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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Die Christengemeinschaft

Die Christengemeinschaft | Januar 2019

Ich und die Widerständigkeit der Welt - Die Menschen, die heute geboren werden, erleben die Widerständigkeiten, die aus der Bewusstseinsseelenkultur für uns alle spürbar sind, in der radikalen Individualisierung und der damit einhergehenden Antisozialität und Egoität des Einzelnen3 und seiner Vereinsamung. 

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Imagination – Inspiration – Intuition

Richtkräfte für ein neues soziales Gestalten - Studientageseminar 29. Januar bis 1. Februar 2009 - mit Prof. Dr. Walter Kugler, Rainer Rappmann sowie jedem einzelnen Teilnehmer...

Von: Rainer Rappmann
Bild rechts: Walter Kugler (Foto: Charlotte Fischer)

29. Januar bis 1. Februar 2009 

***** Die Welt gestaltet sich nicht allein dadurch neu, dass wir interessiert und artig einem Vortrag renommierter „Lehrmeistern“ nach dem anderen lauschen. Aber auch blinder Aktionismus und selbstverliebter Idealismus bringen keine Zukunft hervor, die umfasst, was Gleichheit, Freiheit und Geschwisterlichkeit ihrem Wesen nach sind.
 
Wenn wir eine neue soziale Gesellschaft formen wollen, dann kommt es auf die Haltung und Erkenntniskräfte eines jeden an. Wie aber kann der heutige Mensch diese Kräfte erinnern und ausbilden, welche Kriterien muss er anwenden, um unterscheiden zu können zwischen Fantastik, Illusion, Halluzination und den Erkenntniskräften Imagination, Inspiration und Intuition? Wie bilden wir diesbezüglich eine freie und unabhängige Urteilsfähigkeit aus?

In diesen Studientagen Soziale Skulptur erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit und Verantwortung, diese „Richtkräfte“ in sich aufzuspüren, sie im kreativen Miteinander kennen und unterscheiden zu lernen und in einem gemeinsamen kreativen Prozess zur Aufführung zu bringen. Das heißt: Ein fertiges Programm für den künstlerisch-praktischen Übungsteil gibt es nicht. 

„Stattdessen wollen wir ein gemeinsames Kunstwerk bilden, bei dem es auf die Erkenntniskräfte und Kreativität eines jeden Teilnehmers ankommt“, formuliert Rainer Rappmann. „Damit wir aber bei aller kreativen Spielfreude nicht ins Reich der Täuschung abrutschen, wird uns Walter Kugler zur Seite stehen und uns in der Begriffsarbeit unterstützen. Klar ist, dass wir uns nur in aller Bescheidenheit den Begriffen Imagination, Inspiration, Intuition nähern können und unsere Aufmerksamkeiten vor allem auf die Fragen gerichtet sein werden, die sich während dieser Annäherung sicherlich zahlreich in uns auftun werden.“
Edda Dietrich *****
Auf 100 Tafeln (mit der Werkbezeichnung „Richtkräfte“) weist Beuys auf etwas für ihn Wesentliches hin: Weder in der Kunst noch im gesellschaftlichen Leben wird sich etwas Entscheidendes tun, wenn es nicht zu einer deutlichen Steigerung der Erkenntniskräfte kommt. „Richtkräfte“ sind Initiationskräfte, sind Kräfte, die aus der Sphäre der Imagination, der Inspiration und Intuition kommen. Dass es solcher Kräfte gerade auch im Wirtschaftsleben bedarf, hat Steiner sehr eindrucksvoll in einem Vortrag vom 29.8.1920 (GA 199) geschildert, in dem er u.a. auch über solidari-sches Handeln im Sinne eines assoziativen Wirtschaftens spricht: „Solche Assoziationen, sie werden trotzdem nichts Besonderes ausrichten, wenn sie nicht Richtkräfte haben. Und welche müssen diese Richtkräfte sein? Diejenigen, die aus dem imaginativen Erkennen kommen, die aufsteigen aus der Initiationswissenschaft. Es müssen Leute kommen, die in einem gewissen Sinne initiiert sind und Erfahrungen der Assoziationen gerade im wirtschaftlichen Leben in richtige Bahnen bringen.“ – Bereits ein Jahr zuvor, am 11. August 1919, hat Steiner wesentliche Aspekte des Wirtschaftslebens (Ware, Arbeit, Kapital) mit verschiedenen Stufen des Erkennens (Imagination, Inspiration, Intuition) verknüpft. – Was hiermit nun im Einzelnen gemeint sein kann, was all dies für unser konkretes Denken und Handeln bedeutet, wird uns sicherlich einige Zeit beschäftigen.
Walter Kugler
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Walter Kugler,
Leiter des Rudolf Steiner-Archivs in Dornach, seit 1975 wissenschaftl. Mitarbeiter bei der Herausgabe der Steiner-Gesamtausgabe, Autor zahlreicher Publikationen zu Steiners Leben u. Werk sowie in Zusammenarbeit mit Museen weltweit tätig als Ausstellungskurator für Steiners künstlerische Arbeiten, insbesondere die Wandtafelzeichnungen, Ausrichter der Beuys / Steiner-Ausstellungen anläßl. „Ursache Zukunft“ 07 Goetheanum / Dornach ***** Zur Anmeldung am besten einfach anrufen: 0 / 75 28 / 77 34.

Rainer Rappmann (Verleger)
Hüttenweiler 8
D-88239 Wangen (Allgäu)

Fax: 07528-6028
E-Mail: FIU-Verlag@t-online.de

Internet: www.fiu-verlag.com


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