften – die mögen hilfreich für Klassenlehrer sein, die in der Mittelstufe Schüler mit Schreibproblemen aufgenommen haben. Des Weiteren enthält das Buch die Ergebnisse einer Umfrage bei Schülern (Acht- bis Zehntklässlern) über deren Meinungen zum Wert der Handschrift. Ihre Äußerungen waren bemerkenswert »pro«! Der Journalist Stephan Clauss hat zu dem Buch eine etwas flüchtig geratene »Kleine Geschichte der Schrift« beigesteuert. Von ihm stammen auch die das Buch abschließenden, durchaus kritischen Ausführungen zur Rolle des Computers in der Schule.

Insgesamt kann dieses Buch dem Klassenlehrer, der vor der Einführung der Schreibschrift steht, wertvolle methodische Hilfen bieten.

Maria-Anna Schulze Brüning, Stephan Clauss: Wer nicht schreibt, bleibt dumm. Warum unsere Kinder ohne Handschrift das Denken verlernen, geb., 304 S., EUR 22,–, Piper-Verlag, München/Berlin 2017

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