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Anthroposophie-Wahrnehmung

Zum zweiten Mal fand eine Begegnung zwischen dem deutschen Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft und dem Kolloquium „Übersinnliche Wahrnehmung“ statt.

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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Immer weniger Chancengleichheit in der Schulbildung

Der Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen stellt eine neue Studie aus Baden Württemberg vor...

Von: Nachrichten von NNA


BERLIN (NNA). Eine Untersuchung über die Bildungschancen in Baden
Württemberg kommt zum Ergebnis: Immer weniger Elternhäuser können es sich
leisten, ihr Kind auf eine Schule in Freier Trägerschaft zu schicken. Die
Studie wurde auf der diesjährigen Pressekonferenz des Bundes der Freien
Waldorfschulen in Berlin vorgestellt.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Baden Württemberg
hat ein Gutachten beim Steinbeis Transferzentrum Wirtschafts- und
Sozialmanagement in Heidenheim erstellen lassen. Bei diesen Berechnungen ist
ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg zugrunde gelegt
worden, nach dem ein Schulgeld von durchschnittlich 120 Euro pro Kind und
Monat noch den Anforderungen des Grundgesetzes entspricht. Danach muss ein
Paar mit zwei Kindern über 3600 Euro pro Monat verfügen, damit das Schulgeld
der Waldorfschule noch finanzierbar ist. Über ein derartiges Einkommen
verfügen jedoch nur 48 Prozent aller Haushalte. Bei den Alleinerziehenden
sind es sogar über 80 Prozent, die sich die freien Schulen nicht mehr
leisten können.

Der letzte Armutsbericht der Bundesregierung zeigte auf, dass der Anteil
der finanziell benachteiligten Familien weiter wächst und da die
Schullaufbahn der Kinder vom sozialen Status der Eltern abhängig ist, neue
soziale Probleme
in der Zukunft zu erwarten sind. Das Schulsystem in unserem
Land hat immer noch nicht in ausreichendem Maß auf die Herausforderungen der
Gegenwart reagiert.

Benachteiligt sind finanziell schlecht gestellte Elternhäuser und
Alleinerziehende, die Schulen in freier Trägerschaft für ihre Kinder
wünschen. Nur durch einen schulinternen Solidarausgleich zwischen der
unterschiedlichen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern gelingt es
den Waldorfschulen bislang, sie nicht zu „wirtschaftlichen Eliteschulen“
werden zu lassen. Das entspricht auch nicht dem Selbstverständnis der von
Rudolf Steiner als Schule für die Arbeiterkinder der
Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik gegründeten Schulform.

Kinder mit Migrationshintergrund haben es besonders schwer und daher ist
kaum zu verstehen, dass die Interkulturelle Waldorfschule in Mannheim trotz
ihres hohen Zuspruchs und ihres Modellcharakters für das schwierige
Themengebiet Migration und Bildung laufend um private Spenden bitten muss,
damit sie ihren Betrieb aufrechterhalten kann. Die Schulgesetze der
Bundesländer verhindern auch bisher, dass das so erfolgreiche Modell über
Baden-Württemberg hinaus „exportiert“ werden kann.

Wenn die Waldorfschulen immer mehr in die Situation kommen, dass sie ihre
Schüler nach den wirtschaftlichen Verhältnissen der Eltern aussuchen müssen,
geraten sie in Widerspruch zur Verfassung, die genau das untersagt, erklärte
Dr. Albrecht Hüttig vom Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen, der
das Gutachten in Berlin vorstellte.
Wer – wie die Bundeskanzlerin Frau Merkel – mehr Chancengleichheit will,
darf die freien Schulen als Innovationsmotor nicht dadurch bremsen, dass
ihnen zunehmend wirtschaftliche Belastungen auferlegt werden.

END/nna/eus

Bericht-Nr.: 080811-01DE Datum: 11. August 2008

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