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Anthroposophie-Wahrnehmung

Zum zweiten Mal fand eine Begegnung zwischen dem deutschen Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft und dem Kolloquium „Übersinnliche Wahrnehmung“ statt.

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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Esoterik als Quelle musikalischer Inspiration

Musik und Esoterik war das Thema eines internationalen wissenschaftlichen Kolloquiums, das im April in der Academia Belgica in Rom stattfand. ...

Von: End/nna/vog


Internationale Wissenschaftler diskutierten in Rom

ROM (NNA). Musik und Esoterik war das Thema eines internationalen wissenschaftlichen Kolloquiums,
das im April in der Academia Belgica in Rom stattfand.
Vorbereitet hatte die Tagung ein wissenschaftliches Komitee
aus Vertretern von europäischen und außereuropäischen Universitäten.
Von der Universität Amsterdam war Prof. Wouter Hanegraaff vertreten,  einer der führenden europäischen Esoterikforscher.

Etwa 25 Referenten stellten an drei Tagen ihre Forschungsergebnisse vor, auf
die Aussprachen folgten. Anhand bestimmter Kompositionen und
musiktheoretischer Schriften wurden die Beziehungen verschiedener
esoterischer Disziplinen wie Magie, Astrologie, Alchemie, Dämonologie,
Wahrsagung, Kabbala zur Musik untersucht. Dabei wurde ausschließlich die
abendländisch-europäische Esoterik berücksichtigt, die aus platonischen,
jüdischen und christlichen Wurzeln hervorging.

Diese Tagung sollte, wie es in der Ankündigung hieß, dazu beitragen, die
übliche Isolation der Disziplinen wie Geschichte, Kunstgeschichte,
Musikgeschichte, Philosophiegeschichte aufzuheben. In einem
interdisziplinären Gespräch sollten musikalische Verfahrensweisen im Lichte
eines historischen und fachwissenschaftlichen Kontexts beleuchtet werden mit
dem Ziel, unsere Erkenntnisse, die wir vom kulturellen Hintergrund der
musikalischen Welt gewonnen haben, in der Sprache der Wissenschaft und des
Glaubens zu vertiefen und auszutauschen.

Die einzelnen Vorträge thematisierten entweder den Umgang mit Musik
innerhalb kultureller und geheimwissenschaftlicher Traditionen oder die
Anwesenheit solcher Traditionen innerhalb der Musik. Dabei ergänzten sich
zwei Fragestellungen: Wie haben Philosophen die Musik in ihren Theorien
integriert? Wie versuchten Musiker, Komponisten und Musiktheoretiker
okkultes Wissen in ihre Theorien oder ihre Partituren einfließen zu lassen?

Auf der Tagung wurde deutlich, dass die Suche nach kosmischen
Gesetzmäßigkeiten in der Musik möglicherweise so alt ist wie die Menschheit.
Als Belege wurden theoretische Entwürfe vom neuplatonischen Philosophen
Proclus über den jesuitischen Universalgelehrten Athanasius Kircher oder den
Alchemisten Heinrich Khunrath bis zu Johannes Kepler herangezogen. Ein
Vortrag befasste sich mit den Geheimnissen des Klangs in H.P. Blavatskys
Esoterischen Unterweisungen. Interessant war es, dass auch Komponisten des
20. Jahrhunderts, behandelt wurden. Wouter Hanegraaff sprach über Das
Unaussprechliche und das Gesetz: Musik als esoterische Sprache bei Anton
Webern.

Immer mehr zeigt es sich, dass nicht nur die bildende Kunst, sondern auch
die Musik des verflossenen Jahrhunderts in ihren Innovationen eng mit
Theosophie und Anthroposophie verflochten waren. Insbesondere wäre die
geistige Entwicklung Arnold Schönbergs, den man mit Recht als den Vater der
modernen Musik bezeichnet hat, anders verlaufen, hätte er nicht aus der
Esoterik seiner Zeit Anregungen empfangen.


Die Esoterikforschung ist dabei, die Affinität von Anthroposophie und
modernem Zeitgeist zu entdecken. Gerade am Beispiel der modernen Musik des
20. Jahrhunderts, und speziell anhand der Schönbergschule ließe sich der
Einfluss der Anthroposophie zeigen. Ansätze dazu waren in Rom zu spüren.


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Direttore
Prof. Dr. Walter GEERTS
[walter.geerts@academiabelgica.it]

Segreteria
Dianne MICHIELS
[segreteria@academiabelgica.it]


www.academiabelgica.it

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