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Goetheanum

Ungewohntes, Unvorhersehbares und Bedrohliches verunsichern, führen zum Erleben von Angst und Ohnmacht. Rudolf Steiner setzt in seinen Mysteriendramen Situationen in Szene, in denen Angst und Bodenlosigkeit zum Verständnis der eigenen Beziehung zu den Mitmenschen und zur Umwelt führen.

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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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Einfach besser

Pressekonferenz bei dm-drogeriemarkt: Vorsitzender der Geschäftsführung Erich Harsch nimmt Stellung zu Mindestlöhnen

Von: Michael Mentzel - Themen der Zeit

Lebenswirklichkeit in den Betrieben

mm/tdz 16.04.2010 - Die Diskussion um die "Ausbeutung" von Arbeitskräften bei der Bio-Supermarktkette Alnatura ist nach der schnellen Reaktion der Firmenleitung verstummt. Nur kurze Zeit, nachdem die Vorwürfe in der Taz erhoben worden waren, hat man in der Chefetage von Alnatura eindeutig und im Sinne der betroffenen Mitarbeiter reagiert. Und so hieß es schon einige Tage nach den Medienberichten über die untertarifliche Bezahlung von Mitarbeitern in einem Kommentar der Taz: "Die Biobranche ist doch besser. Das zeigt die Entscheidung von Deutschlands größter Öko-Supermarktkette Alnatura, künftig allen MitarbeiterInnen mindestens Tariflöhne zu zahlen. Es hat kaum drei Tage gedauert nach den ersten kritischen Medienberichten, dass sich Alnatura-Chef Götz Rehn dazu durchrang. Dafür haben viele konventionelle Unternehmen Jahre gebraucht." Die Drogeriemarktkette dm ist, auch wenn es in den Filialen eine umfangreiche Bio-Abteilung gibt, zwar ein konventionelles Unternehmen, gleichwohl ist die Entlohnung von Mitarbeiter/innen hier ein Thema, das nicht erst seit kritischen Medienberichten über den Lebensmitteleinzelhandel auf der Agenda steht. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch hat sich Erich Harsch, der Vorsitzende der dm-Geschäftsführung, neben der Vorstellung der allgemeinen Entwicklung bei dm, auch zum Thema Mindestlöhne/Tariflöhne geäußert. Für ihn ist es selbstverständlich, dass es möglich sein muss, dass die im Einzelhandel tätigen Menschen ihren Lebensunterhalt mit ihrem Einkommen bestreiten können. Ein gesetzlicher Mindestlohn aber führe für ihn in die falsche Richtung, weil dieser "das Minimum in den Vordergrund der Einkommensfindung" stelle, und nicht das wünschenswerte Optimum. Die Politiker, so die Ansicht des dm-Managers, seien viel zu weit entfernt von der Lebenswirklichkeit in den Betrieben: "Die Politik darf keine Löhne und Gehälter bestimmen, auch keine Mindestlöhne." Harsch plädierte dafür, einen branchenadäquaten Entgelttarif zu erarbeiten und für allgemeinverbindlich zu erklären. Die Branche sollte sich "nicht durch eine Diskussion um gesetzlich fixierte Mindestlöhne hinter die soziale Errungenschaft differenzierter Tarifverträge zurückwerfen lassen, sondern wir brauchen bei den Lohn- und Gehaltsvereinbarungen die Differenzierungsspielräume der Tarife". Es sei ein wesentlicher Unterschied in der Geisteshaltung, " ...ob ich einen gesetzlichen Mindestlohn fordere oder ob wir gemeinsam und ohne Zwang durch die Politik angemessene tarifliche Rahmenbedingungen für Einkommen erarbeiten, die der persönlichen Qualifikation jeder Mitarbeiterin oder jedes Mitarbeiters, erlangt durch eine Ausbildung oder durch praktische Berufserfahrungen, gerecht werden." Zusammen mit der Einstellung, dass MitarbeiterInnen einen Lohn erhalten müssen, von dem sie auch angemessen leben können, ist das eine Grundhaltung, die von sozialer Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen zeugt, eine Grundhaltung, die weit davon entfernt ist, diese als Kostenfaktoren zu bezeichnen. Es ist klar, dass die Eigendarstellung eines Unternehmens zu Anlässen wie Pressekonferenzen immer durch die Hervorhebung der positiven Elemente geprägt ist, gleichwohl scheint es in diesem Fall den Tatsachen zu entsprechen, dass dieses Unternehmen - im Sinne der o.g. Alnatura-Anmerkungen - auch ein bisschen "BIO" ist. Besser eben. Diese Grundhaltung spüren offensichtlich auch die Konsumenten, denn auf die Frage, warum sie hier einkaufen, sagen KäuferInnen fast immer, dass in erster Linie die angenehme und freundliche Atmosphäre ausschlaggebend für ihre Entscheidung sei. Und wenn ich schon einmal dabei bin, diese "Drogerie" zu loben: Für mich als Kunde ist es auf jeden Fall schon einmal eine große Errungenschaft, nicht ständig mit verkaufsfördernder Musik "verwöhnt" zu werden. ______________________________

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