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Goetheanum

Zum Leben gehören Auseinandersetzungen. Bekommen sie eine Eigendynamik, wird die persönliche Handlungsfähigkeit korrumpiert. Der Konfliktberater Friedrich Glasl entwickelt eine praxisbasierte Sicht auf den Umgang mit Konflikten, zu dem die eigene Wandlungsfähigkeit gehört.

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Christengemeinschaft

Sie werden überrascht sein, mich auf Ihre Frage, woran ich glaube oder was ich am höchsten stelle, antworten zu hören: es ist die Vergänglichkeit. – Aber die Vergänglichkeit ist etwas sehr Trauriges, werden Sie antworten. – Nein, erwidere ich, sie ist die Seele des Seins, sie ist das, was allem Leben Wert, Würde und Interesse verleiht, denn sie schafft Zeit – und Zeit ist, wenigstens potentiell, die höchste, nutzbarste Gabe. Thomas Mann

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Anthroposophische Gesellschaft Schweiz

Michaelitagung zum Erscheinen des Buches: Im Spannungsfeld von WeltenkräftenDer Menschheitsrepräsentantin Rudolf Steiners Skulptur, Malerei und Glasradierung

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Goetheanum

Die menschheitliche Ausrichtung und Aufgabenstellung der Anthroposophischen Gesellschaft bei gleichzeitiger Anerkennung und Hochschätzung der individuellen Verschiedenartigkeit hat der Vorstand am Goetheanum in einer Stellungnahme betont. Sie beruht auf dem zuletzt nur mittels Videokonferenzen möglichen Austausch zwischen den Vertreter der 35 Landesgesellschaften von Australien bis Südamerika und Island bis Südafrika und den in einzelnen Ländern aktuellen Diskussionen zur bewußten oder sozial gewohnheitsmäßigen Diskriminierung von Menschengruppen.

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Goetheanum

Drei neue Mitglieder sollen ab Herbst den Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland ergänzen. Christina Rüter ist eines von ihnen. Ich habe ihr vorab drei Fragen gestellt

 

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Goetheanum

Das Studienangebot am Goetheanum greift die aktuellen Lebensbedingungen auf. Im ersten Trimester des Studienjahres 2020/21 ‹Metamorphosis› geht es darum, einen aktiven Umgang mit unsicheren Situationen zu finden – durch ‹Selbstverwandlung›, basierend auf Beziehungsaufbau und Bezug zur Wirklichkeit.

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a

Im Mittelpunkt stand die Beschreibung einer Umstülpung: nicht mehr im Zentrum geschieht Leitung, sondern überall da, wo initiative Menschen sind, also im Umkreis. Es geht darum, die Initiativräume aufzumachen und die Menschen zu fördern, die tätig werden wollen.

 

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Menschheitliche Ausrichtung der Anthroposophischen Gesellschaft

Integrität schützen und fördern

Goetheanum

 

Die Anthroposophische Gesellschaft ist eine kosmopolitische Gesellschaft. Sie gründet auf einer individuellen Zeitgenossenschaft. Die Mitgliedschaft steht jedem Menschen offen, ohne Unterschied von Geschlecht, Kultur, der Religion oder ethnischer Zugehörigkeit.

Die von Rudolf Steiner begründete Anthroposophie sucht eine Erkenntnis des Menschen als einem leiblichen, seelischen und geistigen Wesen. Sie versteht sich als Geisteswissenschaft und spricht die individuelle Freiheit und Selbstbestimmung an, die den Anderen ohne Vorbehalte in seinem Sein anerkennt und respektiert. Die Wahrnehmung eines jeden Menschen in seiner leiblich-seelisch-geistigen Individualität führt zu einer Erfahrung von sich und dem Anderen als werdende Wesen.

Der Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft setzt sich für die Pluralität der Gesellschaft aktiv ein. Er distanziert sich von jeder Art der Diskriminierung und fördert gesellschaftliche Formen, die eine Anerkennung der Würde des Menschen und der Erde als zentrale Anliegen haben.

Das Goetheanum als Freie Hochschule für Geisteswissenschaft engagiert sich für eine Entfaltung kultureller Vielfalt, Sprachen und Formen, Anthroposophie in unterschiedlichen Weisen zu individualisieren und zu leben. Das Menschheitliche realisiert sich nach Auffassung des Goetheanum in der Wahrnehmung dieser Diversität, in ihrer Anerkennung und in der immer erneuten Bejahung der Welt.

Die Anthroposophische Bewegung verwirklicht in den weltweiten Institutionen wie Schulen, Sozial- und Heilpädagogischen Einrichtungen, Biodynamischen Bauernhöfen, Kunstausbildungen, Kliniken u. a. die Intention, sich in der jeweiligen Kultur und gesellschaftlichen Verhältnissen für menschenwürdige Lebensformen einzusetzen, die die Integrität eines jeden schützen und fördern. Sie ist bestrebt, im Blick auf den Menschen Lebensformen zu schaffen, die der Verschiedenartigkeit der Kulturen entsprechen.

Matthias Girke, Ueli Hurter, Constanza Kaliks, Joan Sleigh und Justus Wittich, Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

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