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Das Goetheanum griff in einem turbulenten Jahr vieles neu / Mitgliederversammlung bestätigt Schatzmeister Justus Wittich

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erziehungskunst.de

Fragen an die Neurobiologin Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt, die den Bereich Neuroanatomie an der Fakultät für Biologie von 1979-2006 an der Universität Bielefeld leitete. Ihre Forschungsschwerpunkte gelten den aktuellen wissenschaftlichen Befunden aus der Neuroplastizitäts-, Transmitter- und Hirnrhythmusforschung.

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Institut für anthroposophische Meditation

Meditationstagung und Retreats – Material zum Lichtseelenprozess – Zur Kontroverse um Irene Diet – Berichte, Lektüretipps und Verschiedenes – Ausscheiden von Terje Sparby, Vorstellung von Markus Buchmann. Von Anna-Katharina Dehmelt und Markus Buchmann.    

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Die Christengemeinschaft

100 Jahre Christengemeinschaft - Künstlerporträt - Leben mit dem Evangelium. Was ist Auferstehung?

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Sterben.ch

Was ist uns wichtig am Ende des Lebens? Worauf hoffen wir? Was fürchten wir? Über solche und andere Fragen denken Teil
nehmerinnen und Teilnehmer des «Gesprächs Cafés» im Klus Park nach.

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Esoterik als Quelle musikalischer Inspiration

Musik und Esoterik war das Thema eines internationalen wissenschaftlichen Kolloquiums, das im April in der Academia Belgica in Rom stattfand. ...

Von: End/nna/vog


Internationale Wissenschaftler diskutierten in Rom

ROM (NNA). Musik und Esoterik war das Thema eines internationalen wissenschaftlichen Kolloquiums,
das im April in der Academia Belgica in Rom stattfand.
Vorbereitet hatte die Tagung ein wissenschaftliches Komitee
aus Vertretern von europäischen und außereuropäischen Universitäten.
Von der Universität Amsterdam war Prof. Wouter Hanegraaff vertreten,  einer der führenden europäischen Esoterikforscher.

Etwa 25 Referenten stellten an drei Tagen ihre Forschungsergebnisse vor, auf
die Aussprachen folgten. Anhand bestimmter Kompositionen und
musiktheoretischer Schriften wurden die Beziehungen verschiedener
esoterischer Disziplinen wie Magie, Astrologie, Alchemie, Dämonologie,
Wahrsagung, Kabbala zur Musik untersucht. Dabei wurde ausschließlich die
abendländisch-europäische Esoterik berücksichtigt, die aus platonischen,
jüdischen und christlichen Wurzeln hervorging.

Diese Tagung sollte, wie es in der Ankündigung hieß, dazu beitragen, die
übliche Isolation der Disziplinen wie Geschichte, Kunstgeschichte,
Musikgeschichte, Philosophiegeschichte aufzuheben. In einem
interdisziplinären Gespräch sollten musikalische Verfahrensweisen im Lichte
eines historischen und fachwissenschaftlichen Kontexts beleuchtet werden mit
dem Ziel, unsere Erkenntnisse, die wir vom kulturellen Hintergrund der
musikalischen Welt gewonnen haben, in der Sprache der Wissenschaft und des
Glaubens zu vertiefen und auszutauschen.

Die einzelnen Vorträge thematisierten entweder den Umgang mit Musik
innerhalb kultureller und geheimwissenschaftlicher Traditionen oder die
Anwesenheit solcher Traditionen innerhalb der Musik. Dabei ergänzten sich
zwei Fragestellungen: Wie haben Philosophen die Musik in ihren Theorien
integriert? Wie versuchten Musiker, Komponisten und Musiktheoretiker
okkultes Wissen in ihre Theorien oder ihre Partituren einfließen zu lassen?

Auf der Tagung wurde deutlich, dass die Suche nach kosmischen
Gesetzmäßigkeiten in der Musik möglicherweise so alt ist wie die Menschheit.
Als Belege wurden theoretische Entwürfe vom neuplatonischen Philosophen
Proclus über den jesuitischen Universalgelehrten Athanasius Kircher oder den
Alchemisten Heinrich Khunrath bis zu Johannes Kepler herangezogen. Ein
Vortrag befasste sich mit den Geheimnissen des Klangs in H.P. Blavatskys
Esoterischen Unterweisungen. Interessant war es, dass auch Komponisten des
20. Jahrhunderts, behandelt wurden. Wouter Hanegraaff sprach über Das
Unaussprechliche und das Gesetz: Musik als esoterische Sprache bei Anton
Webern.

Immer mehr zeigt es sich, dass nicht nur die bildende Kunst, sondern auch
die Musik des verflossenen Jahrhunderts in ihren Innovationen eng mit
Theosophie und Anthroposophie verflochten waren. Insbesondere wäre die
geistige Entwicklung Arnold Schönbergs, den man mit Recht als den Vater der
modernen Musik bezeichnet hat, anders verlaufen, hätte er nicht aus der
Esoterik seiner Zeit Anregungen empfangen.


Die Esoterikforschung ist dabei, die Affinität von Anthroposophie und
modernem Zeitgeist zu entdecken. Gerade am Beispiel der modernen Musik des
20. Jahrhunderts, und speziell anhand der Schönbergschule ließe sich der
Einfluss der Anthroposophie zeigen. Ansätze dazu waren in Rom zu spüren.


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Direttore
Prof. Dr. Walter GEERTS
[walter.geerts@academiabelgica.it]

Segreteria
Dianne MICHIELS
[segreteria@academiabelgica.it]


www.academiabelgica.it

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