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Für einen Tierarzt sind Coronaviren etwas Alltägliches, doch nun hat das Coronavirus SARS-CoV 2 die Schranke zum Menschen überschritten. Was ist ein Virus, wie greift es den Organismus an und wie können wir antworten?

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Leere Strassen, geschlossene Geschäfte, stille, Einkehr ... aber der Frühling wusste nichts davon. Und die Blumen begannen zu blühen, die Sonne strahlte weiter ...

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Die Vermittlung von Anthroposophie im Beruf ist bis heute von ihrem Entstehungszeitraum im deutschsprachigen Raum geprägt. Mit der Verbreitung der Anthroposophie weltweit und der Weiterentwicklung gesellschaftlicher Werte fragt das Goetheanum Adult Education Program nach zeitgemäßen Formen.

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initiative-dornach-arlesheim.ch

Internationale Petition - Unterstützen Sie den Antrag der Fondation Franz Weber/Helvetia Nostra an den Regierungsrat Basel-Landschaft zum Schutz des einmaligen Natur- und Kulturraums Dornach-Arlesheim, zwischen Goetheanum und Ermitage!  Unterschreiben können alle, unabhängig von Wohnort, Nationalität und Alter.

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Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus stuft der Bundesrat die Situation in der Schweiz als besondere Lage gemäss Epidemiengesetz ein und untersagt Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen.

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Ein Unternehmen ist keine Ware

‹Verantwortungseigentum› soll einfacher umsetzbar sein

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«Oft kaufen Investoren, die mit Mitarbeitenden und Tätigkeitsfeld nichts zu tun haben, Firmen, Krankenhäuser, Schulen und pressen sie aus – zur eigenen Reichtumsmehrung.» Deshalb will eine wachsende Anzahl an Unternehmerinnen und Unternehmern ihre Firma so aufstellen, dass sie unabhängig bleibt und nicht wie eine Ware gehandelt werden kann. «Doch solche Rechtsformen stehen bislang nicht zur Verfügung.»Unternehmen sind heute per Rechtsform eine Sache. «Ein Unternehmen ist aber ein soziales Gebilde aus Mitarbeitenden, Lieferanten und Kunden und nicht ein beliebiges Handelsgut», sagt Gerald Häfner. Der Vorschlag für eine neue Rechtsform ‹Verantwortungseigentum› sieht vor, Eigentumsrechte so zu fassen, dass das Kapital langfristig dem Unternehmen als sozialem Zusammenhang und zur Erfüllung seines Zweckes dient. Mitinhaber wie Aktionäre können Kapital einbringen und wieder herausziehen – Stimmrechte und Gewinn verbleiben aber im Unternehmen. Pioniere in diesem Bereich sind Firmen wie Zeiss und Bosch. Auch Unternehmen wie Alnatura, Ecosia, Sonett, Wala und Weleda gehen in diese Richtung, müssen aber mangels geeigneter Rechtsform oft Hilfskonstruktionen anwenden.

Seit 2016 wurde unter Mitwirkung von Gerald Häfner ein Vorschlag für eine Rechtsform für ‹Verantwortungseigentum› entwickelt. Nach der Eigentumskonferenz 2018 gründeten Ende 2019 über 30 Unternehmen die Stiftung Verantwortungseigentum in Berlin. Anwesend waren auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer.

Die Stiftung Verantwortungseigentum setzt sich für rechtliche und politische Rahmenbedingungen ein, fördert Forschung zu diesem Unternehmenstypus und sorgt für eine Vernetzung der Unternehmen. Laut Stiftung gibt es in Deutschland über 200 Unternehmen mit rund 1,2 Millionen Mitarbeitenden und 270 Milliarden Euro Umsatz, die einen Verkauf einschränken und das Eigentum im Unternehmen sichern wollen.

Ansprechpartner Sektion für Sozialwissenschaften
Gerald Häfner, sektionsbuero@goetheanum.ch

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Das Goetheanum ist Sitz der weltweit arbeitenden Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Anthroposophischen Gesellschaft. Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft mit ihren elf Sektionen ist in Forschung, Entwicklung, Lehre und der praktischen Umsetzung ihrer Ergebnisse wirksam und wird in ihrer Arbeit durch die Anthroposophische Gesellschaft gefördert.

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