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Schweizer Mitteilung

Das Februar-Heft von “Anthroposophie – Schweiz”: Es ist jedes Jahr aufs Neue eine Freude zu sehen, wie unsere Anthroposophische Gesellschaft in der Schweiz von
ihren Mitgliedern und der wachsenden Zahl von Freunden
getragen wird.

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Michael und seine Gemeinschaft - Öffentliche Tagung der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz

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Die letzten Jahre waren mehr als herausfordernd – auch für viele Menschen in der Anthroposophische Bewegung und Gesellschaft. Wie lassen sich diese gegenwärtigen Veränderungen beschreiben und verstehen? Was ist in dramatischer Weise anders geworden? Was bleibt von dem Jahr 2022 und was haben wir 2023 zu erwarten? Dies ist der Versuch eines persönlichen Blicks auf die kulturverändernden Vorgänge.

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Dies ist auch eine Zeit in der „die Erde ihre größten Kräfte, welche namentlich am meisten in der Erde konzentriert sind, entfaltet“, und wir – wie die Landwirte – die Erdenatur meditativ, über das Seelische und den Stickstoff draussen, segnend imprägnieren können.

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Weit über 1.000 Menschen versammelten sich in der Silvesternacht auf dem Hügel in Dornach, um im Gedenken an den Brand des ersten Goetheanum vor 100 Jahren den Blick auch in die Zukunft zu richten.

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Zelebrieren dieser Zeit  - Aus Weihnachtszeitverarbeitung Sättigen, Differenzieren, Konfigurieren und Präparieren der Aufrichte-und Zukunftskräfte mit den neu empfangenen Perspektiven dieser Weihnachtszeit.

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Die Einladung greift ein Jahr voraus: Für die Michaelitage von 27. September bis 1. Oktober 2023 lädt die Goetheanumleitung zu einer großangelegten Arbeitskonferenz der Initiativträger und Gestalterinnen des anthroposophischen Lebens ein, um gemeinsam Perspektiven zu finden.

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Frühling im Jahre 2020

... und die Vögel kehrten zurück,

der Himmel färbte sich am Abend.

 

Es war Mitte März 2020.

Es war das Jahr, als die Menschen nur noch zum Lebensmittelkauf raus gehen durften.

Alles im Aussen war verriegelt.

Keine Schulen, keine Universitäten öffneten die Pforten.

Kein Sport, kein Spiel, keine Beschäftigung, keine Veranstaltung,

keine Museen, keine Ansammlungen von Menschen ...

Die Grenzen wurden geschlossen.

Aber der Frühling wusste nichts davon.

Und er trieb die Knospen in die Blüte.

 

Es war Mitte März 2020.

Wir löschten die alten Programme - ohne Widerstand.

Wir liessen die Schritte geschehen.

Wir entdeckten, ertrugen und genossen die Stille und fühlten im Rückzug unser eigenes Sein.

Wir verwandelten Ängste und Schmerzen in die Kraft und Weite der Liebe.

Es war das Jahr, in dem sich die Welt neu erfand.

Und der Frühling wusste nichts davon.

 

Es war Mitte März 2020.

Es war eine Entdeckungsreise zu unserer Einheit

und zugleich die Einheit mit dem, was ist, was uns umgibt.

Wir besannen uns auf unser Leben und fanden zu uns zurück.

Wir entdeckten unsere eigene Vollständigkeit.

 

Es war Mitte März 2020.

 

Frühling.

 

 

 

 

 

 

 

von Nadine Aeberhard-Josche

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