News

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Sterben.ch

Was ist uns wichtig am Ende des Lebens? Worauf hoffen wir? Was fürchten wir? Über solche und andere Fragen denken Teil
nehmerinnen und Teilnehmer des «Gesprächs Cafés» im Klus Park nach.

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Andreas Neider

Gegenwärtig herrscht weltweit eine Art Goldgräber-Stimmung. Eine neue Ära, das sogenannte 5G- (fünfte Generation) Internet soll einen technologischen Wandel, eine „Disruption“ gegenüber dem bisherigen Stand der Digitalisierung bringen.

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Goetheanum

Kulturtagung zu Christian Morgenstern mit Präsentation des letzten Bandes der Stuttgarter Ausgabe

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Labhart

Bilder einer Reise durch den kapitalistischen Dschungel aller fünf Kontinente öffnen den Blick auf Klimaerwärmung, Krieg, Konsum, Flucht und Ungleichheit.

 

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Goetheanum

Dem Ungeheuerlichen Ausdruck verleihen
Gedenkkonzert zum Reaktorunglück Fukushima

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Eliant

Für Ronja Eis (21) und Till Höffner (20) braucht es gerade im Jugendalter Mut: Mut, zu sich selbst zu stehen, aber auch Mut, einem anderen zu begegnen. Sie laden Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 19 Jahren ein, sich mutig in der globalisierten Welt einzubringen.

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Europa verbindendes ‹Haus des Dichters›.

140. Geburtstag von Maximilian Woloschin am Goetheanum

Von: Goetheanum
Maximilian Woloschin (1877–1932) gehört zu den bedeutendsten Dichtern des ‹Silbernen Zeitalters› der russischen Literatur. Woloschin war zudem Literaturkritiker, Maler und an allen Gebieten der Kunst interessiert. Das Goetheanum gedenkt seiner anlässlich seines 140. Geburtstags in mehreren Veranstaltungen. Bis Maximilian Woloschin seine dichterische Laufbahn begann – sein erstes Gedicht schrieb er mit 13 Jahren –, machte er manches durch: Verbannung und Verhaftung bewirkten in ihm schon als Studenten eine kritische Haltung. Ausgedehnte Studienreisen in ganz Europa formten das Werden seiner Dichtung und Malerei. Er war als Literaturkorrespondent und Rezensent für verschiedene russische Zeitschriften aus dem Ausland – vor allem aus Paris – bekannt. 1905 begegnete er Rudolf Steiner. In Woloschins Werk finden sich Grundgedanken der Anthroposophie auch in dichterischer Form, die er jedoch nicht einfach übernimmt, sondern auf seine Weise künstlerisch umwandelt. Die Revolution in Russland sah er als eine notwendige, aber furchtbare Prüfung an. 1903 hatte sich Woloschin in Koktebel auf der Krim ein Haus gebaut, in das er sich, viele Verbindungen zu Künstlern und Anthroposophen pflegend, ab 1916 zurückzog und die Wirren der Revolution und des Bürgerkriegs überstand. Sein ‹Haus des Dichters› ist als ein einzigartiges Denkmal europäischer Kultur zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhalten geblieben und ermöglicht bis heute vielen russischen Künstlern und Kulturschaffenden unter anderem auch eine Begegnung mit der Anthroposophie.
*** Eurythmie ‹Auf den Pfaden Kains›. Nach dem Poem ‹Tragödie der materiellen Kultur› von Maximilian Woloschin und Musik von Francis Jean Marcel Poulenc, Eurythmiegruppe Moskau unter Leitung von Tatjana Khazieva, 9. April, 15 Uhr Poetische Soriée «Man wunderte sich, dass er am Leben blieb». Max Woloschin als Widerstandskämpfer, Betrachtung von Peter Selg, Rezitation vom russischen Sprechchor unter Leitung von Elena Krasotkina, 9. April, 16.30 Uhr Ausstellung Maximilian Woloschin, bis 17. April, Goetheanum, Konferenzraum (Öffnungszeiten unter www.sbk.goetheanum.org/ausstellungen) Buch Sergej O. Prokofieff: Maximilian Woloschin. Mensch Dichter Anthroposoph, Verlag am Goetheanum, 2006, 96 Seiten, Euro 10/Franken 15. Ihre Ansprechpartnerinnen:
Christiane Haid, Tel. +41 61 706 43 31, christiane.haid@goetheanum.ch
Marianne Schubert, Tel. +41 61 706 41 39, marianne.schubert@goetheanum.ch

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