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AGiD

Die Entwicklung der „Freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ interessiert auch Jüngere

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AGiD

Das zivilgesellschaftliche Kongress-Festival Soziale Zukunft 2020 wird vom 11. bis 14. Juni 2020 in der Jahrhunderthalle Bochum stattfinden.

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Sterben.ch

Wir müssen über den Tod nicht nur anders denken lernen, sondern wir müssen über den Tod anders fühlen lernen. Denn das Rätsel des Todes hängt in der Tat mit den tiefsten Welträtseln zusammen. Seien wir uns nur ganz klar darüber, daß wir all dasjenige, wodurch wir uns in der physischen Welt Wahrnehmungen und Kenntnisse verschaffen, wodurch wir von
der äußeren Welt etwas erfahren, ablegen, wenn wir durch die Pforte des Todes treten.

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Sterben.ch

Ein Kindsverlust wiegt schwer. In jedem Fall. Betroffene Eltern wie weitere An- und Zugehörige schätzen die ungeteilte Anteilnahme, das volle Mitgefühl. Manche ausserordentlichen Kinderschicksale kündigen sich im Voraus an. Wer dies während des Geschehens oder auch im Verarbeiten des Erlebten zu verstehen und zu begreifen sucht, dem kann unter Umständen schweres Leid leichter werden. In den nachfolgenden Abschnitten wird das Thema aus anthroposophischer Sichtweise beleuchtet.

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Anthroposophische Gesellschaft Deutschland

7. Himmelfahrtstagung zur Zukunft der anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft

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Notfallpädagogischer Einsatz nach dem Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Die Erde hat alles verschluckt

Freunde der Erziehungskunst

Mehrere Nachbeben erschütterten die Region zusätzlich und ließen den Anwohnern kaum Zeit, um Luft zu holen. Diese traumatisierenden Erlebnisse hinterlassen tiefe seelische Wunden bei den Betroffenen und Hinterbliebenen. Kindern und Jugendlichen fällt es besonders schwer, die quälenden Erfahrungen zu verarbeiten. 

Anfang Oktober reiste ein 15-köpfiges Kriseninterventionsteam der Notfallpädagogik in die Küstenstadt Palu, um die Kinder bei der Traumabewältigung zu unterstützen. Hier, in der Hauptstadt der Provinz Zentralsulawesi , hinterließ der Tsunami schwerste Schäden in unvorstellbarem Ausmaß.
Einsatzleiter Lukas Mall berichtet von seinen Begegnungen und der Arbeit vor Ort.

„Die Menschen haben versucht, sich in Sicherheit zu bringen und haben um Hilfe gerufen. Dann hat sich die Erde aufgetürmt, im nächsten Moment wurde alles vom Erdboden verschluckt und es war still.“ So schilderten es die Betroffenen aus dem Ortsteil Balaroa, den es besonders schlimm getroffen hat. Hier wurde das Grundwasser vom Beben in die oberen Sandschichten gedrückt, wodurch sich die Bodenstruktur auflöste und zum seltenen Phänomen der Erdverflüssigung führte. Über tausend Häuser mit geschätzten 5000 Bewohnern versanken dadurch im Schlamm und wurden von der Erde verschluckt. Sie werden vermutlich nie wieder gefunden. „Das Abschiednehmen ist für die Angehörigen der Vermissten und vor allem für Kinder, die ihre Verwandten verloren haben, nicht möglich. Den Trauerprozess zu durchleben, der mit dem Abschied von einem Toten zum Ende kommen kann,  ist in der Traumaarbeit jedoch extrem wichtig“ erklärt Lukas Mall.

Viele Kinder sind durch das Erlebte erstarrt, ihre Mimik ist eingefroren, sie können oder wollen nicht sprechen und es fällt ihnen schwer, den Augenkontakt zu halten. Manche sind extrem nervös und aufgeregt. „Einer unserer zentralen Arbeitsansätze ist es daher, die Sicherheit und Ordnung wieder herzustellen. Dies gelingt vor allem durch Rituale, Rhythmus und verlässliche Beziehungen. Natürlich wird die Traumatisierung dadurch nicht direkt aufgelöst aber der Heilungsprozess kann beginnen und das ist der entscheidende Punkt.“ Durch einen festen Tagesablauf, Bewegungsspiele, Handarbeiten oder Malen können die Kinder den belastenden Schmerz auf einer anderen Ebene verarbeiten und zum Ausdruck bringen.

Im Dezember wird ein Folgeeinsatz stattfinden, damit vor Ort weitergearbeitet werden kann. Viele psychische Auswirkungen werden sich erst in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren zeigen. Zudem wird Indonesien auch in Zukunft von Naturkatastrophen getroffen werden. Daher ist es besonders wichtig, die Arbeit fortzuführen.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

für Freiwillgendienst und Notfallpädagogik
Public Relations – Voluntary Service and Emergency Pedagogy

Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
Friends of Waldorf Education

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