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AGiD

Die Polarisierung in den Medien und im öffentlichen Leben machte auch vor der Anthroposophischen Bewegung nicht halt. Die Anthroposophie fand sich plötzlich am Pranger: Sie sei Nährboden für Verschwörungsmythen und Impfgegnerschaft, hieß es, wenn nicht sogar dem rechtsextremen Milieu nahe, weil unter den vielen Teilnehmern von Corona-Demonstrationen neben Anthroposophen auch Rechtsradikale ausgemacht wurden.

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AGiD

Zur Rassismus- und Antisemitismuskritik– Informationen, Aufklärung, Stellungnahmen – eine Initiative der AGiD

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Urachhaus Verlag

Ursula Weismann, langjährige Herstellerin im Verlag Urachhaus, hat sich zum 31.12.2020 in den Ruhestand verabschiedet. Ihre Nachfolge als Herstellungsleiter im Verlag Urachhaus hat zum 1. Januar 2021 der in São Paulo/Brasilien geborene Klaus Pfeiffer angetreten.

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anthroposophie.ch

2020 reiht sich in die dramatischen Wendejahre der menschlichen Geschichte und noch lässt sich kaum absehen, welchen neuen Stand wir aus diesen Sprüngen gewinnen. Hier zeichnen sechs Stimmen der Goetheanumleitung aus einem Blick zurück Perspektiven in das nun begonnene neue Jahr.

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Goetheanum

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Gesundheit, Krankheit und Ich – 100 Jahre Anthroposophische Medizin“. Er wurde am 09. Dezember 2020 im Rudolf Steiner Haus Stuttgart gehalten und wurde von der Anthroposophischen Gesellschaft Stuttgart veranstaltet.

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Goetheanum

Durch die immer noch aktuellen Corona-Massnahmen im Kanton Solothurn sind Veranstaltungen nur mit bis zu 30 Besuchern erlaubt. Aufgrund dessen mussten wir einige Veranstaltungen leider absagen, andere finden dafür zweimal statt.

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Fotoausstellung ‹Faust 2016› am Goetheanum

Die Ausstellung zeigt Szenenfotos von Georg Tedeschi.

Von: Goetheanum
Am Goetheanum wird Goethes ‹Faust 1 und 2› ungekürzt in der Neuinszenierung von Christian Peter mit Einstudierungen von Margrethe Solstad (Eurythmie) und Andrea Pfaehler (Schauspiel) gezeigt. Die Ausstellung zeigt Szenenfotos von Georg Tedeschi. Das Konzept von Dramaturg Alexander Höhne zu Aspekten von Goethes Welt- und Menschenbild in ‹Faust 1 und 2› arrangierte der Grafiker Joachim Kühmstedt. Johann Wolfgang von Goethe gibt in seinem ‹Faust› den Erfahrungsebenen des Menschen vielfältige und starke Bilder. Durch die Anordnung von Szenenbildern aus der aktuellen ‹Faust›-Inszenierung am Goetheanum werden einige der Sichtachsen Goethes deutlich: Es gibt Szenen einer geistig-übersinnlichen Welt und der seelisch-irdischen Lebenssphäre. In einer weiteren Dimension geht es um Fragen der Gemeinschaft, des Frauenbildes beziehungsweise der Auffassung des Weiblichen und um die Persona, also um jene Maske, die mit der Strategie geschaffen wird, gesellschaftlichen Konventionen gerecht zu werden. Den Engeln und Gottvater im ‹Prolog im Himmel› stehen die Saufkumpanen in ‹Auerbachs Keller› gegenüber. ‹Himmel› und ‹Keller› sind zugleich bildhafte Bewertungen: weisheitsvoll ist die göttliche, ‹obere› Welt, unmoralisch die ‹untere› Welt der Begierden, des Rausches und des herabgedämpften Bewusstseins. Das Frauenbild lässt sich an Helena und Gretchen aufzeigen: Helena ist eine überhöht-idealisierte Gestalt, die darunter leidet, aus der Projektion anderer zu bestehen, ohne über eine persönliche Identität und damit über Handlungsfähigkeit zu verfügen. Gretchen ist bei aller Idealisierung gleichzeitig eine Frau mit Eigenwillen und sexuellen Bedürfnissen und entwickelt sich zum Beistand für Faust in der Himmelfahrt. Werden im Mummenschanz die Rollen des Alltagslebens abgelegt und andere Identitäten als Amüsement angenommen, zeigt die Himmelfahrt den Wesenskern, der übrig bleibt, wenn man die Persona ablegt: Faust erscheint als Dr. Marianus.

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