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atempo

Möge von den Freudefunken, den wir hier in der Redaktion immer wieder erleben, etwas auf Sie beim Lesen unserer Oktober-Ausgabe überspringen …

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dieDrei

Philosophie wird nur dann eine sinnvolle Zukunft erleben, wenn sie in Zeiten der Krise jenseits aller einlullenden Diskurse jene Fragen mutig zuspitzen wird, die das Menschsein in seinen lichtvollen Höhen und warmen Tiefen offenbaren können.

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erziehungskunst.de

Dieter Fuchs, Redakteur der Stuttgarter Zeitung, brachte es auf den Punkt: »11,4 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern werden gezwungen, Erwerbstätigkeit, Lernen und Kinderfürsorge irgendwie zu organisieren, in einer weitgehenden Isolation von anderen Menschen, die helfen könnten. 

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Goetheanum

Zum Leben gehören Auseinandersetzungen. Bekommen sie eine Eigendynamik, wird die persönliche Handlungsfähigkeit korrumpiert. Der Konfliktberater Friedrich Glasl entwickelt eine praxisbasierte Sicht auf den Umgang mit Konflikten, zu dem die eigene Wandlungsfähigkeit gehört.

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Eintreten für ein Menschsein zwischen geistiger und materieller Welt

Kurz-Interview mit Christine Rüter

AGiD

Sebastian Knust: Welche Verbindung hast Du zur Anthroposophie?

Christine Rüter: Ich wuchs in einem anthroposophischen Elternhaus auf, besuchte die Waldorfschule in Bremen, wurde in der Christengemeinschaft konfirmiert, bin mit 18 Jahren Mitglied in der Anthroposophischen Gesellschaft geworden, habe meine Jugend auf vielen Tagungen verbracht, habe durch einen behinderten Bruder immer mit der Heilpädagogik zu tun gehabt, bin Eurythmistin geworden und habe als solche an Waldorfschulen unterrichtet und arbeite jetzt als Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt der anthroposophischen Medizin auf einem Demeter-Hof. Mit 33 Jahren wurde ich Hochschulmitglied. Kurz und gut: mein Leben ist ohne Anthroposophie nicht denkbar.

SK: Wo steht für Dich die anthroposophische Gesellschaft und welche Potentiale siehst Du?

CR: Ich finde es wichtig, dass die Anthroposophie auf der Erde wirksam wird. Ich finde es auch wichtig, dass die anthroposophische Gesellschaft für ein Menschsein, das sich zwischen materieller und geistiger Welt bewegt, eintritt. Jeder Mensch und jede Organisation kann in zwei Extreme zerfallen: Entweder, man verliert sich im Ideellen und vergisst, dass es eine äußere Seite gibt oder man hält an Formen und Strukturen fest und vergisst dabei die geistige Dimension. Die Anthroposophische Gesellschaft beherbergt Menschen, die durch die Anthroposophie ein Bewusstsein dieses Spannungsfeldes entwickelt haben. Das Potential der Anthroposophischen Gesellschaft sehe ich in der Weiterentwicklung dieses Feldes und im Bereitstellen eines Rahmens, in dem diese Entwicklung gedeihen kann.

SK: Was möchtest Du als zukünftiges Vorstandsmitglied der Anthroposophischen Gesellschaft bewirken?

CR: Bewirken? Ich glaube, ich kann mich nur selber einbringen: ich liebe den Facettenreichtum, den es unter den Menschen gibt und ich schätze es, Gedanken bis in die Handlung zu bringen. Daraus ergibt sich, dass es mir wichtig ist, dazu beizutragen, dass es in der Anthroposophischen Gesellschaft neben der ernsthaften inhaltlichen Arbeit noch mehr Begegnungsmöglichkeiten der unterschiedlichsten Menschen und Gruppierungen gibt. Ich wünsche mir, dass aus solchen Begegnungen Impulse entstehen, die unsere Welt ein kleines bisschen besser machen als sie ist.

SK: Vielen Dank!

Christine Rüter, geboren 1962, aufgewachsen in Bremen. Zwischen Schule und Eurythmiestudium in Hamburg Arbeit in einem Camphilldorf in Nordengland und einem heilpädagogischen Heim in den Vogesen. Anschließend Arbeit als Eurythmielehrerin. Verheiratet mit dem Rechtsanwalt Thomas Rüter, drei Kinder. Nach dem dritten Kind Ausbildung zur Heilpraktikerin. In diesem Beruf in eigener Praxis auf einem Demeter-Hof in Norddeutschland tätig.

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