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Diese Pandemie ist wie ein Testlauf, eine Einübung des ganz konkreten Umdenkens, des Umfühlens. Denn fehlendes Vertrauen lösst Kontrolle hervor. Und davon haben wir definitiv seit über einem Jahr genug.

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Anthroposophen sind interessante Leute. Sie sind immer wieder für neue und interessante Perspektiven gut. Sie gehen achtsam mit der Erde, dem Leben, den Menschen, dem Geld um. Wir verdanken ihnen ethische Banken, biologisch dynamische Landwirtschaft, Waldorfschulen, Heilpädagogik, anthroposophische Medizin und vieles andere.

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Kreativität, Autonomie, dialogisches Arbeiten und gegenseitiges Interesse sind grundlegende Faktoren für das Studien- und Weiterbildungsangebot am Goetheanum. Die Lehre aus der COVID-19-Krise und der Wunsch, Menschen auch in dieser besonderen Zeit zu erreichen, haben uns dazu bewogen einige unserer Kurse in Online Formate mit speziell für das Medium angepasster Didaktik umzukonzipieren. So hoffen wir ein globales Publikum erreichen zu können.

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Das Einzige, was im Erdenleben des Menschen sicher ist, ist: es hat einen Anfang und ein Ende. Alles, was sich zwischen Geburt und Tod entfaltet, ist behaftet mit einer permanenten Unsicherheit. Es ist abhängig vom menschlichen Handeln und entwickelt sich im Spannungsfeld der Lebensimpulse des Individuums einerseits und dem, was »die Welt« – andere Menschen – an uns herantragen, andererseits.

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Michael Schmock | Lernen von der Coronakrise

Sowohl auf dem Gebiet der Gesundheit als auch gesellschaftlich und politisch werden wir Herausforderungen gegenüberstehen, die tiefe Dimensionen unseres menschlichen seelisch-geistigen Daseins berühren.

Michael Schmock, Kultur- und Bildungsreferent, Generalsekretär der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland (AGiD)

Einladung zum Thementag: Corona – Was lernen wir aus der Krise? Sa 05.09.2020, Uni Witten-Herdecke (voraussichtlich)

Mehr Infos und Anmeldung: https://fakt21.de

Das Interview führte: Philip Stoll, fakt21

Kamera und Ton: Birgit Bessler, fakt21

Schnitt und Grafik: Sebastian Knust, AGiD

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