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Institut für anthroposophische Meditation

Meditationstagung und Retreats – Material zum Lichtseelenprozess – Zur Kontroverse um Irene Diet – Berichte, Lektüretipps und Verschiedenes – Ausscheiden von Terje Sparby, Vorstellung von Markus Buchmann. Von Anna-Katharina Dehmelt und Markus Buchmann.    

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Die Christengemeinschaft

100 Jahre Christengemeinschaft - Künstlerporträt - Leben mit dem Evangelium. Was ist Auferstehung?

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Sterben.ch

Was ist uns wichtig am Ende des Lebens? Worauf hoffen wir? Was fürchten wir? Über solche und andere Fragen denken Teil
nehmerinnen und Teilnehmer des «Gesprächs Cafés» im Klus Park nach.

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Andreas Neider

Gegenwärtig herrscht weltweit eine Art Goldgräber-Stimmung. Eine neue Ära, das sogenannte 5G- (fünfte Generation) Internet soll einen technologischen Wandel, eine „Disruption“ gegenüber dem bisherigen Stand der Digitalisierung bringen.

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Goetheanum

Kulturtagung zu Christian Morgenstern mit Präsentation des letzten Bandes der Stuttgarter Ausgabe

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Labhart

Bilder einer Reise durch den kapitalistischen Dschungel aller fünf Kontinente öffnen den Blick auf Klimaerwärmung, Krieg, Konsum, Flucht und Ungleichheit.

 

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NNA - Berichterstattungen Thema Bildung

Biologisch-dynamisches Studium Online - Workshops in Nairobi - Waldorf-Zertifikat in Neuseeland

Von: NNA - Berichterstattung

Zum ersten Mal biologisch-dynamisches Studium als Online-Angebot 

FOREST ROW (NNA). Die UK Biodynamic Associaton (BDA) bietet ein voll anerkanntes Fernstudium in biologisch-dynamischer Landwirtschaft zum ersten Mal online an. Das Programm „Biologisch-Dynamische Landwirtschaft - Grundlagen und Methoden“ wurde vom BDA Biodynamic Agriculture College (BDAC) entwickelt. Sie wird es zukünftig auch leiten. Das BDAC sitzt in Forest Row, East Sussex, England. Arjen Husse, einer der BDAC Kursleiter, entwickelte den Kurs zusammen mit seinen Mitarbeitern als Antwort auf die zunehmende Nachfrage aufbauend auf der Erfahrung und dem Erfolg, den der traditionelle Studiengang des BDAC in den letzten zehn Jahren zu verzeichnen hatte, so der Verein in einer Presseerklärung. „Es wurde uns allen am College klar, dass ein biologisch-dynamischer Onlinestudiengang ein großartiger Weg ist, um mehr Menschen zu erreichen. Er kann Bauern, Gärtnern und allen Interessierten tiefere Einblicke in die biologisch-dynamischen Methoden und die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln bieten,“ betonte Husse.  Im Januar 2012 wurde das erste Modul „Einführung in die Biologisch Dynamische Landwirtschaft“ veröffentlicht. Im Laufe der nächsten zwei Jahre werden zehn weitere Module folgen. Laut BDA beinhalten die Module ein breites Angebot an Themen einschließlich Kompostieren, Astronomie, ätherische Bildekräfte und durch Gemeinschaften unterstützte Landwirtschaft. Jedes Modul dauert drei Monate und schließt acht Lektionen ein, jede mit einem Video und einer detaillierten Vorlesung zum Thema. Verbunden mit jeder Lektion ist eine Prüfung, die durch die Mitarbeiter des BDAC abgenommen werden. Zusätzlich haben die Studenten durch die Website Zugang zu einer virtuellen Lernwelt mit Forum, Chatrooms und Wikiseiten. Der Studiengang richtet sich genauso an Anfänger wie an professionelle Gärtner und Bauern: „Der Lernweg ist sehr flexibel und jedes Kursmodul wird individuell bewertet,“ so der Verein. Um das volle Diplom zu erhalten, müssen die Studenten alle zehn Module beenden. Einige Prüfungen sind praktisch und die Studenten müssen Zugang zu einem Garten, Schrebergarten oder Bauernhof haben, um die Qualifikation zu erreichen. Patrick Holden, Förderer der BDA erklärt: „Für alle, die neue Fertigkeiten in der Lebensmittelherstellung erwerben wollen, ist das Biologisch-Dynamische College ein hoffnungsvolles Leuchtfeuer für die Zukunft.“ Holden ist der ehemalige Direktor der Soil Association, der führenden britischen Bioorganisation. Interessenten für das Studium können sich auf www.bdacollege.org.uk einen kostenlosen Einblick verschaffen. Dort können sie sehen, ob „dieser inspirierende und ansprechende neue Studiengang“ sich für sie eignet. END/nna/cva/lml Bericht-Nr.: 120124-04DE Datum: 24. Januar 2012  © 2012 News Network Anthroposophy Limited (NNA).  _____________________________________________

Lernen, auf sich selbst zu schauen

 Mbagathi Workshops boten Fortbildung für Waldorflehrer in Nairobi Ende letzten Jahres hielten die Lehrer der Rudolf Steiner Schule Mbagathi in Nairobi eine Reihe von Workshops, die von Troels Ussing aus Dänemark ermöglicht wurden. NNA Korrespondentin Teresia Muthoni Gachiri berichtet.  NAIROBI (NNA). Die Workshops basierten auf zahlreichen Themen wie den Jahrsiebtzyklen und der Dreifaltigkeit des Lebens. Am 21.Oktober hatten wir einen gemeinsamen Workshop mit der Nairobi Waldorfschule zum Theama Selbstentwicklung. Der Tag startete mit einer Einführung über Lebenskräfte, Seelenkräfte und das Ich. Drei einfache Fragen wurden gestellt. Es fiel uns allen sehr schwer, sie zu beantworten. Die Fragen lauteten: Wo bin ich? Was bin ich? Wer bin ich? Unsere Gruppe erkannte, dass die Frage „Wer bin ich?“ am schwierigsten zu beantworten ist und dass es eine Million Antworten gibt - abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. Als wir fortfuhren, wurde klar, dass es ein höheres Ich und ein alltägliches Ich gibt und dass es deswegen nahezu unmöglich ist, die Frage „Wer bin ich?“ zu beantworten. Wir diskutierten auch über Emotionen im Vergleich zu wahren Gefühlen.  Emotionen werden temporär gefühlt und sind voller Feuer, insbesondere wenn sie „zu viel“ werden. Es ist aber möglich, dass sich Emotionen in wahre Gefühle verwandeln. Nach der Einführung hatten wir eine Teepause gefolgt von etwas Bewegung. Jeder von uns klatschte, stampfte und machte Zählübungen. Nach den Bewegungsübungen sprach Troels Ussing über verschiedene Schritte zur Selbstentwicklung. Der erste Schritt zur Selbstentwicklung ist Beobachtung. Wir sollten etwas oder jemanden beobachten ohne zu urteilen. Der zweite Schritt ist die Erinnerung, Wir sollten uns in den Eindruck, den wir von der Beobachtung bekommen haben, vertiefen. Der dritte Schritt war die Stille. Hier sollten wir leise sein und versuchen zu „sehen“ was die Beobachtung mit uns macht. Der vierte Schritt war die Nachricht. An diesem Punkt sollten wir uns fragen, welche Nachricht wir von dem, was wir beobachtet haben, bekommen haben. Diesen Schritten zu folgen ermöglichte uns „aufzuwachen“ und hilft uns, unsere Emotionen in tiefere Gefühle zu verwandeln. Nach diesem Gespräch gingen wir nach draußen um die Natur zu beobachten und versuchten, unterschiedliche Nachrichten aus der Natur zu erhalten. Die Nachmittagstagung begann mit einem künstlerischen Teil. Mit Kreide zeichneten wir „Bilder der Seele“. Danach hatten wir Diskussionen zu den Tagesthemen. Wir wurden in Gruppen mit fünf oder sechs Personen aufgeteilt. In den Diskussionsrunden wurden viele Fragen deutlich wie z.B. „Kollidieren Höheres und alltägliches Ich?“, „Wie kann man sein eigener Therapeut sein?“ und „Kann sich das Ich ohne Input zu seiner vollen Leistungsfähigkeit entwickeln?“ Es entstanden heiße Debatten zu den Fragen und den gegebenen Antworten. Wir lernten, dass der Kontakt mit unserem höheren Ich bedeutet, sich der göttlichen Welt zu öffnen. Um uns selbst weiterzuentwickeln, müssen wir eine gewisse Disziplin halten. Wir müssen uns selbst mögen und in Frieden mit uns selbst sein. Wir erkannten auch, dass wir ehrlich zu uns sein müssen, wenn wir uns selbst weiterentwickeln wollen und unsere Temperamente und Gefühle verstehen. Wir müssen Herr unserer Gefühle werden. Aus Emotionen lernen wir nichts, aus wahren Gefühlen schon. Wie Emotionen treiben uns wahre Gefühle nicht - aber sie können uns für die Welt öffnen. END/nna/tmg/lml Bericht-Nr.: 120124-03DE Datum: 24. Januar 2012  © 2012 News Network Anthroposophy Limited (NNA).  _______________________________________________

Waldorf-Zertifikat in Neuseeland jetzt auch von Unis anerkannt

AUCKLAND (NNA). Nach seiner Genehmigung durch die New Zealand Qualification Authority ist das neue Zertifikat der Waldorfschulen SSC nun auch von den Universitäten des Landes als Zugangs-zertifikat anerkannt worden.  Nach einer Aussage der Federation of Rudolf Steiner/Waldorf Schools in Neuseeland, hat Te Pokai Tara, die Organisation, die Neuseelands acht Universitäten repräsentiert, das Zertifikat genehmigt. Es hat damit seine letzte Hürde genommen, d.h. Schüler, die in der 12. Klasse den SSC erreicht haben auf dem dritten Level, haben damit einen gleichwertigen Status mit den Absolventen staatlicher Schulen und werden zu jeder dieser Universitäten zugelassen. „Das Zertifikat bietet dem Waldorfabschluss einen schützenden Rahmen und zeigt einen staatlich anerkannten Weg für Waldorfschüler zur tertiären Bildung,“ betont die Vereinigung der neuseeländischen Waldorfschulen. Sie sieht darin einen Anlass zu feiern, denn: „angesichts der gegenwärtigen ideologischen Trends in unserem Bildungssystem ist dieses Zertifikat eine gewaltige Leistung unserer Waldorfschulbewegung.“  END/nna/cva/lml Bericht-Nr.: 120124-02DE Datum: 24. Januar 2012  © 2012 News Network Anthroposophy Limited (NNA).

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