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Diese Pandemie ist wie ein Testlauf, eine Einübung des ganz konkreten Umdenkens, des Umfühlens. Denn fehlendes Vertrauen lösst Kontrolle hervor. Und davon haben wir definitiv seit über einem Jahr genug.

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Anthroposophen sind interessante Leute. Sie sind immer wieder für neue und interessante Perspektiven gut. Sie gehen achtsam mit der Erde, dem Leben, den Menschen, dem Geld um. Wir verdanken ihnen ethische Banken, biologisch dynamische Landwirtschaft, Waldorfschulen, Heilpädagogik, anthroposophische Medizin und vieles andere.

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Kreativität, Autonomie, dialogisches Arbeiten und gegenseitiges Interesse sind grundlegende Faktoren für das Studien- und Weiterbildungsangebot am Goetheanum. Die Lehre aus der COVID-19-Krise und der Wunsch, Menschen auch in dieser besonderen Zeit zu erreichen, haben uns dazu bewogen einige unserer Kurse in Online Formate mit speziell für das Medium angepasster Didaktik umzukonzipieren. So hoffen wir ein globales Publikum erreichen zu können.

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Das Einzige, was im Erdenleben des Menschen sicher ist, ist: es hat einen Anfang und ein Ende. Alles, was sich zwischen Geburt und Tod entfaltet, ist behaftet mit einer permanenten Unsicherheit. Es ist abhängig vom menschlichen Handeln und entwickelt sich im Spannungsfeld der Lebensimpulse des Individuums einerseits und dem, was »die Welt« – andere Menschen – an uns herantragen, andererseits.

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Wir wünschen Ihnen zauberhafte sonnige Ostertage der Besinnlichkeit.

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Kurz-Interview mit Gerald Häfner zum neuen Format „Goetheanum.TV“

 

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Jugendstudie ‹(Re)Search›

Aufruf zur Gestaltung der Zeit seit Corona

Goetheanum
Austausch in der Jugendsektion am Goetheanum (Foto: Jugendsektion am Goetheanum)

 

«Die aktuellen Ereignisse in der Welt fordern dazu auf, den Status quo der bisherigen Lebensführung und Gesellschaftsformen zu befragen», findet das Forschungsteam der Jugendsektion am Goetheanum. Es ruft junge Menschen im Alter bis 35 Jahre auf, ein Bild von der Zukunft, die sie mitgestalten wollen, zu entwerfen und die Wege, die dorthin führen, zu erschließen. Die Ergebnisse werden in einem Kolloquium im Dezember 2020 erarbeitet und dargestellt.

Das Forschungsteam regt an, sich allein oder mit Menschen aus der eigenen Umgebung auf die aktuellen Ereignisse zu besinnen und über folgende Fragen nachzudenken:
1. Was ist um mich herum geschehen: Wie haben die gegenwärtigen Ereignisse das Leben beeinflusst oder verändert?
2. Was möchte ich der Welt von heute schenken – etwas, von dem die Erde, die Menschen und alle Lebewesen etwas haben?
3. Welche Veränderungen sollten von meinem Geschenk ausgehen?
4. Was müsste ich heute tun, damit die Veränderungen, die ich mir vorstelle, Wirklichkeit werden?

Seit 2017 erkundet das Team der Jugendsektion in seinem Forschungsprojekt ‹(Re)Search›, welch eine Zukunft sich junge Menschen vorstellen. Das Ergebnis des ersten Teils der Studie wurde 2019 veröffentlicht. Die Corona-Zeit veranlasste das junge Forschungsteam, die Studie mit einem Blick auf das Erleben der Covid-19-Maßnahmen zu ergänzen.

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Studie ‹(Re)Search› (Re)Search. The Spiritual Striving of Youth: Shaping Our Reality
Web www.youthsection.org/research

Einsendungen bis September 2020
Ansprechpartnerinnen
Ioana Viscrianu, ioana@youthsection.org
Andrea de la Cruz, andrea@youthsection.org

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