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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

7. Himmelfahrtstagung zur Zukunft der anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft

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Diskussion über Anthroposophie und Judentum

Die vielschichtigen, nicht immer konfliktfreien Beziehungen zwischen Anthroposophie und Judentum waren Thema einer Veranstaltung im jüdischen Café Leonar in Hamburg.

Von: Medienstelle Anthroposophie

Podiumsgespräch

Anlass des Podiumsgesprächs war das Erscheinen eines Sammelbandes, in dem von anthroposophischer Seite unter Einbeziehung von Fachhistorikern erstmals kritisch die Beziehung des Anthroposophie-Gründers Rudolf Steiner (gest. 1925) zum Judentum aufgearbeitet wird. Zu der Veranstaltung eingeladen hatte die Hamburger Kulturinitiative „Zeitzeichen“. Der Historiker Ralf Sonnenberg, maßgeblicher Autor und Herausgeber des Buches, zeigte auf, dass sich in Steiners Werk ein bei christlichen Philosophen häufig anzutreffender antijudaistischer Zug finde, wonach das Judentum pauschal als historisch „überholt“ eingestuft und auf seine Assimilierung gesetzt werde. Den völkischen Antisemitismus habe Steiner jedoch immer glaubhaft abgelehnt. Dennoch müssten manche Äußerungen Steiners als rassistisch und antisemitisch gewertet werden, insbesondere ein Aufsatz aus dem Jahr 1888, in dem Steiner das Weiterbestehen des Judentums als „Fehler der Weltgeschichte“ bezeichnet hatte.

Dass die Spiritualität Steiners trotz dieser Ambivalenz auch für Menschen interessant sein kann, die sich in der jüdischen Geisteswelt beheimatet fühlen, zeigte der Waldorflehrer und Autor János Darvas, der als Anthroposoph nie seine jüdischen Wurzeln aufgeben habe. Darvas kritisierte zwar jüdische Klischees innerhalb der anthroposophischen Szene, hat aber nach eigenen Angaben aber auch viele Berührungspunkte zwischen Anthroposophie und Judentum entdeckt. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts, so Ralf Sonnenberg, hätten Gelehrte wie der Kabbala-Forscher Ernst Müller oder der spätere Rektor der Jerusalemer Universität Hugo Bergman wichtige Impulse für ihr Schaffen aus dem Werk Steiners bezogen. Aus dem Publikum, zu dem neben Anthroposophen auch zahlreiche Menschen aus dem Umkreis des Café Leonars gehörten, wurde in der Diskussion unter anderem die Befürchtung geäußert, durch eine historische Einordnung Steiners in seinen kolonialistisch geprägten Zeitkontext solle der rassistische Charakter mancher Äußerungen Steiners relativiert werden. Außerdem kam die Besorgnis zur Sprache, solche Positionen würden heute möglicherweise an Waldorfschulen verbreitet. Gerade weil Steiner für die Anthroposophen nicht allein ein historischer Autor, sondern auch ein aktueller Ideengeber sei, müsse klar ausgesprochen werden, welche Positionen man heute für rassistisch und nicht mehr zeitgemäß halte, betonte dagegen Dr. Jens Heisterkamp als Vertreter des Info3-Verlags, in dem das diskutierte Buch erschienen ist. © Medienstelle Anthroposophie im Info3-Verlag 2010 _______________________________________

Pressekontakt:

Medienstelle Anthroposophie
Laura Krautkrämer
Tel. +49 (0) 6171/923390
medienstelle@info3.de Über die Medienstelle Anthroposophie
Die Medienstelle Anthroposophie ist ein unabhängiges Portal zu den auf Rudolf Steiner zurückgehenden kulturellen und sozialen Impulsen. Die Medienstelle informiert über relevante Vorgänge der anthroposophischen Bewegung und
bezieht Stellung, wenn Anthroposophie im gesellschaftlichen Kontext gefragt ist oder auch selbst in der Kritik steht.

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