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Goetheanum

Ungewohntes, Unvorhersehbares und Bedrohliches verunsichern, führen zum Erleben von Angst und Ohnmacht. Rudolf Steiner setzt in seinen Mysteriendramen Situationen in Szene, in denen Angst und Bodenlosigkeit zum Verständnis der eigenen Beziehung zu den Mitmenschen und zur Umwelt führen.

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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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ERKENNTNIS IST TEILNAHME

Anthroposophische Gesellschaft Deutschland
Bild: Marian Stackler

Vom 22. bis zum 24. Februar 2019 fand im Rudolf-Steiner-Haus Stuttgart eine Tagung der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft statt. An diesem Wochenende zeigte sich die Hochschule von einer neuen Seite und es wurde deutlich, dass sie mitten in einem Wandel begriffen ist. Zu bemerken war dies zunächst daran, dass das Rudolf-Steiner-Haus für die Tagung in eine Baustelle verwandelt wurde: Gewohnte Wege waren durch Absperrband unbegehbar und man musste den Umleitungsschildern folgen. Ein erstes Ergebnis dieses Umbaus war, dass auch Nicht-Mitglieder die Tagung besuchen durften. Ein Umstand, den es bis dahin bei einer Hochschultagung dieser Art nie gegeben hatte und der sich auf die Tagung deutlich auswirkte. Man musste davon ausgehen, dass auch Außenstehende, die bis dahin vielleicht kaum etwas von der Hochschule wussten, der Rede folgten. Es war also wichtig, alle Vorträge in einem neuen Bewusstsein zu halten, das den Zusammenhang mit der Welt begreift. Bei den Beiträgen wurde deutlich, dass die freie Hochschule für Geisteswissenschaft nicht etwa eine abgeschlossene Welt für sich darstellt. Ganz im Gegenteil greift sie Aufgaben und Herausforderungen auf, die sich für den modernen Menschen ergeben. Im Sinne des Tagungstitels „Erkenntnis ist Teilnahme“ liegen diese auch in den folgenden Worten Rudolf Steiners: „Erkenntnis im Menschen ist dessen Teilnahme an dem, was sich die Wesen und Vorgänge der physischen und geistigen Welt zu sagen haben“ (GA 28, Kap. 22). Dies kann für den Menschen Wirklichkeit werden, wenn er einerseits eine neue Rolle im Erkenntnisprozess einnimmt und andererseits so an sich arbeitet, dass er oben genannte Grenze überschreiten kann.

Auch an anderen Stellen war ein Umbau spürbar. Dieser betrifft die Beziehung der sogenannten „freien Hochschulgruppen“ und der Hochschule selbst. Viele Mitglieder solcher Gruppen waren bei der Tagung anwesend. Darauf, dass sich auch hier etwas auf erfreuliche Weise verändert, machte Johannes Kiersch gegen Ende der Tagung im Plenumsgespräch aufmerksam. Es sei, so sagte er, die Beziehung zwischen Dornach als Zentrum und der umliegenden Hochschule von Rudolf Steiner als eine Art Blutkreislauf gedacht gewesen. In diesem würden das Herz und das Blut, das vom Herzen wegströmt und bald wieder zu ihm zurückkehrt, rhythmisch zusammenwirken und sich gegenseitig impulsieren. Es sei für ihn bemerkbar, dass sich das allmählich auch für die Hochschule verwirkliche.

Während der Tagung zeigte sich dies zum Beispiel anhand der vier Vorträge aus den Lebensfeldern. Aus der Landwirtschaft, Pädagogik, Heilpädagogik und Medizin wurde berichtet, auf welche Weise man dort Hochschularbeit betreibt und wie sie zu echten Fortschritten führt. Andere Momente, in denen das Motiv vom Blutkreislauf anklang, gab es beim schon erwähnten Plenumsgespräch und am Samstagabend bei Gesprächen in Kleingruppen. Hier konnten die Teilnehmer*innen ihre Anliegen und Fragen äußern und ins Gespräch einbringen. So wurde weiter daran gearbeitet, die Hochschule mit ihrem Zentrum und den Lebensfeldern in einen fruchtbaren, wechselseitigen Austausch zu bringen.

 

Kontakt

Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland e.V.

Rudolf Steiner Haus

Zur Uhlandshöhe 10

70188 Stuttgart

Tel 0711 / 164 31 21

Fax 0711 / 164 31 30

 

info@anthroposophische-gesellschaft.org

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