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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Frühlings-Delegiertenkonferenz

Zum dritten Mal (zuvor 1994 und 2007) war die Frühjahrsdelegierten-Konferenz in L’Aubier, Montezillon.

Von: Konstanze Brefin Alt
Am anregenden Delegiertentreffen vom 25. April 2015 in Montezillon ging es neben der Zusammenarbeit, die im folgenden beschrieben wird, vor allem um das Triptychon von Paul Robert, das sich im Treppenhaus des Musée d’Art et d’Histoire in Neuchâtel befindet – er setzte sich bei diesem Werk in einer völlig eigenen Art mit dem Menschen als Wesen auseinander, das gleichzeitig in verschiedener Welten wirkt. Vor dem Museumsbesuch am Nachmittag gab Anita Grandjean eine Einleitung, die uns Paul Robert näher brachte – einen separaten Beitrag dazu finden Sie auf Seite 1.  Zum dritten Mal (zuvor 1994 und 2007) war die Frühjahrsdelegierten-Konferenz in L’Aubier, Montezillon. Grundlage, dass das Projekt «L’Aubier» sich von einem kleinen Hof, der 1979 erworben wurde, zu einem Hotel/Restaurant mit grossem landwirtschaftlichen Umschwung, einer Dépendence in Neuchâtel und einer angegliederten Öko-Generationen-Siedlung (Les Murmures) entwickeln konnte, bildete das lebendige Verhältnis Landwirtschaft–Gesellschaft, so Marc Desaules, der Gastgeber. Was oft als schier unvereinbare Polarität auftritt, konnte hier in Zusammenklang gebracht werden; zu rund 80 Prozent wird das ganze Projekt von Privaten finanziert. Dass nun, nachdem die Boutique von L’Aubier verkleinert im Restaurant untergekommen ist, im frei gewordenen Raum Rudolf Steiners Wirtschaftsimpuls als Ausstellung Platz gefunden hat, kann als harmonische Klangfarbe dieser Entwicklung gesehen werden. Johannes Greiner moderierte den Rückblick auf die Jahrestagung von Anfang Februar. Zunächst meldeten sich vor allem die Delegierten aus der welschen Schweiz, war es doch Patricia Alexis Arbeit zu den Rhythmen der Grundsteinspruchs, die im Welschland begeisternde Wirkung zeigte, ja sie hatte die Teilnahme französischsprechender Mitglieder an der Jahrestagung mit ihrem Seminar und dem Artikel in «Anthroposophie – Schweiz» verstärkt. – Übrigens kann Patricia Alexis dieses Seminar auch deutschsprachigen Zweigen anbieten. Die Voten insgesamt zeigten, die Delegierten sind sehr glücklich über die vom Vorstand geleistete Arbeit, sowohl die Vorarbeit wie auch die Nachbereitung, die sich in erweiterten Dokumentationen der Jahrestagungen2 wie der Herbsttagungen (das Buch zur Bienen-Tagung vom vergangenen Oktober «Der Mensch und die Biene», hrsg. von Peter Selg und Johannes Wirz, erscheint in Kürze im Verlag des Ita Wegman Instituts, Arlesheim) niederschlägt. Und da der Vorstand grade dabei war, auf die Publikationen zu weisen, empfahl Clara Steinemann auch das Buch, das im Nachgang des Vortrags «Die anthroposophische Pädagogik, Schicksalsfragen und die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft», den Peter Selg am 12. Dezember 2014 im Berner Rathaus gehalten hat, entstanden ist.3 Die Delegierten haben auch, quasi en passant, den Spendenaufruf des Vorstands gut geheissen. Herbsttagung 2015 Aufgrund der Erfahrungen vom letzten Jahr wurde die Herbsttagung vom 24./25. Oktober 2015 (siehe S. 14 und www.anthroposophie.ch) etwas umgestellt: Der öffentliche Teil findet am Samstag, das Delegiertentreffen, zu dem nun auch die Vertreter der Arbeitsfelder erwartet werden, am Sonntag morgen statt. Der Vorstand hofft natürlich, so Clara Steinemann in ihrem Hinweis, dass die Delegierten die Möglichkeit, an der thematischen Arbeit am Samstag teilzunehmen, wahrnehmen. Der Blick in die Welt, dem sich die Herbsttagung verpflichtet sieht, richtet sich diesmal auf «Die bedrohte Kindheit». Es geht um die Gefährdungen und Hilfen am Inkarnationsweg des Menschen. Dem Thema entsprechend wird für die Tagung eine Kinderbetreuung (Picknick für die Kinder mitbringen!) eingerichtet, damit auch Eltern kommen können. Der Morgen beginnt mit Kurzvorträgen, behandelt wird dabei das Vorgeburtliche und das erste Jahrsiebt. Dann folgt eine Eurythmieaufführung. Ein Vortrag von Bernd Ruf über «Die Notfallpädagogik», mit der er weltweit in Krisengebieten Erfahrungen gesammelt hat, eröffnet den Nachmittag, der mit einer Kinder-Eurythmieaufführung abgerundet wird. Am Abend wird Peter Selg das Thema unter dem Aspekt «Kindheit und Christuswesenheit» zusammenfassen. – Und da sich, wie erwähnt, immer mehr französischsprachige Mitglieder einfinden, wird eine die Tagung nicht störende französische Übersetzung organisiert. Jahrestagung 2016 Zur Vorbereitung auf die kommende Jahrestagung gab Marc Desaules ein paar Anregungen. Die erste bezog sich auf den Begriff «Allgemein», der im Zusammenhang mit Anthroposophischer Gesellschaft zu schnell als international verstanden wird – was sich zum Beispiel daran zeigt, dass man von der Weltgesellschaft spricht. Die «Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft» werde noch eine ganze andere Bedeutung bekommen, wenn sie vom geographisch geprägten Begriff «Welt» gelöst werden könnte. Komme nicht die eigentliche Weltgesellschaft erst durch das Zusammenklingen der Landesgesellschaften zustande, die darin auch den Boden für die Entfaltung der Allgemeinen Gesellschaft bilden? Als zweite Anregung beschrieb Marc Desaules einen imaginativ-architektonischen Weg: Auf das erste Goetheanum zugehen, es betreten, den grossen Raum und das auf der Bühne Präsentierte kennenlernen, und nach einer Zeit vielleicht selber den Mut fassen und den anderen Raum, den der Bühne betreten, sich wenden, um das zu verantworten, was gelernt wurde. Auf diesem Gang kann man verschiedene Räume mit seelisch unterschiedlichen Qualitäten erleben, Räume, die mit der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und der Hochschule beschrieben werden. Als Drittes wies er auf die im Hintergrund stehende Statue, Gleichgewicht erfordernd gegenüber der versammelten Gemeinschaft. Dieses Üben wird an der Leibbildung der Gesellschaft durch die Statuten erst deutlich erlebbar, was Marc Desaules am Beispiel der Beitragsfrage aufzeigte. Schliesslich machte er noch auf die eigentliche Aufgabe der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft aufmerksam, die Inkarnationsleiblichkeit der Hochschule in der Menschengemeinschaft auf Erde zu sein. ***

Artikel erschienen in der aktuellen Ausgabe

Mitteilungen aus dem anthroposophischen Leben in der Schweiz

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Zur aktuellen Ausgabe:

Zu Pfingsten können wir mit Paul Robert einen spannenden, der deutschsprachigen Welt kaum bekannten Neuenburger Maler präsentieren, Er war ein Zeitgenosse Rudolf Steiners und hatte einen ganz eigenen Zugang zur geistigen Welt, den er im Triptychon "Die Wiederkunft Christi" im Musée d'Art et d'Histoire de Neuchâtel monumental ins Bild brachte (S. 1).* Vorgestellt wurde er von Anita Grandjean an der Delegiertenkonferenz vom 25. April 2015 (Bericht S. 5). 

 

Nach dem Veranstaltungskalender der Schweizer Zweige und Institutionen (S. 8 bis 12) berichten wir über einen Anthrostick und weisen auf die familienfreundliche Herbsttagung der Landesgesellschaft, auf acht anthroposophische Wochenenden in Zürich mit dem Titel "mitten hindurch" (S. 14), auf das Troxler-Gedenkjahr 2016, zwei Feste der Paul-Schatz-Stiftung, eine Bilder-Ausstellung von Martin Gutjahr in Arlesheim (S. 15) und auf eine Sommerwoche mit Cornelia und Karsten Massei im Lötschtal (S. 16).

 

Marcus Schneiders Blick in das Atmosphärische unserer Zeit kommt diesmal aus Sizilien (S. 16). 

 

Konstanze Brefin Alt

 

* Ein Wermutstropfen: Leider realisierten wir erst nach Drucklegung, dass Paul Robert, anders als im Artikel dargestellt, auch ein paar Schmetterlinge gemalt hat. In der Internetausgabe sowie im ungekürzten Artikel, auf dieser Seite unter "Aktuell", ist dies berücksichtigt.

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