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Goetheanum

Das Goetheanum griff in einem turbulenten Jahr vieles neu / Mitgliederversammlung bestätigt Schatzmeister Justus Wittich

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erziehungskunst.de

Fragen an die Neurobiologin Prof. Dr. Gertraud Teuchert-Noodt, die den Bereich Neuroanatomie an der Fakultät für Biologie von 1979-2006 an der Universität Bielefeld leitete. Ihre Forschungsschwerpunkte gelten den aktuellen wissenschaftlichen Befunden aus der Neuroplastizitäts-, Transmitter- und Hirnrhythmusforschung.

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Institut für anthroposophische Meditation

Meditationstagung und Retreats – Material zum Lichtseelenprozess – Zur Kontroverse um Irene Diet – Berichte, Lektüretipps und Verschiedenes – Ausscheiden von Terje Sparby, Vorstellung von Markus Buchmann. Von Anna-Katharina Dehmelt und Markus Buchmann.    

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Die Christengemeinschaft

100 Jahre Christengemeinschaft - Künstlerporträt - Leben mit dem Evangelium. Was ist Auferstehung?

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Sterben.ch

Was ist uns wichtig am Ende des Lebens? Worauf hoffen wir? Was fürchten wir? Über solche und andere Fragen denken Teil
nehmerinnen und Teilnehmer des «Gesprächs Cafés» im Klus Park nach.

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Maria Thun hat die Erde verlassen

Die durch den Aussaat-Kalender bekannte bio-dynamische Forscherin ist am 9. Februar 2012 gestorben.

Von: Konsumenten Verband

Maria Thun † 9. Februar 2012

Foto: Maria Thun 2006 Wichtige Pionierin der biodynamischen Landwirtschaft Als wichtige Pionierin der biodynamischen Landwirtschaft, hat sie durch ihre Arbeit die biologisch-dynamische Bewegung in vielen Ländern geprägt und impulsiert. Der Aussaatkalender, der planetarische Einflüsse in Bezug auf Saat, Zucht und Ernte einbezieht – dieses Jahr ist die 50. Ausgabe erschienen – war für viele Menschen in den verschiedenen Ländern nicht nur eine Möglichkeit die biologisch-dynamische Landwirtschaft und den biologisch-dynamischen Gartenbau einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, sondern auch, was für einige Ländervereine ein wichtiger Entwicklungsfaktor war, eine finanzielle Starthilfe. Er war auch ein wichtiger Aspekt ihrer Persönlichkeit: pragmatisch und bis in die konkreten Details (Technik, Finanzen, usw.) bei der Entwicklungsarbeit behilflich zu sein.  Ihr «Aussaatkalender» erscheint seit 1963  Geboren 1922 und auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen, hatte Maria Thun immer den Wunsch, den Landwirten in aller Welt zu helfen. Während mehr als 60 Jahren gab sie unermüdlich Kurse, Vorträge und Ratschläge, nebst ihren Versuchen und der Herausgabe ihres Kalenders und der Bücher. Diese intime Beziehung zu den Pflanzen und den Elementen hat bestimmt mit zum Erfolg ihrer vielfältigen Feldversuche, die sie Jahr für Jahr weitergeführt hat, beigetragen: Wirkung der kosmischen Konstellationen, Wirkung der biologisch-dynamischen Präparate, usw.  Interessiert, das Leben besser zu verstehen, beschliesst Maria Thun, Rudolf Steiners Angabe zu befolgen, die besagt, dass es für ein lebendiges Denken hilfreich ist, sich in der Beobachtung von Naturphänomenen zu üben. So beginnt sie im Jahre 1952 tägliche Beobachtungen an Radieschen, um deren Wachstum zu studieren. Dabei bemerkt sie grosse tägliche Differenzen in der Morphologie und dem Ertrag. Die damaligen Kalender sprachen nur von einem Einfluss auf das Pflanzenwachstum in Bezug auf den auf- oder absteigenden Mond. Damit aber konnte sie ihre Beobachtungen nicht erklären. Alle Radieschen, die während dem absteigenden Mond gesät worden waren, hatten sehr verschiedene Formen und Grössen. Dies war für Maria Thun der Ausgangspunkt, um in grösserem Umfange mit praktischen Versuchen zu arbeiten. Sie kam zu der Feststellung, dass die Unterschiede zu einem grossen Teil mit der Stellung des Mondes vor den Sternbildern korrelieren. Jeden Tag säte sie eine neue Linie Radieschen. Sie hat unzählige Versuche realisiert. Die Resultate dieser verschiedenen und vielfältigen Einflüsse des Mondes und der Planeten auf die Pflanzen, Tiere und das Wetter publizierte sie, und mit ihrem Kalender «Aussaattage» hat sie diese Resultate in Anleitungen für die Praxis umgesetzt und einem sehr weiten Menschenkreis zugänglich gemacht.   Sie war als Forscherin im Lebendigen für viele ein Vorbild  Die pragmatische Seite von Maria Thun war mit einer hochgeistigen Suche verbunden. Sie kannte sich sehr gut aus in der Anthroposophie. Ein konkretes Beispiel dafür ist ihre ständige Arbeit an dem Herzstück der biologisch-dynamischen Landwirtschaft: die Präparate, welche sie versuchte immer geeigneter zu machen. Wie bei jedem Pionier, der gezielt in eine bestimmte Richtung forscht, haben ihre Forschungsergebnisse auch zu einer gewissen Polemik geführt. Allerdings haben die Biodynamiker immer mehr gelernt, die fruchtbaren Ergebnisse dieser Arbeit anzuschauen, um damit zu einem eigenen, persönlichen Urteil zu gelangen. Da war Maria Thun auch Vorbild: Zu den wichtigen Fragen hatte sie ihr eigenes Urteil, welches sie durch manchmal überraschende Beobachtungen begründen konnte.   Ihr soziales Engagement ist ebenso erwähnenswert. Damit auch die Bäuerinnen ihre Tagung hatten (zu der Zeit kamen fast nur Männer zur Landwirtschaftlichen Tagungen), organisierte sie vor bereits 30 Jahren eine internationale Bäuerinnentagung. Dieses alljährliche Treffen hatte den Charakter einer «Emanzipationsschule» für die Bäuerinnen.   Jean-Michel Florin  Quelle: Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum ___________________________________

Kontakt:

Konsumenten Verband Schweizerischer Verband der Konsumentenvereine zur Förderung der biologisch-dynamischen Landwirtschaftsweise und der assoziativen Wirtschaftsordnung Geschäftsstelle: Konsumenten Verband
 Postfach 82
 CH - 8332 Russikon  Tel. 044 955 07 42
 Fax 044 955 07 51

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