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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Einfach besser

Pressekonferenz bei dm-drogeriemarkt: Vorsitzender der Geschäftsführung Erich Harsch nimmt Stellung zu Mindestlöhnen

Von: Michael Mentzel - Themen der Zeit

Lebenswirklichkeit in den Betrieben

mm/tdz 16.04.2010 - Die Diskussion um die "Ausbeutung" von Arbeitskräften bei der Bio-Supermarktkette Alnatura ist nach der schnellen Reaktion der Firmenleitung verstummt. Nur kurze Zeit, nachdem die Vorwürfe in der Taz erhoben worden waren, hat man in der Chefetage von Alnatura eindeutig und im Sinne der betroffenen Mitarbeiter reagiert. Und so hieß es schon einige Tage nach den Medienberichten über die untertarifliche Bezahlung von Mitarbeitern in einem Kommentar der Taz: "Die Biobranche ist doch besser. Das zeigt die Entscheidung von Deutschlands größter Öko-Supermarktkette Alnatura, künftig allen MitarbeiterInnen mindestens Tariflöhne zu zahlen. Es hat kaum drei Tage gedauert nach den ersten kritischen Medienberichten, dass sich Alnatura-Chef Götz Rehn dazu durchrang. Dafür haben viele konventionelle Unternehmen Jahre gebraucht." Die Drogeriemarktkette dm ist, auch wenn es in den Filialen eine umfangreiche Bio-Abteilung gibt, zwar ein konventionelles Unternehmen, gleichwohl ist die Entlohnung von Mitarbeiter/innen hier ein Thema, das nicht erst seit kritischen Medienberichten über den Lebensmitteleinzelhandel auf der Agenda steht. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch hat sich Erich Harsch, der Vorsitzende der dm-Geschäftsführung, neben der Vorstellung der allgemeinen Entwicklung bei dm, auch zum Thema Mindestlöhne/Tariflöhne geäußert. Für ihn ist es selbstverständlich, dass es möglich sein muss, dass die im Einzelhandel tätigen Menschen ihren Lebensunterhalt mit ihrem Einkommen bestreiten können. Ein gesetzlicher Mindestlohn aber führe für ihn in die falsche Richtung, weil dieser "das Minimum in den Vordergrund der Einkommensfindung" stelle, und nicht das wünschenswerte Optimum. Die Politiker, so die Ansicht des dm-Managers, seien viel zu weit entfernt von der Lebenswirklichkeit in den Betrieben: "Die Politik darf keine Löhne und Gehälter bestimmen, auch keine Mindestlöhne." Harsch plädierte dafür, einen branchenadäquaten Entgelttarif zu erarbeiten und für allgemeinverbindlich zu erklären. Die Branche sollte sich "nicht durch eine Diskussion um gesetzlich fixierte Mindestlöhne hinter die soziale Errungenschaft differenzierter Tarifverträge zurückwerfen lassen, sondern wir brauchen bei den Lohn- und Gehaltsvereinbarungen die Differenzierungsspielräume der Tarife". Es sei ein wesentlicher Unterschied in der Geisteshaltung, " ...ob ich einen gesetzlichen Mindestlohn fordere oder ob wir gemeinsam und ohne Zwang durch die Politik angemessene tarifliche Rahmenbedingungen für Einkommen erarbeiten, die der persönlichen Qualifikation jeder Mitarbeiterin oder jedes Mitarbeiters, erlangt durch eine Ausbildung oder durch praktische Berufserfahrungen, gerecht werden." Zusammen mit der Einstellung, dass MitarbeiterInnen einen Lohn erhalten müssen, von dem sie auch angemessen leben können, ist das eine Grundhaltung, die von sozialer Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen zeugt, eine Grundhaltung, die weit davon entfernt ist, diese als Kostenfaktoren zu bezeichnen. Es ist klar, dass die Eigendarstellung eines Unternehmens zu Anlässen wie Pressekonferenzen immer durch die Hervorhebung der positiven Elemente geprägt ist, gleichwohl scheint es in diesem Fall den Tatsachen zu entsprechen, dass dieses Unternehmen - im Sinne der o.g. Alnatura-Anmerkungen - auch ein bisschen "BIO" ist. Besser eben. Diese Grundhaltung spüren offensichtlich auch die Konsumenten, denn auf die Frage, warum sie hier einkaufen, sagen KäuferInnen fast immer, dass in erster Linie die angenehme und freundliche Atmosphäre ausschlaggebend für ihre Entscheidung sei. Und wenn ich schon einmal dabei bin, diese "Drogerie" zu loben: Für mich als Kunde ist es auf jeden Fall schon einmal eine große Errungenschaft, nicht ständig mit verkaufsfördernder Musik "verwöhnt" zu werden. ______________________________

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