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Goetheanum

Ungewohntes, Unvorhersehbares und Bedrohliches verunsichern, führen zum Erleben von Angst und Ohnmacht. Rudolf Steiner setzt in seinen Mysteriendramen Situationen in Szene, in denen Angst und Bodenlosigkeit zum Verständnis der eigenen Beziehung zu den Mitmenschen und zur Umwelt führen.

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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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Jubiläum Alters- und Pflegeheim Sonnengarten

Am Samstag, den 26. Juni, fand zum 25. Bestehen des Sonnengartens und zur Eröffnung der Wohnsiedlung eine Jubiläumsveranstaltung statt.

Von: Johannes Anders und Sonnengarten

Jubiläumsveranstaltung

Foto unten: Symbolische Schlüsselübergabe - Georg Müller, Präsident der Trägervereinigung Sonnengarten, und Ruedi Hartmann, Heimleiter Hombrechtikon ZH. Der Sonnengarten in Hombrechtikon ZH als anthroposophische Institution unterscheidet sich von vielen Altersheimen u.a. dadurch, dass Eintritts- und Durchschnittsalter wesentlich tiefer liegen. Die jüngste Bewohnerin derzeit ist 66jährig. Das Altersheim ist ausgelegt auf 75 Plätze und bietet neu 22 Alterswohnungen mit 2 ½, 3 ½ und 4 ½ Zimmern. Wir gehen davon aus, dass das „dritte Lebensalter" besondere Chancen bietet, neue Interessenfelder und Entwicklungsmöglichkeiten aufzugreifen, die im Berufsleben oft zu kurz kommen müssen. Hierzu bietet der Sonnengarten ein reiches Kultur- und Veranstaltungs-programm. Dieses Bildungsangebot wird unterstützt durch eine geeignete Infrastruktur, Veranstaltungssaal, Atelier, Bibliothek und Räumlichkeiten für Kurse. Die Lebensqualität im Heim wird begünstigt durch die organische Architektur und Innengestaltung. Leitbild des Alters- und Pflegeheims Sonnengarten Wir bieten dem betagten Menschen ein geeignetes Umfeld für seine persönliche Lebensgestaltung. Wir begleiten ihn mit Achtung durch den Heimalltag und sind besorgt für sein Wohlergehen. Im Bewusstsein, dass der Mensch auch im hohen Alter wandlungsfähig bleibt, geben wir seiner individuellen Entwicklung den nötigen Freiraum. Die Grundlage unserer Arbeit bildet das geisteswissenschaftliche Menschenbild Rudolf Steiners. Die neue Wohnsiedlung Die neue Sonnengarten-Wohnsiedlung orientiert sich - was die Architektur, Lebensqualität und Integration in das bestehende Ortsbild betrifft - nach den gleichen Kriterien, wie sie für das Altersheim realisiert werden konnten. Am Samstag, den 26. Juni, fand zum 25. Bestehen des Sonnengartens und zur Eröffnung der Wohnsiedlung eine Jubiläumsveranstaltung statt. Bei der Eröffnungsfeier sprachen Georg Müller, Präsident der Trägervereinigung, der Idee, Ziele und die Baugeschichte umriss, Gemeinderat Heinz Brandenberger brachte Grüsse der Gemeinde und lobte den aus drei Gebäuden bestehenden Wohnkomplex, der sich hervorragend ins Ortsbild eingliederte. Architekt Joachim Zimmer aus Berlin sprach zu den Zielen, eine Architektur für den Menschen zu realisieren, der 80 bis 90 % des Lebens in Räumen zubringt und also auf die architektonische Umwelt reagiert. Entspechend sollte sie gestaltet sein,  worauf  nachfolgend Marco Denoth von der Bauleitung der ausführenden Baufirma einzelne Beispiele brachte.  Er wies auf die Verwirklichung der Vorgaben gemäss MINERGIE-ECO®-Standard (Heizung ohne Öl und Erdgas mittels Sonnenkollektoren, Wärmepumpe und automatische Holzfeuerung) hin und hob den reichlichen Lichteinfall dank grosser Fensterfronten hervor, sowie den soliden Innenausbau dank menschen- und umweltverträglicher Baustoffe, hoher Wärmedämmung und Schallisolation. - Als musikalische Begleitung des Anlasses spielte übrigens die renomierte Original Appenzeller Streichmusik Alder aus Urnäsch.      Leitgedanke zur Sonnengarten-lnitiative von Dr. Hans Erhard Lauer
(1889 - 1979)
Als das Geistwesen, das er in seinem Kern ist, besitzt der Mensch die Möglichkeit, in der Lebensphase, da der Leib sich zurückbildet und seine Leistungskraft abnimmt, Fähigkeiten geistiger Art in der Richtung der Erkenntnis und der Freiheit zu entwickeln, die über jene hinausliegen, welche auszubilden Jugend und Lebensmitte erlauben. Da eine bloss naturwissenschaftliche Auffassung dies nicht wahrzunehmen vermag und eine bloss wirtschaftlich orientierte Gesellschaft an solchen Fähigkeiten nicht interessiert ist, verbauen sie dem alternden Menschen die Verwirklichung solcher Möglichkeiten. Ein an geistes-wissenschaftlichen Erkenntnissen sich orientierender Altersheimbetrieb eröffnet ihm dagegen einen Weg hiezu und erfüllt damit seinen Lebensabend mit einem sinnvollen Inhalt.

>> Bericht in PDF - Format

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Kontakt

Altersheim Sonnengarten

Etzelstrasse 6 8634 Hombrechtikon T 055 254 40 70F 055 254 40 80 info@sonnengarten.ch www.sonnengarten.ch ***** Texte und Fotos – Johannes Anders und Sonnengarten
www.andersmusic.ch  / anders@andersmusic.ch

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