News

News

atempo

Möge von den Freudefunken, den wir hier in der Redaktion immer wieder erleben, etwas auf Sie beim Lesen unserer Oktober-Ausgabe überspringen …

 … 

dieDrei

Philosophie wird nur dann eine sinnvolle Zukunft erleben, wenn sie in Zeiten der Krise jenseits aller einlullenden Diskurse jene Fragen mutig zuspitzen wird, die das Menschsein in seinen lichtvollen Höhen und warmen Tiefen offenbaren können.

 … 

erziehungskunst.de

Dieter Fuchs, Redakteur der Stuttgarter Zeitung, brachte es auf den Punkt: »11,4 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern werden gezwungen, Erwerbstätigkeit, Lernen und Kinderfürsorge irgendwie zu organisieren, in einer weitgehenden Isolation von anderen Menschen, die helfen könnten. 

 … 

Goetheanum

Zum Leben gehören Auseinandersetzungen. Bekommen sie eine Eigendynamik, wird die persönliche Handlungsfähigkeit korrumpiert. Der Konfliktberater Friedrich Glasl entwickelt eine praxisbasierte Sicht auf den Umgang mit Konflikten, zu dem die eigene Wandlungsfähigkeit gehört.

 … 

Menschheitliche Ausrichtung der Anthroposophischen Gesellschaft

Integrität schützen und fördern

Goetheanum

 

Die Anthroposophische Gesellschaft ist eine kosmopolitische Gesellschaft. Sie gründet auf einer individuellen Zeitgenossenschaft. Die Mitgliedschaft steht jedem Menschen offen, ohne Unterschied von Geschlecht, Kultur, der Religion oder ethnischer Zugehörigkeit.

Die von Rudolf Steiner begründete Anthroposophie sucht eine Erkenntnis des Menschen als einem leiblichen, seelischen und geistigen Wesen. Sie versteht sich als Geisteswissenschaft und spricht die individuelle Freiheit und Selbstbestimmung an, die den Anderen ohne Vorbehalte in seinem Sein anerkennt und respektiert. Die Wahrnehmung eines jeden Menschen in seiner leiblich-seelisch-geistigen Individualität führt zu einer Erfahrung von sich und dem Anderen als werdende Wesen.

Der Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft setzt sich für die Pluralität der Gesellschaft aktiv ein. Er distanziert sich von jeder Art der Diskriminierung und fördert gesellschaftliche Formen, die eine Anerkennung der Würde des Menschen und der Erde als zentrale Anliegen haben.

Das Goetheanum als Freie Hochschule für Geisteswissenschaft engagiert sich für eine Entfaltung kultureller Vielfalt, Sprachen und Formen, Anthroposophie in unterschiedlichen Weisen zu individualisieren und zu leben. Das Menschheitliche realisiert sich nach Auffassung des Goetheanum in der Wahrnehmung dieser Diversität, in ihrer Anerkennung und in der immer erneuten Bejahung der Welt.

Die Anthroposophische Bewegung verwirklicht in den weltweiten Institutionen wie Schulen, Sozial- und Heilpädagogischen Einrichtungen, Biodynamischen Bauernhöfen, Kunstausbildungen, Kliniken u. a. die Intention, sich in der jeweiligen Kultur und gesellschaftlichen Verhältnissen für menschenwürdige Lebensformen einzusetzen, die die Integrität eines jeden schützen und fördern. Sie ist bestrebt, im Blick auf den Menschen Lebensformen zu schaffen, die der Verschiedenartigkeit der Kulturen entsprechen.

Matthias Girke, Ueli Hurter, Constanza Kaliks, Joan Sleigh und Justus Wittich, Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

Zurück