News

News

Schweizer Mitteilung

Schweizer Mitteilungen

Das Juli-August-Heft von „Anthroposophie – Schweizer Mitteilungen" bringt Anregungen für den Sommer

 … >>

Goetheanum

Mehr Eigenverantwortung und Selbstführung.

Nach der Nichtbestätigung zweier Mitglieder des Vorstands am Goetheanum hat die Goetheanum-Leitung alle Aufgaben im Haus neu verteilt und sich für eine flachere Hierarchie entschieden. Die Idee der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und die Arbeit des Betriebs werden verstärkt aufeinander bezogen.

 … >>

Anthroposophische Gesellschaft Schweiz

Alma Humana - ein Beitrag zum Frieden in der Welt

Internationale Tagung der romanischsprachigen Länder - Das zentrale Thema wird die menschliche Seele sein, der Ort, wo die Welt im Inneren lebt und sich mit dem wichtigsten Kern des menschlichen Lebens verbindet.

 … >>

Institut für anthroposophische Meditation

Institut für anthroposophische Meditation

Stuttgarter Tagung "Meditation als Erkenntnisweg - die Vielfalt anthroposophischer Ansätze" im Rückblick, mit Artikel von Jörn Heinlein, Philip Kovce und Irene Diet. Sowie anlässlich der Ernennung von Goia Falk und Martin Schlüter als Hochschulverantwortliche der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland ein Blick auf das Verhältnis von Hochschularbeit und anthroposophischer Meditation.

 … >>

Europa ohne Russland?

Wir aber müssen schwinden

Das Goetheanum

Die Wahl in Russland zeigte es: Da mag es im Land schlecht und schlechter gehen, der Traum von alter Größe und Glanz lässt diese Tristesse vergessen. Nicht anders ist es in der Türkei. Viele Türken erinnern sich an ihr Osmanisches Reich und der pompöse Präsidentenpalast macht aus der Nostalgie Restauration. Drei Weltreiche gaben sich damals die Hand: Von Griechenland bis zum Jemen, von Marokko bis zum Irak spannte sich die osmanische Herrschaft im 18. Jahrhundert, bis die spanische Seemacht dem Eroberungswillen eine Ende setzte. Doch Elisabeth I. und ihr Freibeuter Francis Drake zerschlugen die spanische Armada und begründeten das nächste, das britische Weltreich – ein Reich, in dem die Sonne nie unterging. Die Energie und Leidenschaft, mit der Großbritannien nun gegen alle ökonomische Rechnung aus Europa ausschert, speist sich auch aus dieser Erinnerung.

Die großspurigen Töne Amerikas skandierten es mit ‹Great again› noch deutlicher als China mit dessen Anspruch an die vom eigenen Festland 1200 Kilometer entfernten Spratly-Inseln. Überall der Traum von alter Größe, alter Dominanz. Warum bloß, wo doch so viel auf dem Spiel steht?

Eltern können die johanneischen Worte «Ich aber muss schwinden» gut lernen, denn sie lieben ihre Kinder und lieben also die Zukunft. Doch wer Angst vor dem Kommenden hat, will nicht schwinden. Es geht also darum, die Zukunft lieben zu lernen, denn Zukunftsliebe ist Friedensliebe. Wo es uns als Einzelnen gelingt, das Neue zu erkennen und lieben zu lernen, sagen wir: «Ich aber muss schwinden.» Wo es uns als Gemeinschaft gelingt, wird aus dem ‹Ich› ein ‹Wir›.

Wolfgang Held

***
Abo

>> Digitaler Zugang

>> Abonnieren

>> Gesellschaft

>> EN · DE · FR

Zurück