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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Friedensbotschafterinnen

Rudolf Steiner Friedenstaube im „Haus des Friedens“ in Genf gelandet

Von: Projektbüro „150 Jahre Rudolf Steiner 2011“
Nach Zwischenlandungen in Deutschland, Kroatien, Österreich, Ägypten und Großbritannien ist die Rudolf Steiner Friedenstaube von London nach Genf weiter geflogen und hat dort im „Haus des Friedens“ als Botschafterin für eine
menschwürdige Zukunft Quartier genommen. Jakob von Uexküll, Stifter des „Alternativen Nobelpreises“ (Right Livelihood Award) und Gründer des Weltzukunftsrates (World Future Council), überreichte die bronzene Taubenskulptur am 6. Oktober 2015 feierlich an die beiden Ratsmitglieder des World Future Council, Dr. Rama Mani und Dr. Scilla Elworthy. Scilla Elworthy, die bereits dreimal für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, fühlte sich beim Empfang der symboltragenden Taube in London geehrt und kommentierte dies mit den Worten: «Ich bin eine leidenschaftliche Bewunderin der Arbeit von Rudolf Steiner und der außergewöhnlichen Pädagogik, die an den Waldorfschulen zur Anwendung kommt. Wir fühlen uns beide tief geehrt durch den Empfang der Rudolf Steiner Friedenstaube.» Verliehen wurde die Rudolf Steiner Friedenstaube an Dr. Scilla Elworthy und Dr. Rama Mani für ihre wertvollen Beiträge zur Stärkung von Frauen, einschließlich ihrer jüngsten Initiative Rising Women Rising World. Basierend auf der Intention, das feminine und das maskuline Prinzip wieder in Gleichgewicht zu bringen, liegt dieser Initiative die Zielsetzung zugrunde, den Prozess zur gemeinschaftlichen Gestaltung einer Zukunftsvision anzustoßen und zu begleiten, wie die Welt im Jahr 2030 aussehen könnte. Um zu ermöglichen, dass eine solche menschenwürdige Zukunft tatsächlich eintreten kann, arbeiten Scilla Elworthy und Rama Mani mit Frauen aller Kontinente zusammen, die aufgrund ihrer profunden Erfahrung und Expertise in den Bereichen Umwelt, Bildung, Gemeinwesen, Regierungsführung, Friedensförderung, Wirtschaft, Unternehmensführung, Gesundheit, indigene Traditionen sowie Medien und Kunst hervorgetreten sind. Diese wiederum beraten und schulen Gruppen von jungen Frauen und Männern in Hinblick
darauf, wie sie Initiativen und Projekte entwickeln können, die aufzeigen, dass diese Gestalt einer zukünftigen Welt nicht nur möglich, sondern bereits kontinuierlich im Werden begriffen ist. Im Rahmen ihrer laufenden Tätigkeit für den Weltzukunftsrat habenDr. Elworthy und Dr. Mani zudem ihre langjährige Erfahrung zur Anwendung bringen können, dass Selbsterkenntnis und innere Arbeit wesentlich zu jenem Bewusstseinswandel beitragen können, der der Menschheit nicht nur ihr Überleben, sondern vielmehr eine menschenwürdige Entwicklung in Aussicht stellt. Die Rudolf Steiner Friedenstaube
Eine global verbindende Kunstaktion für Frieden, Menschenrechte und Demokratie Anlässlich des 60. Jahrestages der UN-Deklaration der Menschenrechte am 10. Dezember 2008 schickte der Künstler Richard Hillinger 30 Tauben als Friedensboten in die Welt. Realisiert wurde diese Aktion gemeinsam mit 30 Museen, dem Deutschen Bundestag und dem Bundeskanzleramt. 2009 erfuhr das Projekt eine Erweiterung, im Zuge derer neben Edith Stein, Sri Aurobindo, Käthe Kollwitz und Friedrich Schiller weitere bedeutende Persönlichkeiten
gewürdigt wurden, die sich für Frieden, Menschenrechte und Demokratie
einsetzten. Anlässlich des Jubiläumsjahres 150 Jahre Rudolf Steiner 2011 widmete der Künstler eine seiner bronzenen Skulpturen schließlich Rudolf Steiner. Die Implikation einer Rudolf Steiner Friedenstaube hatte sich für Richard Hillinger vor allem aufgrund des Einflusses von Steiner auf Künstler wie Joseph Beuys ergeben. Die Projektidee impliziert darüber hinaus die Entstehung eines Global Icons, einer assoziativen Bilddatenbank, durch deren mannigfaltige Verknüpfungen nicht nur die Dynamik des kulturellen Synkretismus abgebildet und bezeugt, sondern auch zu Interventionen aufgerufen sein soll. Sie involviert die Intuition künstlerischen wie politischen Handelns und verweist sowohl auf Gerechtigkeit, Freiheit, Humanität, Demokratie und Frieden als auch auf deren Gefährdung und Bedrohung. Am 27. Februar 2011 wurde die Rudolf Steiner Friedenstaube, ausgehend von Steiners Geburtsort Donji Kraljevec im heutigen Vierländereck Kroatien – Slowenien – Ungarn – Österreich, erstmals offiziell auf Reisen geschickt. Seither macht sie Station entlang der Wohn- und Wirkstätten seines Lebens sowie bei Menschen und Institutionen weltweit, die sich in ihrer Arbeit u. a. auch auf den Friedensimpuls Rudolf Steiners beziehen. Zuletzt war die Rudolf Steiner Friedenstaube im Jahr 2012 in Ägypten von Dr. Ibrahim Abouleish an Jakob von Uexküll überreicht worden, der nun mit Scilla Elworthy und Rama Mani zwei weitere Persönlichkeiten zu Botschafterinnen der Friedenstaube ernannt hat. Dr. Scilla Elworthy
Gründerin der Oxford Research Group und von Peace Direct Programmdirektorin für World Peace Partnership, Großbritannien Ratsmitglied des World Future Council (Weltzukunftsrat) Dr. Scilla Elworthy gründete 1982 die Oxford Research Group (ORG) zur Entwicklung eines effektiven weltweiten Dialogs zwischen Entscheidungsträgern in Sachen Atomwaffen und ihren Kritikern. 2003 gründete sie Peace Direct, um Menschen, die vor Ort Friedensarbeit leisten, zu finanzieren, zu fördern und von ihnen zu lernen. Peace Direct wurde bei den Charity Awards 2005 zur „Best New Charity“ ernannt. Seit 2005 ist Dr. Elworthy Beraterin der Elders Initiative und 2007 wurde sie Mitglied der Internationalen Task Force für Präventive Diplomatie. Sie erhielt 2003 den Niwano Friedenspreis und wurde dreimal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Dr. Rama Mani
Wissenschaftlerin am Zentrum für internationale Studien der Universität Oxford
Direktorin des globalen Projekts ‚Responsibility to Protect: Southern Cultural Perspectives‘
Ratsmitglied des World Future Council (Weltzukunftsrat) Dr. Rama Mani ist eine international angesehene Persönlichkeit im Bereich der Sicherheitspolitik
und hat ihre Karriere der Reform der internationalen Sicherheitspolitik verschrieben. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Oxford im Zentrum für Internationale Studien und als Direktorin des von der Carnegie Corporation finanzierten Projektes Responsibility to Protect: Southern Cultural Perspectives. Desweiteren ist Dr. Mani Mitglied und ehemalige Direktorin des Fachbereichs New Issues in Security Course am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik (GCSP). Zuvor war die erfahrene Wissenschaftlerin Geschäftsführerin des Internationalen Zentrums für Ethnische Studien in Colombo, Sri Lanka. Dr. Mani war dort außerdem als Senior External Relations
Officer für die Kommission Global Governance tätig. Als Managerin und Regionalkoordinatorin der englischen Afrikastrategie arbeitete sie zudem für Oxfam (GB) aus Äthiopien und Uganda und hat umfangreiche Erfahrungen in dem Themenbereich Friedensbildung sowohl in Praxis als auch in der Wissenschaft in Afrika, Asien und Lateinamerika gesammelt. Desweiteren ist Dr. Mani die Initiatorin der kleinen Non-profit Organisation Justice Unlimited, die Frieden und Gerechtigkeit durch kreative und kulturelle Weisheit propagiert und innovative Projekte unterstützt. Dr. Rama Mani ist Autorin des Werkes Beyond Retribution: Seeking Justice in the Shadows of War (Polity/Blackwell, 2002/2007) und zahlreichen weiteren akademischen Artikeln über Frieden und Sicherheit. Als ehrenamtliches Mitglied ist die Wissenschaftlerin für mehrere internationale Institutionen und Journals tätig. Die französisch-indische Staatsbürgerin hält einen Doktor in Politikwissenschaft von der Universität Cambridge und einen Master in International Affairs der Johns Hopkins Universität. ______________________________________

Kontakt & Information:

Vera Koppehel & Stephan Siber
Projektbüro „150 Jahre Rudolf Steiner 2011“ | www.rudolf-steiner-2011.com
Richard Hillinger | www.richard-hillinger.de

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