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Aus Sorge um den Lebensraum Erde ist eine neue Jugendbewegung entstanden. Über Wege aus der Krise in Klima und Sozialem tauschen sich sich junge Menschen von 30. Januar bis 2. Februar 2020 am Goetheanum aus.

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So wie das Klimaproblem über Jahrzehnte durch eine Unzahl individueller Konsumentscheidungen entstand und weiter verschärft wird, so kann es auch gelöst werden: Unsere täglichen Entscheide bestimmen, ob sich etwas ändert oder nicht.

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Schweizer Mitteilungen

Mit seinem Beitrag „Vom grossen Vertrauen in den Geist“ eröffnet Peter Selg das Oktober-Heft von „Anthroposophie – Schweizer Mitteilungen“ michaelisch: Er schaut auf die Art und Weise, wie die Lehrer mit ihren Schülern und deren Eltern 1938 die erste Waldorfschule feierlich schlossen, nachdem sie vom NS-Regime dazu gezwungen wurden.  Die letzte Veranstaltung wurde so zu einer Feier für die Zukunft.

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In Zeiten von alternativen Fakten und virtueller Realität macht sich eine starke Sehnsucht nach Integrität, Echtheit und Authentizität bemerkbar. Doch was ist eigentlich echt? Wir suchen nach wahrhaftigen Begegnungen, Erlebnissen oder Lebensmitteln und wissen dabei manchmal nicht, was eigentlich wirklich ist. In dieser Ausgabe finden Sie tiefgehende und inspirierende Gedanken dazu – echt.

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Goetheanum

Viele Unternehmen und Institutionen wenden sich von pyramidal-hierarchischen Organisationsstrukturen ab. Beim World Goetheanum Forum 2019 werden Praxiserfahrungen mit neuen Formen der Zusammenarbeit ausgetauscht und diskutiert. Unter den Beitragenden: die CoOpera Sammelstiftung PUK, Schweiz.

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Immer in Entwicklung

Jugendsozialstudie ‹(Re)Search› der Jugendsektion am Goetheanum

Goetheanum

Eines der Ziele der Studie in der ersten Phase war es, etwas von jungen Menschen auf Grundlage ihrer eigenen Wahrnehmung von sich und der Welt zu erfahren. Sie nehmen das Leben als eine ständig wechselnde und den Menschen verwandelnde Erfahrung wahr. Für sie fordert die Wirklichkeit dazu auf, sich mit Gegensätzen, Unterschieden und Multikulturalität auseinanderzusetzen.

Im schulischen Bereich war es für einige Interviewte ein positives Erlebnis, von Lehrern als Individualität ‹gesehen› und verstanden zu werden. Oft beschrieben diejenigen, die berufstätig sind, Situationen, die es ihnen nicht erlaubten, ihre eigenen Interessen und Potenziale voll zu entfalten. Außerdem mühen sie sich, eine Anstellung zu finden, die ihnen völlige Unabhängigkeit von Familie oder Staat ermöglicht. Ein Berufsumfeld ohne Ethik oder ohne die Möglichkeit, sinnvolle Beziehungen aufbauen zu können, ist für sie nicht akzeptabel.

Auf der Suche nach tieferer Selbsterkenntnis ex-perimentieren junge Menschen mit spirituellen Ansätzen, Meditation, Ritualen oder Drogen. Diese Erfahrungen ermöglichen ihnen, über sich selbst nachzudenken sowie nach dem Sinn des Lebens und der Menschlichkeit zu fragen. Für die Interviewten wirkt sich das Verhältnis zu sich selbst auf die Art und Weise ihrer Beziehung zu anderen aus. Unerlässlich für sinnvolle Beziehungen sind für sie Authentizität, Ehrlichkeit und Transparenz. Sie wollen zudem lernen, Vielfalt und Unterschiede zu integrieren, denn sie streben Anerkennung aus einem Verständnis des ‹Andersseins› an.

Inzwischen hat die zweite Phase dieser Jugendforschung begonnen. Durch Publikationen und Veranstaltungen werden die Forscherinnen und Forscher weitere Erkenntnisse über die Erfahrungen junger Menschen mit der Wirklichkeit gewinnen.

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Studie (auf Englisch) (Re)Search. The Spiritual Striving of Youth: Shaping Our Reality, www.youthsection.org/research Team Andrea de la Cruz Barral, Ioana Viscrianu
Mentoren Constanza Kaliks, Pepa und Luis Miguel Barral Mitwirkende Alina Fessler, Janna De Vries, Johannes Kronenberg, Nahuel Waroquiers, Sibel Caliskan

Ansprechpartnerin Andrea de la Cruz Barral, andrea@youthsection.org

Das Goetheanum ist Sitz der weltweit arbeitenden Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Anthroposophischen Gesellschaft. Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft mit ihren elf Sektionen ist in Forschung, Entwicklung, Lehre und der praktischen Umsetzung ihrer Ergebnisse wirksam und wird in ihrer Arbeit durch die Anthroposophische Gesellschaft gefördert.

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