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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

7. Himmelfahrtstagung zur Zukunft der anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft

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Margaret Barnetson: Gratulation zu 100. Geburtstag

Margaret Barnetson feiert am 18. März ihren 100. Geburtstag. Aus diesem Anlass gratuliert Virginia Sease im Namen des Vorstands am Goetheanum der Jublilarin.

Von: Virginia Sease

Sie ist wohl die letzte noch lebende und wach-bewußte Persönlichkeit, die Rudolf Steiner persönlich kennt.

Margaret Barnetson wurde als einziges Kind von Olin und Katherine Wannamaker in Alabama (US) geboren. Ihr Vater war Professor für englische Literatur, ihre Mutter eine begnadete Pianistin, deren Karriere sich aufgrund einer zarten Gesundheit nicht entwickeln konnte. Kosmopolitische Erlebnisse, Musik und Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten innerhalb der Anthroposophie waren die Grundlage ihrer ungewöhnlichen Kindheits- und Jugendjahre.  Im Sommer 1924 reiste Margaret mit ihrer Mutter nach Dornach, damit diese eine anthroposophische Behandlung erhalten und Margaret die Waldorfschule besuchen konnte. Mit dem Schiff reisten sie von New York City zunächst nach Torquay, wo Rudolf Steiner Vorträge hielt. Eines Tages wurde sie von ihrer Mutter «Herrn Dr. Steiner» vorgestellt. «An diese Begegnung habe ich keine Erinnerung», schreibt Margaret Barnetson in ihren biografischen Skizzen, «außer, dass er auf Englisch ein Abendgebet an Dr. Ita Wegman diktierte […]»  Bald wurde es notwendig, dass Margaret Deutschunterricht bekam. Es gab «eine wunderbare Frau, die mir in der deutschen Sprache und auch in anderen Fächern Nachhilfeunterricht erteilte. Sie hieß Mathilde Scholl […]» Dann sehnte sich Margaret danach, eine Schule zu besuchen. Ihre Mutter ermöglichte ihr den Besuch der ersten Waldorfschule in Stuttgart. Sie wurde in die 7. Klasse aufgenommen. Ihr Lehrer war Herbert Hahn. Auch andere bedeutende Pioniere der Waldorfpädagogik traten in ihr Leben, zum Beispiel Ernst Bindel und Walter Johannes Stein. «Das Schulorchester […] war groß. Ich spielte mit den Ersten Geigen und wurde später ‹Konzertmeisterin›.» Als ihre Mutter nach Stuttgart kam, zogen sie in eine Wohnung, die der Familie von Carl Unger gehörte. Nach Abschluss ihrer Waldorfschulzeit begegneten sie und ihre Eltern Karl von Baltz, einem berühmten Geiger und Anthroposophen aus Wien, bei dem Margaret Geige studieren sollte. Sie und ihre Mutter zogen nach Wien, und Margaret tauchte in das musikalische Leben dort ein. Nach ihrer Rückkehr nach Dornach – im Alter von 21 Jahren – spielte sie im Basler Kammerorchester, das von Felix Weingartner dirigiert wurde.  Noch immer in Dornach – jetzt 22 Jahre alt – begegnete sie John Barnetson. Er war einer Einladung seiner Tante Isie Mackenzie, die die Goetheanum-Buchhandlung leitete, gefolgt und aus Süd-Rhodesien, heute Simbabwe, nach Dornach gekommen. Die  Wannamakers kehrten nach New York zurück, wo sowohl die musikalischen als auch die anthroposophischen Aktivitäten fortgesetzt wurden. Kurz nach der Eheschließung von Margaret und John starb Margarets Mutter. John arbeitete in Washington D. C., wo sie eine Heimat fanden. Zwei Töchter, Jean (heute mit John Brousseau verheiratet) und Brenda, wählten sie als Eltern. Beide sind heute in Los Angeles in der Anthroposophie aktiv. In der zweiten Hälfte ihres langen und aktiven Lebens wurde Margaret Kindergärtnerin. Vor 14 Jahren starb John Barnetson, doch auf eine wunderschöne Weise sorgt ihre Familie für sie, nicht nur aus Liebe, sondern auch aus Bewunderung. Diese wird von vielen Freunden geteilt.  Der vollständige Glückwunsch erscheint in "Anthroposophie weltweit" Nr. 4/2013 am 6. April 2013.

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