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Anthroposophen sind interessante Leute. Sie sind immer wieder für neue und interessante Perspektiven gut. Sie gehen achtsam mit der Erde, dem Leben, den Menschen, dem Geld um. Wir verdanken ihnen ethische Banken, biologisch dynamische Landwirtschaft, Waldorfschulen, Heilpädagogik, anthroposophische Medizin und vieles andere.

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Kreativität, Autonomie, dialogisches Arbeiten und gegenseitiges Interesse sind grundlegende Faktoren für das Studien- und Weiterbildungsangebot am Goetheanum. Die Lehre aus der COVID-19-Krise und der Wunsch, Menschen auch in dieser besonderen Zeit zu erreichen, haben uns dazu bewogen einige unserer Kurse in Online Formate mit speziell für das Medium angepasster Didaktik umzukonzipieren. So hoffen wir ein globales Publikum erreichen zu können.

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Das Einzige, was im Erdenleben des Menschen sicher ist, ist: es hat einen Anfang und ein Ende. Alles, was sich zwischen Geburt und Tod entfaltet, ist behaftet mit einer permanenten Unsicherheit. Es ist abhängig vom menschlichen Handeln und entwickelt sich im Spannungsfeld der Lebensimpulse des Individuums einerseits und dem, was »die Welt« – andere Menschen – an uns herantragen, andererseits.

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Wir wünschen Ihnen zauberhafte sonnige Ostertage der Besinnlichkeit.

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Kurz-Interview mit Gerald Häfner zum neuen Format „Goetheanum.TV“

 

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Das Goetheanum kommt 2020 finanziell mit einem blauen Auge davon

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Neue Homepage geht online

Den ersten Schritt ...

AGiD

Seit einige Monaten steht die Anthroposophie und die anthroposophische Bewegung in den Schlagzeilen, nicht wegen ihres Erfolges: Ihr und ihrem Begründer Rudolf Steiner wird unter anderem zum wiederholten Male Rassismus und Antisemitismus vorgeworfen. Zu Recht? Die zahlreichen Gegendarstellungen, Stellungnahmen und Antworten, die von anthroposophischer Seite veröffentlicht wurden, sind bisher – vor allem außerhalb der Bewegung und im Internet – noch nicht zur Kenntnis genommen worden.

„Wir möchten Abhilfe schaffen", sagt Michael Schmock, Generalsekretär der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland e.V., „und dazu beitragen, Transparenz zu schaffen und sachlich über offene Fragen zu kommunizieren!"

Um diesem Informationsbedürfnis nachzukommen, haben wir – Matthias Niedermann, Sebastian Knust und Michael Schmock – mit einer kleinen Homepage den ersten Schritt gemacht. Diese befindet sich im Aufbau und wird in den nächsten Monaten weiterentwickelt, aktualisiert und zügig ergänzt. „Heute müssen wir nicht nur zu den pauschalen Rassismus- und Antisemitismusvorwürfen Stellung beziehen, sondern auch dafür sorgen, dass die Qualität der digitalen Kommunikation gesteigert wird – auch in dieser heiklen Frage", betont Michael Schmock.

Das Arbeitskollegium der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland hat schon 2020 entschieden, den Aufbau solch einer Informationsplattform voranzutreiben. Hier geht es darum, gemeinsam mit möglichst allen anthroposophischen Verbänden abgestimmt zu reagieren. Aktuell liegt das Konzept bei einigen Projektpartnern, um die gemeinsame Linie weiter auszuarbeiten. Sodann soll ein Redaktionsteam entstehen, das die Betreuung der Seite übernimmt. Es wird angestrebt, das Projekt bis in die Finanzierung hinein gemeinschaftlich zu tragen. Denn die Fragen, die hier aufgeworfen werden, betreffen den "Kern" der Anthroposophie – also auch der anthroposophischen Sozialpraxis gleichermaßen.

Schauen Sie mal rein: Die ersten Stellungnahmen, Diskussionsbeiträge und ein Vortrag zum Thema sind bereits enthalten. Demnächst dann mehr unter:

> www.anthroposophie-rassismus.de

Matthias Niedermann | AGiD, Assistent des Vorstands

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