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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Europa verbindendes ‹Haus des Dichters›.

140. Geburtstag von Maximilian Woloschin am Goetheanum

Von: Goetheanum
Maximilian Woloschin (1877–1932) gehört zu den bedeutendsten Dichtern des ‹Silbernen Zeitalters› der russischen Literatur. Woloschin war zudem Literaturkritiker, Maler und an allen Gebieten der Kunst interessiert. Das Goetheanum gedenkt seiner anlässlich seines 140. Geburtstags in mehreren Veranstaltungen. Bis Maximilian Woloschin seine dichterische Laufbahn begann – sein erstes Gedicht schrieb er mit 13 Jahren –, machte er manches durch: Verbannung und Verhaftung bewirkten in ihm schon als Studenten eine kritische Haltung. Ausgedehnte Studienreisen in ganz Europa formten das Werden seiner Dichtung und Malerei. Er war als Literaturkorrespondent und Rezensent für verschiedene russische Zeitschriften aus dem Ausland – vor allem aus Paris – bekannt. 1905 begegnete er Rudolf Steiner. In Woloschins Werk finden sich Grundgedanken der Anthroposophie auch in dichterischer Form, die er jedoch nicht einfach übernimmt, sondern auf seine Weise künstlerisch umwandelt. Die Revolution in Russland sah er als eine notwendige, aber furchtbare Prüfung an. 1903 hatte sich Woloschin in Koktebel auf der Krim ein Haus gebaut, in das er sich, viele Verbindungen zu Künstlern und Anthroposophen pflegend, ab 1916 zurückzog und die Wirren der Revolution und des Bürgerkriegs überstand. Sein ‹Haus des Dichters› ist als ein einzigartiges Denkmal europäischer Kultur zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhalten geblieben und ermöglicht bis heute vielen russischen Künstlern und Kulturschaffenden unter anderem auch eine Begegnung mit der Anthroposophie.
*** Eurythmie ‹Auf den Pfaden Kains›. Nach dem Poem ‹Tragödie der materiellen Kultur› von Maximilian Woloschin und Musik von Francis Jean Marcel Poulenc, Eurythmiegruppe Moskau unter Leitung von Tatjana Khazieva, 9. April, 15 Uhr Poetische Soriée «Man wunderte sich, dass er am Leben blieb». Max Woloschin als Widerstandskämpfer, Betrachtung von Peter Selg, Rezitation vom russischen Sprechchor unter Leitung von Elena Krasotkina, 9. April, 16.30 Uhr Ausstellung Maximilian Woloschin, bis 17. April, Goetheanum, Konferenzraum (Öffnungszeiten unter www.sbk.goetheanum.org/ausstellungen) Buch Sergej O. Prokofieff: Maximilian Woloschin. Mensch Dichter Anthroposoph, Verlag am Goetheanum, 2006, 96 Seiten, Euro 10/Franken 15. Ihre Ansprechpartnerinnen:
Christiane Haid, Tel. +41 61 706 43 31, christiane.haid@goetheanum.ch
Marianne Schubert, Tel. +41 61 706 41 39, marianne.schubert@goetheanum.ch

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