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Anthroposophie-Wahrnehmung

Zum zweiten Mal fand eine Begegnung zwischen dem deutschen Landesvorstand der Anthroposophischen Gesellschaft und dem Kolloquium „Übersinnliche Wahrnehmung“ statt.

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erziehungskunst.de

Annäherung an ein unausschöpfbares Wesen

»Wer war Christus?«, ist die immer wiederkehrende Frage in diesem Buch und es wird deutlich und ist durchaus spannend zu lesen, wie sich Steiners Beschreibungen immer mehr differenzieren und verfeinern und wie er immer weitere Dimensionen in dem Versuch erringt, dem Wesen des Christus auf die Spur zu kommen.

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anthroposophie.ch

Besinnliche Weihnachten

anthroposophie.ch bedankt sich bei allen Leserinnen und Lesern für das grosse Interesse und Vertrauen in diesem Jahr und wünscht allen besinnliche Festtage und eine reiche Zeit der Rauhnächte.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

Hochschultagung

Erkenntnis ist Teilnahme, wird Schicksal und lebt in der Welt -Was ist die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft? Wie entstand sie? Worum geht es ihr?Warum heisst sie Goetheanum? Wie arbeitet sie und wo liegen ihre Möglichkeiten und Probleme?

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Kongress „90 Jahre Zukunft“

Waldorfschulen suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit - Profil soll an den Zeiterfordernissen geschärft werden

Von: Bund der Freien Waldorfschulen e.V. - Peter Augustin

Dialog mit der Öffentlichkeit 

Bilder v.o.n.u. : Uhlandshöhe 1919, Uhlandshöhe heute (Fotografin Manu HarmsSchlaf), Alte Postkarte, Kollegium, Schulklasse mit Emil Molt (Copyright: Bund der Freien Waldorfschulen e.V.) Bilder farbig unten: Eindrücke aus der Stuttgarter Waldorfschule Uhlandshöhe (Fotografin Charlotte Fischer)
Stuttgart. Der Bund der Freien Waldorfschulen will das Jubiläumsjahr 2009 verstärkt dazu nutzen, mit der Öffentlichkeit in Dialog zu kommen und das pädagogische Profil der Schulen entsprechend den Erfordernissen der Gegenwart weiterzuentwickeln. Dies betonte Vorstandsmitglied Walter Riethmüller bei der Vorstellung des bildungspolitischen Kongresses „90 Jahre Zukunft“, der am 23.Oktober in Stuttgart stattfinden wird. Das Jubiläum sei kein Anlass, sich auf die Schulter zu klopfen, sondern es gehe darum, neu zu bedenken, „was uns ausmacht und woher die Impulse für die Zukunft kommen“. Anlass des bundesweiten Kongresses  ist die Gründung der ersten Waldorfschule auf der Uhlandshöhe in Stuttgart vor 90 Jahren, Veranstalter sind die Freie Waldorfschule Uhlandshöhe, die Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen in Baden-Württemberg sowie der Bund der Freien Waldorfschulen Stuttgart. Nach den Worten Riethmüllers ist das Bild der Waldorfschulen in der Öffentlichkeit zu stark von der Vorstellung eines „starren Systems“ geprägt. „Das ist aber gerade nicht das Anliegen der Waldorfpädagogik. Rudolf Steiner wollte kein System, sondern er gab den Lehrern der ersten Waldorfschule den Auftrag, ihre Pädagogik täglich neu im Dialog mit den Schülern zu entwickeln.“ Die stärkere Individualisierung der Gegenwart mache den „individuellen Blick“ in der Pädagogik  unabdingbar und auch ein Bewusstsein von den Möglichkeiten einer Methodenvielfalt. ”Wir können uns immer weniger darauf berufen, wie wir es schon immer gemacht haben“, sagte Riethmüller. Als wichtigen Zukunftsimpuls nannte er die Einbeziehung von gesundheitlichen Aspekten in die Pädagogik. „Das ist heute ganz entscheidend, wie gesundheitsförderlich Unterricht für die Kinder ist. Dieser Ansatz unterscheidet die Waldorfpädagogik ganz radikal von anderen pädagogischen Richtungen.“ Riethmüller sprach sich außerdem für das stärkere Engagement der Waldorfschulen in der Förderung von benachteiligten Schülergruppen aus. „Wir sollten uns anlässlich des Jubiläums auch wieder auf die Schüler in den sozialen Brennpunkten zurückbesinnen. Die erste Waldorfschule war schließlich eine Schule für Arbeiterkinder. Gerade in der Förderung von Migrantenkindern liegt ein großes Aufgabenpotential.“ Der Kongress am 23.Oktober in der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe steht ganz im Zeichen des Dialogs mit Experten, die nicht zur Waldorfschulbewegung gehören. Im Zentrum stehen Themen wie Schule aus der Sicht der Hirnforschung, die Bedeutung der Elternmitarbeit und die interkulturellen Herausforderungen an das Schulwesen. Zu den  Referenten bzw. Podiumsteilnehmern gehören u.a. Prof. Joachim Bauer, Universität Freiburg, Steffen Schmid vom Landeselternbeirat Baden-Württemberg und Sybille Volkholz vom Bürgernetzwerk Bildung. Am Abschlussplenum nehmen Prof. Stephan A.Jansen, Zeppelin University Friedrichshafen, Christof Wiechert von der Pädagogischen Sektion am Goetheanum, Rüdiger Iwan, Autor des Buchs „Die neue Waldorfschule" sowie eine Vertreterin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) teil. Info und Anmeldung unter http://www.waldorfschule.info/de/aktuell/index.html ________________________________________ Über den Bund der Freien Waldorfschulen e.V. Die deutschen Waldorfschulen haben sich zu einem Bund der Freien Waldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr. Korporative Mitglieder sind derzeit 213 Waldorf- und Rudolf-Steiner-Schulen sowie neun Seminare/Hochschulen für Waldorfpädagogik. Daneben gibt es rund 1.900 persönliche Mitglieder. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart eröffnet. Nach 90 Jahren Waldorfpädagogik gibt es heute weltweit über 1.000 Waldorfschulen sowie 2.000 Kindergärten und Förder-Einrichtungen in allen Erdteilen, darunter auch in Israel, Südafrika und Ostasien.

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Pressekontakt:                                                                

Peter Augustin - Pressereferent  Wagenburgstraße 6                                                        70184 Stuttgart                                                                 Tel. 0711-2104240 Mobil 0163 570 14 30                                                                     pr@waldorfschule.de

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