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Anthroposophische Gesellschaft Schweiz

Michaelitagung zum Erscheinen des Buches: Im Spannungsfeld von WeltenkräftenDer Menschheitsrepräsentantin Rudolf Steiners Skulptur, Malerei und Glasradierung

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Goetheanum

Die menschheitliche Ausrichtung und Aufgabenstellung der Anthroposophischen Gesellschaft bei gleichzeitiger Anerkennung und Hochschätzung der individuellen Verschiedenartigkeit hat der Vorstand am Goetheanum in einer Stellungnahme betont. Sie beruht auf dem zuletzt nur mittels Videokonferenzen möglichen Austausch zwischen den Vertreter der 35 Landesgesellschaften von Australien bis Südamerika und Island bis Südafrika und den in einzelnen Ländern aktuellen Diskussionen zur bewußten oder sozial gewohnheitsmäßigen Diskriminierung von Menschengruppen.

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Goetheanum

Drei neue Mitglieder sollen ab Herbst den Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland ergänzen. Christina Rüter ist eines von ihnen. Ich habe ihr vorab drei Fragen gestellt

 

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Goetheanum

Das Studienangebot am Goetheanum greift die aktuellen Lebensbedingungen auf. Im ersten Trimester des Studienjahres 2020/21 ‹Metamorphosis› geht es darum, einen aktiven Umgang mit unsicheren Situationen zu finden – durch ‹Selbstverwandlung›, basierend auf Beziehungsaufbau und Bezug zur Wirklichkeit.

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a

Im Mittelpunkt stand die Beschreibung einer Umstülpung: nicht mehr im Zentrum geschieht Leitung, sondern überall da, wo initiative Menschen sind, also im Umkreis. Es geht darum, die Initiativräume aufzumachen und die Menschen zu fördern, die tätig werden wollen.

 

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Goetheanum

Das junge Forschungsteam der Jugendsektion am Goetheanum setzt seine Jugendstudie ‹(Re)Search› fort. Es lädt junge Menschen dazu ein, ihr Erleben in dieser Zeit und ihre Bilder von der Gestaltung des Lebens darzustellen.

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Goetheanum

Das Benefizkonzert am 28. Juni ist eine musikalische Feier zur Öffnung des Goetheanum nach der vom Schweizer Bundesrat verfügten Schließung der Kulturbetriebe im März – und der Auftakt für den Kultursommer am Goetheanum.

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Fotoausstellung ‹Faust 2016› am Goetheanum

Die Ausstellung zeigt Szenenfotos von Georg Tedeschi.

Von: Goetheanum
Am Goetheanum wird Goethes ‹Faust 1 und 2› ungekürzt in der Neuinszenierung von Christian Peter mit Einstudierungen von Margrethe Solstad (Eurythmie) und Andrea Pfaehler (Schauspiel) gezeigt. Die Ausstellung zeigt Szenenfotos von Georg Tedeschi. Das Konzept von Dramaturg Alexander Höhne zu Aspekten von Goethes Welt- und Menschenbild in ‹Faust 1 und 2› arrangierte der Grafiker Joachim Kühmstedt. Johann Wolfgang von Goethe gibt in seinem ‹Faust› den Erfahrungsebenen des Menschen vielfältige und starke Bilder. Durch die Anordnung von Szenenbildern aus der aktuellen ‹Faust›-Inszenierung am Goetheanum werden einige der Sichtachsen Goethes deutlich: Es gibt Szenen einer geistig-übersinnlichen Welt und der seelisch-irdischen Lebenssphäre. In einer weiteren Dimension geht es um Fragen der Gemeinschaft, des Frauenbildes beziehungsweise der Auffassung des Weiblichen und um die Persona, also um jene Maske, die mit der Strategie geschaffen wird, gesellschaftlichen Konventionen gerecht zu werden. Den Engeln und Gottvater im ‹Prolog im Himmel› stehen die Saufkumpanen in ‹Auerbachs Keller› gegenüber. ‹Himmel› und ‹Keller› sind zugleich bildhafte Bewertungen: weisheitsvoll ist die göttliche, ‹obere› Welt, unmoralisch die ‹untere› Welt der Begierden, des Rausches und des herabgedämpften Bewusstseins. Das Frauenbild lässt sich an Helena und Gretchen aufzeigen: Helena ist eine überhöht-idealisierte Gestalt, die darunter leidet, aus der Projektion anderer zu bestehen, ohne über eine persönliche Identität und damit über Handlungsfähigkeit zu verfügen. Gretchen ist bei aller Idealisierung gleichzeitig eine Frau mit Eigenwillen und sexuellen Bedürfnissen und entwickelt sich zum Beistand für Faust in der Himmelfahrt. Werden im Mummenschanz die Rollen des Alltagslebens abgelegt und andere Identitäten als Amüsement angenommen, zeigt die Himmelfahrt den Wesenskern, der übrig bleibt, wenn man die Persona ablegt: Faust erscheint als Dr. Marianus.

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