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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

7. Himmelfahrtstagung zur Zukunft der anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft

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Kopf, Herz und Hand einsetzen im Umgang mit Geld

Generalversammlung der Freien Gemeinschaftsbank vom 30. April 2011

Von: Freie Gemeinschaftsbank Genossenschaft
 

Kopf, Herz und Hand

 

Was hat die Generalversammlung einer Bank mit Handarbeit, mit Beweglichkeit der Hände und Ausbildung des Gehirns und deren Zusammenhang zu tun? Viola Scheller, Handarbeitslehrerin am Sonnenhof in Arlesheim, führte mit einem Kurzreferat mitten in diese Fragen ein, unmittelbar gefolgt von einer praktischen Übung, in der die Teilnehmenden mehrere Fäden Strickgarn in ein einfaches Flechtband verwandelten. Dabei wurde im Ansatz erlebbar, dass menschenkundliche Kenntnisse, die nicht nur im Theoretischen bleiben, sondern auch den Zusammenhang von Willensbetätigung, emotionalen und intellektuellen Kräften fördern. Kurz: Kopf, Herz und Hand in Zusammenhang bringen - einen wesentlichen Ausgangspunkt für den verantwortlichen Umgang mit Geld bildet.

Der spannende Anfang des Begleitprogramms fand am Ende des Tages eine Ergänzung in der Besichtigung der Firma Zürcher Stalder AG, einer Firma, die Garne und Zubehör für Handarbeit vertreibt und mit einem vielfältigen Kurs- und Ausbildungsprogramm vielen Menschen Freude am Handwerken vermittelt. Die Firma ist Kreditnehmerin der Bank. Für die Teilnehmenden wurde konkret sichtbar, was an einer von vielen Stellen mit den Kundengeldern gemacht wird und wie heilsam das zur Verfügung gestellt Geld wirksam wird.

In der Mitte zwischen diesen beiden Erlebnissen des Rahmenprogramms lag ein herrliches, von der Bank offeriertes Mittagessen. Der Tag bestand aber nicht nur aus Rahmenprogramm und gutem Essen. Nach der Fingerübung mit den Fäden gab am Morgen Christian Czesla, Partner in einer Sozietät in Stuttgart (Schwerpunkte: Steuer- und Unternehmensberatung) ein Referat zu weitreichenden Fragen der sozialen Gesundheit, für die der Umgang mit Geld ein wichtiger Faktor ist. Es geht nicht darum, nur immer auf das zu schauen, was im Sozialen krank ist, wie schief die Finanzwirtschaft liegt, wie abgehoben Experten unter Verzicht auf gesunden Menschenverstand vorgehen. Viel wichtiger ist der Blick auf gesundmachende Kräfte. Dazu gehört, dass der Einzelne nachvollziehen kann, was um ihn herum geschieht; dazu gehört weiter, dass das Individuum im Leben einen Sinn, eine Bedeutung erlebt. Und ebenso gehört dazu die Möglichkeit, am Geschehen, an den sozialen Prozessen Anteil zu haben. Christian Czesla fasste diese Grundwerte in die folgenden Stichworte: Transparenz und Erkenntnis, Menschenwürde und Gleichheit sowie Solidarität und Geschwisterlichkeit. Im Kreditwesen spiegeln sich diese Elemente in der Frage, ob ein Kredit sinnvoll ist - dazu muss verstanden werden, wozu der Kredit dient; in der Laufzeit von Krediten - dazu muss Vertrauen in die Langfristigkeit eines Kredites entwickelt werden; und in der Frage des Zinses kommt zum Ausdruck, wie Geschwisterlichkeit unter den Beteiligten lebt.

Das sind nur Andeutungen zum Referat von Christian Czesla. Felix Staub, Präsident des Verwaltungsrats, sprach über die aktuelle Situation der internationalen Finanzwelt, die weit davon entfernt ist, die kürzliche Krise überwunden zu haben. Im Gegenteil: neue Verwerfungen sind fast mit Sicherheit zu erwarten.

Die formelle Hauptsache des Tages war natürlich die Generalversammlung der Freien Gemeinschaftsbank: da braucht nicht viel darüber geschrieben zu werden. Präsident Felix Staub und Geschäftsführer Markus Jermann gaben lebendige Berichte zum vergangenen Jahr, die Zahlen gaben keinen Anlass zu Fragen, sie sind nachvollziehbar im Jahresbericht publiziert. Alle Anträge des Verwaltungsrats wurden angenommen.

Über 200 Menschen folgten der Einladung zu diesem Tag - das ist ein schöner Ausdruck des wachen Bewusstseins der Verantwortung für die Freie Gemeinschaftsbank.

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Kontakt:

Bernadette Witz

Assistentin Geschäftsleitung & Verwaltungsrat

FREIE GEMEINSCHAFTSBANK Genossenschaft
Gerbergasse 30
Postfach
CH 4001 Basel
Telefon +41 61 269 81 46
Telefax +41 61 269 81 49
bernadette.witz@gemeinschaftsbank.ch 
www.gemeinschaftsbank.ch

   

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