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Die letzten Jahre waren mehr als herausfordernd – auch für viele Menschen in der Anthroposophische Bewegung und Gesellschaft. Wie lassen sich diese gegenwärtigen Veränderungen beschreiben und verstehen? Was ist in dramatischer Weise anders geworden? Was bleibt von dem Jahr 2022 und was haben wir 2023 zu erwarten? Dies ist der Versuch eines persönlichen Blicks auf die kulturverändernden Vorgänge.

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Dies ist auch eine Zeit in der „die Erde ihre größten Kräfte, welche namentlich am meisten in der Erde konzentriert sind, entfaltet“, und wir – wie die Landwirte – die Erdenatur meditativ, über das Seelische und den Stickstoff draussen, segnend imprägnieren können.

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Weit über 1.000 Menschen versammelten sich in der Silvesternacht auf dem Hügel in Dornach, um im Gedenken an den Brand des ersten Goetheanum vor 100 Jahren den Blick auch in die Zukunft zu richten.

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Zelebrieren dieser Zeit  - Aus Weihnachtszeitverarbeitung Sättigen, Differenzieren, Konfigurieren und Präparieren der Aufrichte-und Zukunftskräfte mit den neu empfangenen Perspektiven dieser Weihnachtszeit.

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Die Einladung greift ein Jahr voraus: Für die Michaelitage von 27. September bis 1. Oktober 2023 lädt die Goetheanumleitung zu einer großangelegten Arbeitskonferenz der Initiativträger und Gestalterinnen des anthroposophischen Lebens ein, um gemeinsam Perspektiven zu finden.

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Zur Darstellung der Anthroposophie in der aktuellen Literatur. Ein Beitrag aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DieDrei.

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Mit dem 100. Jahrestag der Brandnacht des ersten Goetheanum zu Silvester spannt sich ein Bogen über 27 Monaten hin zum 100. Todestag Rudolf Steiners. Er beschreibt einen Übergang der Anthroposophie in das 2. Jahrhundert. Gemessen an den großen ökologisch-gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen stehen wir heute in einer Zeit des Umbruchs, dessen Dimension noch längst nicht erfassbar ist.

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Goetheanum Leaderschip

Goetheanum Leadership Course setzt Arbeit 2021 fort

Goetheanum Leadership Course (Symbolfoto: Edda Nehmiz)

«Wenn das Umfeld unsicher geworden ist – aktuell durch Klima, Finanzen und Maßnahmen zum Coronavirus –, ist es hilfreich, den eigenen Horizont durch Austausch mit anderen zu erweitern», sagt Jean-Michael Florin, Dozent des Goetheanum Leaderschip Course. Dieser vermittelt Unternehmerinnen und Unternehmern Zugänge zu Kraftquellen. Zu ihnen gehören Selbstführung auf Grundlage von Selbstreflexion und Methoden zum Erlangen einer inneren Freiheit. Eine weitere Quelle sind die Erfahrungen von Kolleginnen und Kollegen mit Expertise. Das Bedürfnis, sich auszutauschen, zeigen die Teilnehmenden des Goetheanum Leadership Course, wenn sie zwischen den Modulen in Verbindung bleiben. «Sie befeuern sich gegenseitig stark und ergänzen sich», hat Paul Mackay vom Leadership-Kollegium beobachtet. Dabei sei für das unternehmerische Handeln entscheidend, «ob die vermittelten Anregungen Teil des Lebens werden, sodass man nicht nur etwas weiß, sondern befähigt ist, auch in Situationen zu handeln, auf die man nicht vorbereitet ist.»

Die Anforderungen an Führungspersonen sind angesichts der Maßnahmen zu Corona zunächst dieselben wie sonst – «dem Möglichen im Unmöglichen auf die Spur zu kommen» (Paul Mackay) –, zusätzlich braucht es die Fähigkeit, die Mitarbeitenden auf verschiedenen Ebenen so anzusprechen, dass das Unternehmen «gesund tätig bleibt, die Richtung hält und souverän handelt», sagt Jean-Michel Florin. «Eine Herausforderung ist der Umgang mit Formen der Angst, die die Existenz tiefer berühren als die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz», konkretisiert Paul Mackay. Möglich werde dies, indem man Interesse zeige: «Dadurch und durch das Durchtragen von Themen über mehrere Tage durch die Nacht entsteht eine in der Sache begründete und menschlich gegründete Arbeitsbeziehung.»

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Goetheanum Leaderschip
Course 1 to 4 February 2021
Module 1 8 to 11 November 2021 Module 2 14 to 17 February 2022

Web leadership.goetheanum.org

Ansprechpartnerin Edda Nehmiz, study@goetheanum.ch

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