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AGiD

Vom 21. bis 23. Juni 2019 fand die diesjährige MGV der AGiD in der Freien Waldorfschule Kreuzberg in Berlin zum Thema Werkstatt Soziale Dreigliederung statt

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Goetheanum

Erstmals gibt René Madeleyn den Briefwechsel von Rainer Maria Rilke und Elya Maria Nevar unter dem Titel ‹Dichter und Prinzessin› im Verlag am Goetheanum heraus – kommentiert und mit bisher unbekannten Dokumenten ergänzt.

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Goetheanum

Junge Forscherinnen und Forscher fragten ihre Altersgenossen: «Wie würde die Welt im Jahr 2030 aussehen, wenn das, was in mir lebt, Realität werden soll? Und was tue ich dafür, damit dies geschieht?» Auf Grundlage von Interviews mit jungen Menschen zwischen 18 und 35 Jahren aus 23 Ländern liegt nun ein erster Bericht vor

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Christengemeinschaft

Religiöses Leben beginnt in dem Augenblick, wo ich mich selbst frage: »Was willst du tun?« Täglich tun wir das viele Male, auch wenn es dann meist auf ein Organisieren von schon vorgegebenen Aufgaben und Pflichten hinausläuft: erst duschen oder erst frühstücken? Immerhin gäbe es die Möglichkeit, sich für ein ungewohntes Drittes zu entscheiden und damit aus den vorgegebenen Bahnen spielerisch auszubrechen

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Goetheanum

Ungewohntes, Unvorhersehbares und Bedrohliches verunsichern, führen zum Erleben von Angst und Ohnmacht. Rudolf Steiner setzt in seinen Mysteriendramen Situationen in Szene, in denen Angst und Bodenlosigkeit zum Verständnis der eigenen Beziehung zu den Mitmenschen und zur Umwelt führen.

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Erste Konzerte der SEKEM Peace Voices

Für viele der ägyptischen Chormitglieder erklang auf diese Weise wohl erstmals mehrstimmige – abendländische Chormusik und wurde für sie zu einem völlig neuen Hör- und Singerlebnis.

Von: Christina Boecker

Ein friedliches Gegenbild

Foto: © 2009 Sekem.com Im Sommer 2007 besuchte Frau Suzanne Mubarak, die First Lady von Ägypten, die SEKEM-Farm und war besonders beeindruckt von der Arbeit, die in SEKEM mit und für die Kinder der Landbevölkerung unternommen wird. Im Gespräch mit Dr. Abouleish entstand dann die Idee, einen Friedenschor zu gründen, der internationale Kulturbegegnungen ermöglicht, für die Sänger konkret erlebbar macht und gleichzeitig wie ein Botschafter das Bild Ägyptens in der Welt prägen kann als ein friedliches Gegenbild zu dem Eindruck, der ansonsten in der Welt vom Arabischen Raum vorherrscht: Terrorismus, Armut, Gewalt. Die Idee wurde in vielen Gesprächen weiter entwickelt und besonders der Freundeskreis aus Österreich nahm sie auf und vermittelte den Chorleiter und Dirigenten Bernhard Sieberer aus Innsbruck nach SEKEM, um die Chorarbeit aufzubauen. Seit dem Herbst 2008 widmet er sich dieser Aufgabe: Es wurden einige singfähige Gruppen zusammengestellt, die sich regelmäßig zu Proben und kleinen Auftritten treffen. Speziell die Arbeit mit einem eigenen Kinderchor ist sehr vielversprechend: herzerfrischend und hoch motiviert musizieren die Kinder in ungezwungener Atmosphäre und lernen auf kindgemäße Art abendländische Singkultur kennen. Im April 2009 besuchten Mitglieder des Ensemble Vocapella aus Innsbruck, das er vorher geleitet hatte, SEKEM um die Chorarbeit durch ihr Mitsingen für eine Woche zu bereichern. Der Aufenthalt in SEKEM führte zu höchst lebendigen musikalisch-menschlichen Begegnungen mit den dortigen Sängern. Für viele der ägyptischen Chormitglieder erklang auf diese Weise wohl erstmals mehrstimmige – abendländische Chormusik und wurde für sie zu einem völlig neuen Hör- und Singerlebnis. In etlichen Proben wurden Konzertprogramme in verschiedenen Besetzungen erarbeitet und an diversen Aufführungsorten unter dem Namen „SEKEM Peace Voices“ zum Klingen gebracht: es gab Schülervorstellungen an der International Language School sowie an der Deutschen Schule in Kairo, 2 Konzerte vor Kindern, Lehrern und Mitarbeitern aus den Betrieben der SEKEM-Farm in der Schule, einen Auftritt an der Heliopolis Academy, und die Mitwirkung bei einem open-air Music Festival in Alexandria. Geboten wurde ein breit gefächertes Programm aus Tiroler Volksmusik, Musikstücken der Renaissance und der Moderne bis hin zu internationalen Liedern mit Begleitung von Trommeln und Tablas. Eine kurzerhand zusammengestellte Instrumentalgruppe aus Klarinetten, Cello und Gitarre bereicherte die Darbietungen zusätzlich und bot den Zuhörern eine weitere Facette der österreichischer Musik. Für alle Mitwirkenden war es erstaunlich und ergreifend zu beobachten, wie sich das anfangs zögerliche und zurückhaltende Publikum im Verlauf der Konzerte offener und interessierter zeigte, bis zum Schluss herzlicher Applaus, freudiges Lachen und ehrliche Anerkennung spürbar waren. So konnte ganz direkt erlebt werden, wie Musik buchstäblich zu Herzen geht und diese zu öffnen vermag. Die SängerInnen aus Innsbruck sind davon überzeugt, mit ihrer Musik zum Abbau von Vorurteilen beigetragen und so die eine oder andere sozio-kulturelle Barriere zumindest etwas ins Wanken gebracht zu haben. So konnten sich die Tiroler Musiker als echte „Botschafter der Musik“ fühlen  und diesen Eindruck auch den ägyptischen Sängern vermitteln. Christina Boecker ______________________________

Kontakt

SEKEM Europe GmbH Christstr. 7 - D-44789 Bochum Ph: +49 234 8936995 www.sekem.com Amtsgericht Bochum HR 10596 Geschäftsführer Helmy Abouleish

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