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Freunde der Erziehungskunst

Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Einen Monat ist es her, seit das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami die indonesische Insel Sulawesi in die Katastrophe gestürzt haben.  Über 7.000 Menschen sind vermutlich gestorben, mehr als 10.000 Personen sind verletzt, hunderte werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermisst.

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Goetheanum

Fachbibliothek Heilpädagogik wird in Goetheanum-Bibliothek integriert

Seit Oktober 2018 werden die rund 7000 Titel der Fachbibliothek Heilpädagogik und Sozialtherapie des Anthroposophic Council for Inclusive Social Development in die öffentliche Goetheanum-Bibliothek integriert.

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DieDrei

DieDrei - Schwerpunkt: Erde, Mensch und Kosmos

Heft 10, 2018

Grundbegriffe des Landwirtschaftlichen Kurses - Die Hierarchie der schöpferischen Denkkräfte - Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation

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Nahrung soll Licht und Lebenskräfte bringen

Auch im Überfluss besteht heute die Gefahr der Mangelernährung - Tagung am Goetheanum zeigte komplexe Problemlage auf - Mensch als Mikrokosmos

Von: NNA-Korrespondentin Ruth Zbinden

Licht und Lebenskraft

Foto: Demeter-Möhren/ Birkenhof im Siegerland DORNACH (NNA). Licht und Lebenskraft als entscheidende Qualitäten menschlicher Ernährung - so lässt sich ein Motto zusammenfassen zur Ernährungstagung, die Ende November am Goetheanum stattfand. Referenten waren u.a. Nikolai Fuchs, Petra Kühne, Ulrike von Schoultz und Michaela Glöckler. Man fragt sich, was es noch Neues gibt auf dem Gebiet der Ernährung. Sind wir nicht durch die Presse mehr als genug „gefüttert“ mit neuen und alten Erkenntnissen? Jedermann weiß mehr oder weniger, welche Lebensmittel gesund sind oder es wenigstens wären. Aber wir alle wissen auch, wie groß die Versuchung ist, zu dem zu greifen, was unserem Gaumen schmeichelt oder in unseren hektischen Lebensrhythmus passt. Einer der Vortragenden hielt fest, dass Denken bedeute, sich dessen bewusst zu werden, was man schon weiß. Nun müsse nur noch das Handeln folgen! Oft ist es so, dass wir uns nicht die Zeit dazu nehmen, die Nahrung zu erleben und nicht nur zu schmecken. Nehmen wir immer wahr, dass das, was für uns gesund ist, auch für den Boden gesund ist? Sind wir uns bewusst, wie die Menschen dort leben, wo unsere Lebensmittel herkommen? Nehmen wir als Beispiel nur die alltägliche Tasse Kaffee! Gegenbewegungen werden immer mehr publik, die auch die spirituelle Komponente berücksichtigen: Die anthroposophisch orientierte oder z.B. die ayurvedische Ernährung. In den asiatischen Ländern hatte der kosmische Aspekt mit seiner Wirkung auf Leib, Seele und Geist seit jeher große Bedeutung. Nahrung kann einfach unseren Hunger stillen, oder passender gesagt, den Bauch füllen. Sie kann aber durch die irdischen und kosmischen Kräfte, die sie angereichert hat, auf uns wirken lassen, also Licht und Leben bringen. Wir können uns mit den Menschen verbinden, die dafür gearbeitet haben. In Europa haben wir die Freiheit, Nahrung zu beschaffen, die uns bekommt sowie Licht und Lebenskräfte enthält. Beim Anhören der Vorträge wurde einmal mehr bewusst, wie wenig Zeit wir uns oft nehmen für das Bewusstsein, wie die Naturreiche (Tier-, Pflanzen- und Mineralreich) in uns wirken und wir so übersinnliche Kräfte aufnehmen können, die Bilde- und Gestaltungskräfte durch die Verdauungskräfte bilden. Der Mensch ist also ein Mikrokosmos, in dem diese Kräfte wirken können auf die leibliche, seelische und geistige Gesundheit. Ein weiteres gegenwärtiges Problem ist das Gleichgewicht zu finden zwischen Mangel und Überfluss. Es ist heute möglich, genügend oder sogar zuviel zu essen und trotzdem an Mangelerscheinung zu leiden. Den Erziehern kommt hier eine große Verantwortung zu, den Kindern lichtreiche und kräftewirkende Nahrung zu bieten. Es liegt auf der Hand, dass genetisch veränderte, mit Chemie behandelte, in Gewächshäusern gewachsene, in Kühlhäusern gelagerte und Tausende von Kilometern weit transportierte Lebensmittel wenig oder nichts davon enthalten. Wenn wir nun über unseren Tellerrand blicken und uns ernsthaft mit der Nahrungssituation befassen, werden wir oft fassungslos, was wirtschaftlich gesehen mit den Lebensmitteln geschieht. So wird z.B. Getreide an Vieh verfüttert, was dann in Form von Fleisch viel weniger Nährwert hat und somit als Nahrung für den Menschen fehlt. Durch die Globalisierung des Marktes entsteht ein kostspieliger Transport rund um die Erde. Und was wir für Lebensmittel bezahlen, geht hauptsächlich auf die Konti der Händler und Zwischenhändler, außerdem verteuern behördliche Bestimmungen wie Zölle die Nahrungsmittel und erschweren einen menschengerechten Markt. Es wird klar, dass Gesundheits-, Landwirtschafts- und Handelsprobleme nicht nur mit dem Kauf von Bio- und Fair-Trade-Ware zu lösen sind. Bereits wenn man versucht einzustehen für eine gerechte Verteilung spürt man die eigene Machtlosigkeit. Ein Schritt kann sei, wie von Dr. Michaela Glöckler gefordert, die Aktion ELIANT zu unterstützen (Europäische Allianz von Initiativen angewandte Anthroposophie) nach dem Motto „Ein Einzelner hilft nicht, sondern wer sich mit Vielen zur rechten Stunde vereinigt.“ (J.W. Goethe) End/nna/zbi/jh Link: www.eliant.eu Bericht-Nr.: 101223-01DE Datum: 23. Dezember 2010 © 2010 News Network Anthroposophy Limited (NNA).

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Die Unterschriften-Aktion ELIANT

Die Unterschriften-Aktion ELIANT hat ihr Ziel erreicht: über 1 Million EU Bürger (aktuell: 1.003.653) haben die ELIANT-Charta unterzeichnet, mit der sich die Allianz ELIANT als Nichtregierungsorganisation (NGO) für den Erhalt von Wahlfreiheit und Wahlmöglichkeiten in einem kulturell vielfältigen Europa einsetzt. Damit gehört die Allianz ELIANT zu den ersten Initiativen, die die nötige Million im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative (European Citizen Initiative, ECI) in Brüssel vorlegen kann. Ein Weihnachtsgeschenk, über das  wir uns sehr freuen. Als nächstes steht die Unterschriftenübergabe an die Kommission und das Europäische Parlament an. Mit einer Million Unterstützern bekommen wir als zivilgesellschaftliche Organisation politisches Gewicht. Auch haben wir während der Unterschriftensammelaktion bereits die notwendige Infrastruktur aufgebaut, um in Zukunft bei Bedarf allein oder zusammen mit anderen Partnern sehr rasch Unterschriften für notwendige Bürgerinitiativen sammeln  oder aber konkrete Vorschläge für die Arbeit unterbreiten zu können. Was uns  jetzt jedoch noch sehr zu schaffen macht, ist das noch nicht ausgeglichene finanzielle Ergebnis der Aktion.  Daher bitten wir sehr herzlich um einen Beitrag zur Deckung des  noch offenen zinslosen Darlehens, das wir so gerne bis zum Jahresende zurückzahlen möchten. Hätten wir im Jahr der Finanzkrise 2008 dieses Darlehen nicht aufgenommen, so hätten wir die Aktion abbrechen müssen. Denn damals standen neben den laufenden Kosten notwendige Sonderausgaben an:  der Doublettencheck von 500 000 Unterschriften, elektronische und Papiergestützte Grossversände, Mehrkosten für Beilagen in auflagenstarken Kundenzeitschriften u.ä. Die noch ungedeckte Summe beträgt - Stand heute -  noch 172  000  Euro.   Wir wären  Ihnen ganz ausserordentlich dankbar, wenn   Sie sich in diesem für uns entscheidenden Moment mit einer einmaligen (steuerlich absetzbaren) Weihnachts-Spende an der Tilgung dieses Darlehens beteiligen könnten .    Für den Trägerkreis der Allianz ELIANT Michaela Glöckler ______________________
online-Spenden über  www.eliant.eu    Oder durch Überweisung auf das Konto In Deutschland: Aktion ELIANT
Konto Nr.: 790 255 50 01
BLZ: 430 609 67
GLS Bank Bochum
IBAN: DE66 4306 0967 7902 5550 01
BIC/Swift: GENODEM1GLS
  In der Schweiz: Förderstiftung Anthroposophische Medizin
Konto Nr.: 400.695.0
Clearing-Nr.: 8392
PC-Konto: 40-963-0
Freie Gemeinschaftsbank Basel
IBAN: CH87 0839 2000 0040 0695 0,
BIC/Swift: RAIFCH22XXX
Verwendungszweck: Aktion ELIANT
 

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