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Goetheanum

Das Studienangebot am Goetheanum greift die aktuellen Lebensbedingungen auf. Im ersten Trimester des Studienjahres 2020/21 ‹Metamorphosis› geht es darum, einen aktiven Umgang mit unsicheren Situationen zu finden – durch ‹Selbstverwandlung›, basierend auf Beziehungsaufbau und Bezug zur Wirklichkeit.

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Im Mittelpunkt stand die Beschreibung einer Umstülpung: nicht mehr im Zentrum geschieht Leitung, sondern überall da, wo initiative Menschen sind, also im Umkreis. Es geht darum, die Initiativräume aufzumachen und die Menschen zu fördern, die tätig werden wollen.

 

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Das junge Forschungsteam der Jugendsektion am Goetheanum setzt seine Jugendstudie ‹(Re)Search› fort. Es lädt junge Menschen dazu ein, ihr Erleben in dieser Zeit und ihre Bilder von der Gestaltung des Lebens darzustellen.

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Das Benefizkonzert am 28. Juni ist eine musikalische Feier zur Öffnung des Goetheanum nach der vom Schweizer Bundesrat verfügten Schließung der Kulturbetriebe im März – und der Auftakt für den Kultursommer am Goetheanum.

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Die coronabedingten Einschränkungen von Lernsituationen machen darauf aufmerksam, welche Grundvoraussetzungen für den Fähigkeitenerwerb gelten. Das Goetheanum Adult Education Program vernetzt Erwachsenenbildner/innen, um Erfahrungen im Bereich der Vermittlung von Anthroposophie auszutauschen.

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Um ein Unternehmen zu leiten, braucht es über die betrieblichen Belange hinaus zunehmend die Fähigkeit, auf Krisen von außen vielschichtig zu reagieren. Der Goetheanum Leadership Course bietet Anregungen für Selbstführung und Aufbau eines Netzwerks mit kollegialer Expertise.

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Immer in Entwicklung

Jugendsozialstudie ‹(Re)Search› der Jugendsektion am Goetheanum

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Eines der Ziele der Studie in der ersten Phase war es, etwas von jungen Menschen auf Grundlage ihrer eigenen Wahrnehmung von sich und der Welt zu erfahren. Sie nehmen das Leben als eine ständig wechselnde und den Menschen verwandelnde Erfahrung wahr. Für sie fordert die Wirklichkeit dazu auf, sich mit Gegensätzen, Unterschieden und Multikulturalität auseinanderzusetzen.

Im schulischen Bereich war es für einige Interviewte ein positives Erlebnis, von Lehrern als Individualität ‹gesehen› und verstanden zu werden. Oft beschrieben diejenigen, die berufstätig sind, Situationen, die es ihnen nicht erlaubten, ihre eigenen Interessen und Potenziale voll zu entfalten. Außerdem mühen sie sich, eine Anstellung zu finden, die ihnen völlige Unabhängigkeit von Familie oder Staat ermöglicht. Ein Berufsumfeld ohne Ethik oder ohne die Möglichkeit, sinnvolle Beziehungen aufbauen zu können, ist für sie nicht akzeptabel.

Auf der Suche nach tieferer Selbsterkenntnis ex-perimentieren junge Menschen mit spirituellen Ansätzen, Meditation, Ritualen oder Drogen. Diese Erfahrungen ermöglichen ihnen, über sich selbst nachzudenken sowie nach dem Sinn des Lebens und der Menschlichkeit zu fragen. Für die Interviewten wirkt sich das Verhältnis zu sich selbst auf die Art und Weise ihrer Beziehung zu anderen aus. Unerlässlich für sinnvolle Beziehungen sind für sie Authentizität, Ehrlichkeit und Transparenz. Sie wollen zudem lernen, Vielfalt und Unterschiede zu integrieren, denn sie streben Anerkennung aus einem Verständnis des ‹Andersseins› an.

Inzwischen hat die zweite Phase dieser Jugendforschung begonnen. Durch Publikationen und Veranstaltungen werden die Forscherinnen und Forscher weitere Erkenntnisse über die Erfahrungen junger Menschen mit der Wirklichkeit gewinnen.

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Studie (auf Englisch) (Re)Search. The Spiritual Striving of Youth: Shaping Our Reality, www.youthsection.org/research Team Andrea de la Cruz Barral, Ioana Viscrianu
Mentoren Constanza Kaliks, Pepa und Luis Miguel Barral Mitwirkende Alina Fessler, Janna De Vries, Johannes Kronenberg, Nahuel Waroquiers, Sibel Caliskan

Ansprechpartnerin Andrea de la Cruz Barral, andrea@youthsection.org

Das Goetheanum ist Sitz der weltweit arbeitenden Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Anthroposophischen Gesellschaft. Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft mit ihren elf Sektionen ist in Forschung, Entwicklung, Lehre und der praktischen Umsetzung ihrer Ergebnisse wirksam und wird in ihrer Arbeit durch die Anthroposophische Gesellschaft gefördert.

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